6. April 2022 um 17:00, Burtscheider Saal
TOP 2Öffentlich

Vorstellung der Arbeit des Pädagogischen Zentrums e.V.

FB 56/0166/WP18 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Demmer begrüßt die Geschäftsführerin Frau Aden-Ugbomah vom Pädagogischen Zentrum Aachen e.V. (PÄZ), das sich in der Mariahilfstraße 16 befindet. Frau Aden-Ugbomah stellt die Arbeit der Mitarbeitenden des PÄZ seit den Anfängen im Jahr 1990 vor. Sie referiert insbesondere über die vier Bereiche Traumaberatung, Antidiskriminierungsbüro, Migrationsberatungsstelle und Integrationsagentur. Dabei schildert Frau Aden Ugbomah die Prinzipien der Arbeit, die unterschiedlichen Finanzierungsquellen und nennt zur Veranschaulichung Beispiele. Grundlage der Arbeit in allen Bereichen sei die Erbringung der Beratungs- und Hilfeleistungen in verschiedenen Sprachen. Frau Aden-Ugbomah hebt die Kooperation mit anderen Beratungsstellen und dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Aachen hervor, und dankt für die fruchtbare und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Auf Nachfrage von Integrationsratsmitgliedern nennt Frau Aden-Ugbomah weitere konkrete Beispiele der Arbeit des PÄZ, z. B. mehrsprachige Informationsbroschüren zu den Themen „Mietrecht“ und „Geburtsurkunden“. Außerdem skizziert sie einzelne Maßnahmen zur Aufdeckung struktureller Diskriminierung und Beratungsleistungen sowie auf dem Feld der Anerkennung von Berufsqualifikationen.

Herr Frankenberger dankt Frau Aden-Ugbomah seitens der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit mit dem PÄZ und informiert darüber, dass das PÄZ seit kurzem auch mit einer psychosozialen Beratung für Geflüchtete im „Engagement-Center“ der Stadt Aachen im Depot vertreten sei.

Abschließend danken auch verschiedene Mitglieder des Integrationsrats Frau Aden-Ugbomah für die wertvolle Arbeit, die das PÄZ seit vielen Jahren leiste.

Die Präsentation von Frau Aden-Ugbomah befindet sich in den Anlagen zu dieser Sitzung.

Einstimmig wird wie folgt beschlossen:

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Das Pädagogische Zentrum Aachen e.V. (PÄZ) wurde 1983 von arbeitslosen Lehrern und Lehrerinnen gegründet.

Der Verein ist als gemeinnützige Einrichtung und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Die Migrations- und Integrationsarbeit stehen im Fokus der pädagogischen Arbeit, die heute das Hauptziel der Vereinstätigkeit ist. So gehört es zum pädagogischen Selbstverständnis und Konzept auf allen Vereinsebenen interdisziplinär und interkulturell zu arbeiten, um auch im Alltag Vorbild für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu sein und hierdurch zur Veränderung bestehender Bilder in der Gesellschaft glaubhaft beitragen zu können.

Ziel des Vereins ist die Bildungsförderung und Freizeitbetreuung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ausländischer, binationaler und deutscher Herkunft. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Forderung nach Chancengleichheit im Bildungs- und Freizeitwesen. Hierdurch soll der Bedarf an zusätzlichen Bildungs- und Freizeitangeboten offengelegt werden.

Die Vereinsarbeit wird im Rahmen unterschiedlicher Fachbereiche umgesetzt. Dazu gehören u.a. das Gleichbehandlungsbüro, das Psychosoziale Zentrum, der SprInt-Pool, die Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte uvm.

Diese werden einerseits kommunal gefördert. Andererseits nutzt das PÄZ Landes-, Bundes- und EU-Mittel, um die Arbeit vor Ort umsetzen zu können. Hierdurch kann der Verein für die Stadt Aachen und die StädteRegion Aachen zusätzliche Beratungsangebote durchführen, die das kommunale Beratungsangebot ergänzen und erweitern.

Die Arbeit des Pädagogischen Zentrums e.V. wird in der Sitzung durch die Geschäftsführerin Frau Marie-Theres Aden-Ugbomah mündlich vorgestellt.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Siehe Anlage.

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2022-03-17 FB 56_0166_WP18 Vorstellung der Arbe SAO.pdf

17.11.2024

131.9 KB

Metadaten

TOP
Ö 2
Sitzung
Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 06.04.2022
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
25.2.2026
Inhalt abgerufen
25. Februar 2026 um 11:16

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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