6. April 2022 um 17:00, Burtscheider Saal
TOP 3Öffentlich

Vorstellung von Vereinen, die im Jahr 2021 einen Mietzuschuss für ihre Begegnungsstätte erhalten haben

FB 56/0167/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Demmer begrüßt die anwesenden Vertreter*innen der Vereine „Foundation Stone Ministry e.V.“, „Islamisch kulturelle Vereinigung Masjid Malik Ibn Anas e.V.“ (kurz: M.I.A. e.V.) und „Centre Evangélique El Shaddai e.V.“.

Zunächst stellt Frau Afari die Ziele, Organisationsstrukturen und Arbeit ihres Vereins vor. Die „Foundation Stone Ministry e.V.“, in der Robensstraße 20 – 22 lokalisiert, sei als Freikirche organisiert und ziele bei der täglichen Arbeit - ohneRücksicht auf das religiöse oder weltanschauliche Bekenntnis der*des Einzelnen - auf die Integration und den Abbau von Sprachbarrieren ab, u. a. von Menschen aus Westafrika. Beispielhaft nennt Frau Afari die Unterstützung bei der Wohnungssuche oder bei Behördengängen. Darüber hinaus beteilige sich die „Foundation Stone Ministry e.V.“ regelmäßig an integrativen, interkulturellen und -religiösen Veranstaltungen wie die „Nacht der offenen Kirchen“ oder „Religionen für den Frieden“. Auf Nachfrage von Integrationsratsmitgliedern erläutert Frau Afari außerdem weitere niederschwellige Integrationsangebote, wie z.B. Grillfeste im Kennedypark oder die Funktion des Vereins als „erste Anlaufstelle“ für neu in Aachen ankommende Studierende.

Danach stellen Herr Shomurodov und im weiteren Verlauf auch Herr Tantane sich und die Arbeit des M.I.A. e. V., „Islamisch kulturelle Vereinigung Masjid Malik Ibn Anas e.V.“, Ottostraße 37, vor. Demnach seien die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Austausch über den Islam, der interreligiöse Dialog, die Völkerverständigung, das Gebet und das Studium religiöser Schriften Gegenstand der täglichen Arbeit der Vereinigung. Herr Tantane hebt hervor, dass es sich um ein offenes Angebot für alle Menschen, unabhängig von ihrer religiösen oder weltanschaulichen Orientierung handele. Ein weiterer Pfeiler der Integrationsarbeit seien auch Nachhilfe-, Sport- und Freizeitangebote sowie Hilfsangebote speziell für ältere Menschen. Auf Nachfrage von Integrationsratsmitgliedern berichtet Herr Tantane, dass es insbesondere keine Festlegung von M.I.A. e.V. auf eine bestimmte islamische Glaubensrichtung gebe und erteilt Auskunft über die Zahl und Struktur der Vereinsmitglieder.

Im Anschluss stellt Herr Kaniki das „Centre Evangélique El Shaddai e. V.“, Kleinkölnstr. 18, vor. Als Schwerpunkte der Arbeit nennt Herr Kaniki die Jugendarbeit, nicht nur, aber auch für junge Menschen aus Westafrika, die Vermittlung von Selbstwertgefühl und die Unterstützung junger Leute, damit ein beruflicher und gesellschaftlicher „Aufstieg durch Bildung“ für jede*n Einzelne*n gelingen könne. Der Verein kümmere sich auch darum, Jugendlichen geeignete Persönlichkeiten aus der Community zu präsentieren, die ihnen als Vorbilder dienen könnten.

Am Ende des Tagesordnungspunktes beschließt der Integrationsrat einstimmig.

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

In seiner Sitzung am 27.10.2021 äußerte der Integrationsrat im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung zur Bezuschussung von Begegnungsstätten von Migranten*innen-Organisationen den Wunsch, die Vereine, die in 2021 einen Mietzuschuss erhalten haben, im Jahr 2022 in die Sitzungen des Integrationsrates einzuladen, um ihre Vereinsarbeit kennenzulernen.

Die Verwaltung wird daher für die kommenden Sitzungen die entsprechenden 19 Vereine sukzessiv einladen. Die mündliche Vorstellung durch eine*n Vereinsvertreter*in soll dabei jeweils pro Verein ca. 5 min betragen.

Für den Sitzungstermin am 06.04.2022 haben folgende Vereine ihr Kommen zugesagt:

- Foundation Stone Ministry e.V.

- Mia e.V.

Eine weitere Zusage eines angefragten Vereins steht zum Zeitpunkt der Erstellung der Vorlage noch aus.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2022-03-17 FB 56_0167_WP18 Vorstellung von Vere SAO.pdf

8.11.2024

131.1 KB

Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 06.04.2022
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
25.2.2026
Inhalt abgerufen
25. Februar 2026 um 11:16