Ergänzung der Asphaltdecke der Amstelbachstraße;Ausführungsbeschluss
FB 61/0340/WP18 · Entscheidungsvorlage
Amstelbachstraße, Ergänzung der Asphaltdecke;Antrag der Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Aachen-Richterich vom 05.06.2021
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Herr Bezirksvertreter Stoffels (Grüne) begrüßt, dass die Maßnahme zeitnah erfolgt.
Herr Bezirksvertreter Kehr (CDU) schließt sich dem Lob an.
Er weist darauf hin, dass in Folge der Stürme in der vergangenen Zeit, die in der Vorlage erwähnten Bäume nicht mehr vorhanden sind.
Er macht den Vorschlag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit die in dem Bereich vorhandene Bank mit Abfallbehälter an das Ende der Amstelbachstraße auf die gegenüberliegende Seite zu versetzen. Dies biete neben der Entzerrung einer potentiellen Gefahrenstelle für Radfahrer*innen den Vorteil einer schöneren Aussicht auf Felder und Wiesen.
Herr Bezirksvertreter Stoffels (Grüne) fügt hinzu, dass die Bank in jedem Falle erhalten bleiben solle, da diese stark genutzt werde.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und fasst auf Grundlage der vorliegenden Planung und vorbehaltlich der Rechtskraft des Haushalts, den Ausführungsbeschluss zur Ergänzung der Asphaltdecke in der Amstelbachstraße gem. Lageplan (2021_913_L1).
Erläuterungen
Erläuterungen:
1. Anlass
Die Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Aachen-Richterich hat am 05.06.2021 einen Antrag an die Verwaltung zur Prüfung und Machbarkeit eines ergänzenden Ausbaus der Asphaltdecke der Amstelbachstraße im Bereich der Hausnummer 32 bis zum Anschluss an den weiterführenden Gehweg/Radweg gestellt. Da dieser Weg stark frequentiert ist, soll gem. dem Antrag für den Radverkehr ein ergänzender Ausbau der Asphaltdecke erfolgen um die gegebene Gefahrensituation zu entschärfen.
2. Heutige Situation
Die Fahrbahn der Amstelbachstraße läuft am nördlichen Ende, ab der Hausnummer 32, spitz zu und schließt nicht an den weiterführenden Gehweg/Radweg an (vgl. Abbildung 1). Der Radverkehr wird so gezwungen, entweder eine 6cm hohe Bordsteinkante auf den weiterführenden Rad-/Gehweg hinaufzufahren, oder er fährt über eine nicht befestigte Grünfläche auf diesen weiterführenden Rad-/Gehweg. Stürze und Unfälle sind hier absehbar.
Abbildung 1: Bestandsituation (eigenes Foto)
3. Planung
Die Ausführungsplanung sieht daher vor, die derzeitig spitz zulaufenden Fahrbahn geradlinig zu verbreitern und niveaugleich an den weiterführenden Rad-/Gehweg anzuschließen. Ab der Hausnummer 32 wird die alte Asphaltdecke geschnitten, aufgebrochen und zur Wiederverwertung abtransportiert. Der neue Fahrbahnaufbau wird in einer Breite von 2,80 m RStO-konform bis zu dem weiterführenden Randstein des vorhandenen Geh-/Radweges höhengerecht hergestellt.
Die Entwässerung erfolgt mittels Einseitneigung über die Schulter in die vorhandenen Grünflächen.
Aufbau
4 cmAsphaltdeckschicht
10 cmAsphalttragschicht
36 cmFrostschutzschicht
50 cmGesamtaufbau
4. Stellungnahme der unteren Naturschutzbehörde
Am 26.01.2022 gab es einen Vororttermin mit der unteren Naturschutzbehörde. Diese stimmte dem Vorhaben zu, unter der Voraussetzung, dass in dem Gebiet mit dem besonderen Schutz von Bäumen, Hecken und Gewässern die vorhandenen Bäume nicht beschädigt werden, da sonst ein Verbotstatbestand des Landschaftsplans berührt würde. Bei einem vermehrten Auftreten auch insbesondere von Starkwurzeln im Baufeld ist die untere Naturschutzbehörde zu informieren und das weitere Vorgehen abzustimmen. Gegebenenfalls sind dann der Einsatz eines Saugbaggers oder Handschachtungen vorzusehen. Allgemein ist bei der Baumaßnahme der Schutz der Vegetation gemäß der DIN 18920 einzuhalten. Sofern der Schutz der Bäume gewährleistet ist, sind keine Verbote des Landschaftsplans betroffen und die Maßnahme kann in der geplanten Form durchgeführt werden.
