TOP 6Öffentlich

Ergebnisse des OecherPanels

FB 02/0094/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Der Ausschussvorsitzende Herr Pilgram (Die Grünen) begrüßt Lena Kurzmann (Dialego AG) und erteilt ihr das Wort. Diese bedankt sich für die einleitenden Worte, stellt sich kurz vor und beginnt anschließend ihre Präsentation. Im Anschluss an die Präsentation bedankt sich Herr Pilgram (Die Grünen) für den Vortrag, es seien für Politik und Verwaltung spannende Erkenntnisse dabei gewesen, und eröffnet die Fragerunde.
Herr Dr. Philipp Rohde (FDP) bedankt sich für die Daten und weist darauf hin, dass 15 % geantwortet haben und damit eine Verzerrung in den Ergebnissen sei. Er fragt, wie die Repräsentativität abgesichert ist. Frau Kurzmann erläutert, dass mit Quotenstichproben gearbeitet wird. Die Beteiligung variiert von Befragung zu Befragung. Eine komplette Elimination der Verzerrung ist nicht möglich, aber es gibt Möglichkeiten entgegenzuwirken. Grundsätzlich bietet das Oecher Panel eine breite Grundlage, da hier auch diejenigen gesehen werden, die nicht immer laut sind.
Ratsfrau Annika Fohn (CDU) fragt, ob etwas mehr zur Stichprobe gesagt werden kann. Frau Kurzmann erläutert, dass sie es nicht genau sagen kann, aber die Stichprobe sehr breit verteilt ist, beispielsweise über die Altersklassen. Sie räumt ein, dass die Bildung ggf. etwas zu hoch angesiedelt ist. Online-Stichproben kommen mittlerweile jedoch sehr nah an die Repräsentativität heran, da auch die älteren Generationen sich online bewegen.
Herr Kiemes (CDU) fragt nach, ob auch die Herkunftsgebiete gut verteilt sind und nicht nur die Innenstadt betrachtet wird. Es wäre interessant zu wissen, ob die in der Stadt lebenden Menschen die Fragen anders beantworten als die Außenbezirke. Des Weiteren fragt er, ob geplant ist, die TeilnehmerInnen zu erweitern und ob ein Teil gar nicht mehr mitmacht. Frau Kurzmann antwortet, dass auch die Herkunftsgebiete gut verteilt sind und die Daten dazu auch schon gegeneinandergestellt wurden. Die Menschen aus der Innenstadt haben tatsächlich andere Antworten gegeben als die aus den Randgebieten. Eine Panelmortalität ist tatsächlich zu beobachten, es besteht jedoch die Möglichkeit ggf. nochmal nachzurekrutieren. Über den Projektzeitraum wird dies aber wohl nicht nötig sein.
Ratsherr Tobias Tillmann (SPD) fragt, wie „Sicherheitsgefühl“ auf Folie 6 gemeint ist. Zudem würde er die Ergebnisse auch gerne im Bürgerforum vorgestellt haben. Frau Kurzmann erläutert, dass „Sicherheit“ zwei Themen umfasst: „Kriminalität“, wie bspw. Hotspots in Aachen in denen man sich nicht so gerne bewegt, und „Mobilität“, hier spielt bspw. auch die Diskussion über die Sicherheit des Fahrradfahrens hinein.
Ratsherr Tjark Zimmer (Die Zukunft) fragt, wie die Umfragen ausgewählt werden. Frau Kurzmann antwortet, dass es sich beim Oecher Panel um ein Forschungsprojekt handelt und alle Partner*innen Einfluss darauf haben, was die Themen sind. Aktuell wird an den Themen Smart City, Mobilität, Gesundheitswirtschaft, lebenswerte Innenstadt und Arbeit 4.0 gearbeitet. Dialego schaut dann, an welchen Stellen es Sinn macht, die Bürger*innen zu beteiligen. Dabei handelt es sich dann um qualitative und quantitative Online-Befragungen.
Herr Begaß (FB02) gibt weiterhin den Hinweis, dass es sich um ein Projekt innerhalb der DMR handelt. Dabei ist es wichtig, die Zivilgesellschaft einzubinden und diese durch Präsenzmaßnahmen zu flankieren, was durch das Oecher Lab passiert. Aktuell werden Überlegungen angestellt, wie das fortgesetzt werden kann. Er weist zudem darauf hin, dass sich Personen auch freiwillig als zu befragende Personen gemeldet haben, diese haben die Situation in Aachen oft etwas kritischer beurteilt.

