TOP 9Öffentlich

Sachstandsbericht WelthausTagesordnungsantrag des Ausschuss-Vorsitzenden

E 26/0048/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Schavan legt ergänzend zur eingebrachten Vorlage dar, dass diese zunächst sehr knapp gehalten ist, da aktuell ein externer Sachverständiger eingebunden ist, der die Analytik, Methodik und Verfahrensweisen für das weitere Vorgehen aufbereiten würde.

Diese Analysesei voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen und im Frühjahr 2022 nachfolgend geklärt, welche Maßnahmen wirtschaftlich seien.

Der aktuelle Sachstand sei mittels Vorlage aufgezeigt worden.

Hinsichtlich der Sanierung der Heizungsanlage soll der Winter abgewartet werden; Zeitpunkt der Sanierung werde das Frühjahr 2022 werden.

Es liegen nachfolgend Wortmeldungen des Ratsherrn Beus sowie des Ratsherrn Allemand vor.

Beide verweisen auf die dringende Erforderlichkeit der Sanierung, da es sich um ein stark vernachlässigtes Gebäude handele.

Beide verweisen auf den dringenden Handlungsbedarf mit Blick auf die energetischen Aspekte jedoch auch unter dem Blickwinkel des Denkmalschutzes. Es sei ein besonderes Gebäude an einem besonderen Ort, das zudem von einer Vielfalt von Gruppen unterschiedlicher Interessen genutzt würde.

Um eine Nutzbarkeit ohne Einschränkungen herzustellen bestehe dringender Handlungsbedarf.

Herr Schavan dankt für den fachlichen Austausch und weist drauf hin, dass das Gebäudemanagement bei der Konzeptionierung und Ausarbeitung der Sanierungsmaßnahmen im engen Austausch mit dem Denkmalschutz stehe.

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den Sachstandsbericht Welthaus zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den Sachstandsbericht Welthaus zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

In der Sitzung des Betriebsausschusses Gebäudemanagementam 16.06.2020 wurde durch den Betriebsausschuss Gebäudemanagement der Beschluss gefasst, wie von der Fachverwaltung vorgeschlagen, Planungsmittel (verschiedene externe Fachplaner/Fachdisziplinen) in Höhe von 25.000 Euro für die Haushaltsplanung 2021 anzumelden.

Mit diesen Planungsmitteln soll ein energetisches Sanierungskonzept einschließlich eines bauphysikalischen Gutachtens beauftragt werden.

Dem Betriebsausschuss Gebäudemanagement wurde im Rahmen der vorgenannten Vorlage auch über die in dem vermieteten Gebäude sonstigen vorgesehenen Maßnahmen berichtet.

Zwischenzeitlich wurden seitens des E26 folgende Schritte unternommen:

Die WC-Anlage im 2.OG wurde im Rahmen einer Sanierung fertiggestellt;

Die WC-Anlage im 1.OG befindet sich in der Sanierung. Mit der Baumaßnahme wurde in der 36.KW bereits begonnen. Die geplanten Arbeiten werden schnellstmöglich ausgeführt.

Die Sanierung der WC-Anlage im Erdgeschoss und der Teeküche im 2. Obergeschoss wurde für das Jahr 2022 vorgesehen. Die Genehmigung (Abstimmung mit der Denkmalpflege) und die Ausführungsplanung in Rücksprache mit dem Verein sind in der Bearbeitung.

Aufgrund der Bauarbeiten im 1. OG ist die WC-Anlage außer Betrieb. Somit sind im Erdgeschossaktuell 3 WC-Anlagen in Betrieb und im 2. OG eine Anlage.

Im Erdgeschoss ist am 26.07.2021 ein Wasserschaden festgestellt worden; der aufgetretene Schimmel wurde zeitnah entfernt.

Die Erneuerung der Heizungsanlage ist für das Ende der Heizperiode 2021/2022 vorgesehen.

Energetische Sanierung

Die Planungsmittel in Höhe von 25.000 Euro wurden im Haushalt 2021 veranschlagt und sind mit Haushaltgenehmigung im Mai 2021 verfügbar geworden.

Die grundsätzlich denkbaren Maßnahmen zur energetischen Sanierung, unter Beachtung der Aspekte des Denkmalschutzes aus der Vorlage 2020:

Einbau von Innenvorsatzfenstern (rd. 28 % der Außenwandflächen sind Fenster); wo das nicht möglich ist:

Einbau dämmender Gläser in die vorhandenen Stahlfenster

Dämmung der Kellerdecke

Innendämmung der Heizkörpernischen (alle Heizkörper müssen versetzt werden)

Deckendämmung im eingeschossigen Anbau

Vollständige Innendämmung (Anmerkung: 38er Ziegelmauerwerk: ggf. keine zusätzliche Dämmung erforderlich)

müssen noch mit einem/einer Bauphysiker*in abgestimmt werden. Dieser Punkt ist derzeit in Bearbeitung.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

X

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

X

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: 14 Ablehnung: Enthaltung:
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2021-09-15 E 26_0048_WP18 Sachstandsbericht We SAO.pdf

19.11.2024

139.7 KB

Metadaten

TOP
Ö 9
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
Gremium
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Datum
Di., 05.10.2021
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
9.2.2026
Inhalt abgerufen
9. Februar 2026 um 18:49