Zu beachten ist allerdings weiterhin die Eingriffsregelung im Außenbereich. Da hier auf der unversiegelten Grünfläche ein versiegelter Radweg neu angelegt werden soll, entsteht ein Eingriff, der ausgeglichen werden muss. Dieser Ausgleich ist noch mit der unteren Naturschutzbehörde zu klären.
5. Empfehlung der Verwaltung
Die jetzige Situation in der Amstelbachstraße ist für den Radverkehr als schwierig einzustufen. Es besteht ein sehr hohes Unfallpotential, sodass Verwaltung den ergänzenden Ausbau der Asphaltdecke dringend empfiehlt.
6. Baukosten und finanzielle Auswirkung
Eine Kostenschätzung veranschlagt für die geplante Maßnahme 30.000 €.
Mittel zur Umsetzung der Maßnahme stehen, vorbehaltlich der Rechtskraft des Haushalts, bei PSP-Element5-120102-900-10000-300-1/4-120102-986-6 (Radverkehrsmaßnahmen (Sofortprogramm)) zur Verfügung.
7. Weiteres Vorgehen
Nach Fassung des Ausführungsbeschlusses wird der Bauauftrag für 2022 vorbereitet.
Der Bau soll spätestens im 3. Quartal 2022 beginnen und ca. 2 Wochen dauern. Für die Dauer der Baumaßnahme muss der Radverkehr über den vorhandenen Gehweg geführt werden.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
vorbehaltlich der Rechtskraft des Haushalts
JA | NEIN | ||
x |
PSP-Element 5-120102-900-10000-300-1 Radverkehrsmaßnahmen (Sofortprogramm) | |||||||
Investive Auswirkungen | Ansatz 2022 | Fortgeschriebener Ansatz 2022 | Ansatz 2023 ff. | Fortgeschriebener Ansatz 2023 ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 800.000 | 800.000 | 2.400.000 | 2.400.000 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 800.000 | 800.000 | 2.400.000 | 2.400.000 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben | Deckung ist gegeben | ||||||
PSP-Element 4-120102-986-6 Radverkehrsmaßnahmen (Sofortprogramm) | |||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 2022 | Fortgeschriebener Ansatz 2022 | Ansatz 2023 ff. | Fortgeschriebener Ansatz 2023 ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 220.000 | 220.000 | 460.000 | 460.000 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 250.000 | 250.000 | 750.000 | 750.000 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 470.000 | 470.000 | 1.210.000 | 1.210.000 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben | Deckung ist gegeben | ||||||
Zu den Haushaltsansätzen 2022 sind aus Ermächtigungsübertragungen aus dem Haushaltsjahr 2021 voraussichtlich investiv bei PSP-Element 5-120102-900-10000-300-1 ein Betrag von 1.028.388,68 € undkonsumtiv bei PSP-Element 4-120102-986-6 ein Betrag von 361.322,54 € (ohne Abschreibungen)
an verfügbaren Mitteln hinzuzurechnen.
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
X |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
X | nicht bekannt |
Erläuterung:
Die Maßnahme erzeugt aufgrund der auszuführenden Umbauarbeiten nicht näher bezifferbare CO2-Emmissionen. Die Verwaltung sieht hier jedoch keine nennenswerte Relevanz, da durch die Baumaßnahme verursachten CO2-Emissionen durch die Stärkung des Radverkehrs kompensiert werden kann. Vor allem langfristig gesehen ist die Investition als Infrastrukturmaßnahme für den Radverkehr wichtig.
Abstimmungsergebnis
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Technische Details
ID: 111346
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=111346
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2022-02-18 FB 61_0340_WP18 Amstelbachstrasse_ Er SAO.pdf
19.11.2024
5.2 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 7
- Sitzung
- Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Richterich
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Richterich
- Datum
- Mi., 02.03.2022
- Uhrzeit
- 18:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
- Geändert
- 25.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 25. Februar 2026 um 11:00