Beschluss

Einstimmige Kenntnisnahme: Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt die Ausführungen zustimmend zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt die Ausführungen von Dialego als Pro-jektpartner des OecherLabs zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Das OecherPanel wird im Rahmen des unter der Förderkulisse ‚Digitale Modellregionen NRW‘ laufenden Projektes ‚Oecherlab – Aachens smartes Co-Creation Center‘ umgesetzt. Das OecherLab versteht sich mit seinen niedrigschwelligen Angeboten als Reallabor und möchte unter dem Motto „Reinkommen, nachfragen und vor allem mitmaachen!“ Wissenschaft und Digitalisierung in zentraler Innenstadtlage für alle Oecher*innen erleb- und gestaltbar machen. Konzepte und Prototypen werden verständlich vorgestellt und können ausprobiert, vor Ort bewertet oder auch gemeinsam mit den Innovationstreibenden weiterentwickelt werden. Dabei werden in zeitlichen Abständen unterschiedliche Zukunftsräume bespielt, so aktuell „smarter Handel und lebenswerte Innenstadt“. Weitere Zukunftsräume waren und sind „Smart City“, „Mobilität 4.0 und smarte Logistik“, „Digitale Gesundheitswirtschaft“, „Arbeit 4.0“ sowie weitere Themen, die die Bürger*innen und interessierte Mitmacher*innen einbringen.

Passend zu den jeweiligen Zukunftsräumen kommt das vom Projektpartner Dialego Ag entwickelte digitale Umfragetool zum Einsatz. Das OecherPanel hat zum Ziel, die Bürger*innen über Smart City -Entwicklungen in Aachen zu informieren und zu sensibilisieren sowie die Bedürfnisse und Akzeptanz der Bevölkerung zu den jeweiligen Zukunftsräumen abzufragen. Über das OecherPanel und die offene digitale Teilnahme können sich Bürger*innen am OecherLab direkt beteiligen, Feedback abgeben oder Daten bereitstellen. Hierbei wird dem Datenschutz gemäß DSGVO Rechnung getragen.

Um eine repräsentative Panelgruppe zu erreichen, haben Dialego und die Stadt Aachen gemeinsam 20.000 Bürger*innen, die zufällig aus einer Brutto-Stichprobe des Melderegisters gezogen wurden, angeschrieben mit der Bitte, sich zu registrieren und an den im Projektverlauf regelmäßig stattfindenden Umfragen teilzunehmen. Mit knapp 3.000 registrierten Aachener*innen konnte eine unerwartet große Anzahl von Teilnehmer*innenerreicht werden. Bürgerbeteiligungsformate erleben häufig die Herausforderung, neben den immer Gleichen auch die leiseren Alltagsmenschen ohne direkten Bezug zum Thema zu erreichen und für eine Teilnahme zu animieren. Das OecherPanel erzeugt diesen Mehrwert und erlaubt einen breiteren Einblick in den Vorstellungen und Wünschen der Aachener*innen.

Neben den Projektpartnern des OecherLabs sind auch die Fachverwaltungen sowie weitere Akteur*innen aus dem Hochschulumfeld eingeladen, die Umfragen durch Einbringen relevanter Fragen mitzugestalten. Aufgrund der hohen Motivation seitens der registrierten Panelist*innen hat Dialego neben den regelmäßigen stattfindenden, thematisch begrenzten Umfragen weiterhin Videogruppen sowie passende ‚Communities‘ eingerichtet als offene Plattformen des Ideenaustausches zu Fragen wie: „Wie wird Aachen in 20 Jahren Deiner Meinung nach aussehen?“. Über das Thema für den letzten Zukunftsraum, der im OecherLab während der Projektlaufzeit bespielt wird, entscheiden die Aachener*innen mittels OecherPanel selber.

Die Ergebnisse der ersten Umfragen zu „Smart City“ sowie „Mobilität 4.0 und smarte Logitsik“ aus dem Oecher-Panel wird Lena Kunz, COO der Dialego AG, anhand einer Präsentation vorstellen und berichten, welche Themen und Fragestellungen besonders relevant für die Aachener*innen sind und welche Vorstellungen und Wünsche sie an eine smarte Stadt Aachen haben.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Klimarelevanz

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Abstimmungsergebnis

Siehe Anlage.
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2021-10-28 FB 02_0094_WP18 Ergebnisse des Oeche SAO.pdf

7.11.2024

108.4 KB

Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung
Gremium
Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung
Datum
Do., 18.11.2021
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Geändert
9.2.2026
Inhalt abgerufen
9. Februar 2026 um 19:09

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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