Vorstellung von Vereinen, die im Jahr 2021 einen Mietzuschuss für ihre Begegnungsstätte erhalten haben
FB 56/0167/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Herr Demmer begrüßt die anwesenden Vertreter*innen der Vereine „Foundation Stone Ministry e.V.“, „Islamisch kulturelle Vereinigung Masjid Malik Ibn Anas e.V.“ (kurz: M.I.A. e.V.) und „Centre Evangélique El Shaddai e.V.“.
Zunächst stellt Frau Afari die Ziele, Organisationsstrukturen und Arbeit ihres Vereins vor. Die „Foundation Stone Ministry e.V.“, in der Robensstraße 20 – 22 lokalisiert, sei als Freikirche organisiert und ziele bei der täglichen Arbeit - ohneRücksicht auf das religiöse oder weltanschauliche Bekenntnis der*des Einzelnen - auf die Integration und den Abbau von Sprachbarrieren ab, u. a. von Menschen aus Westafrika. Beispielhaft nennt Frau Afari die Unterstützung bei der Wohnungssuche oder bei Behördengängen. Darüber hinaus beteilige sich die „Foundation Stone Ministry e.V.“ regelmäßig an integrativen, interkulturellen und -religiösen Veranstaltungen wie die „Nacht der offenen Kirchen“ oder „Religionen für den Frieden“. Auf Nachfrage von Integrationsratsmitgliedern erläutert Frau Afari außerdem weitere niederschwellige Integrationsangebote, wie z.B. Grillfeste im Kennedypark oder die Funktion des Vereins als „erste Anlaufstelle“ für neu in Aachen ankommende Studierende.
Danach stellen Herr Shomurodov und im weiteren Verlauf auch Herr Tantane sich und die Arbeit des M.I.A. e. V., „Islamisch kulturelle Vereinigung Masjid Malik Ibn Anas e.V.“, Ottostraße 37, vor. Demnach seien die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Austausch über den Islam, der interreligiöse Dialog, die Völkerverständigung, das Gebet und das Studium religiöser Schriften Gegenstand der täglichen Arbeit der Vereinigung. Herr Tantane hebt hervor, dass es sich um ein offenes Angebot für alle Menschen, unabhängig von ihrer religiösen oder weltanschaulichen Orientierung handele. Ein weiterer Pfeiler der Integrationsarbeit seien auch Nachhilfe-, Sport- und Freizeitangebote sowie Hilfsangebote speziell für ältere Menschen. Auf Nachfrage von Integrationsratsmitgliedern berichtet Herr Tantane, dass es insbesondere keine Festlegung von M.I.A. e.V. auf eine bestimmte islamische Glaubensrichtung gebe und erteilt Auskunft über die Zahl und Struktur der Vereinsmitglieder.
Im Anschluss stellt Herr Kaniki das „Centre Evangélique El Shaddai e. V.“, Kleinkölnstr. 18, vor. Als Schwerpunkte der Arbeit nennt Herr Kaniki die Jugendarbeit, nicht nur, aber auch für junge Menschen aus Westafrika, die Vermittlung von Selbstwertgefühl und die Unterstützung junger Leute, damit ein beruflicher und gesellschaftlicher „Aufstieg durch Bildung“ für jede*n Einzelne*n gelingen könne. Der Verein kümmere sich auch darum, Jugendlichen geeignete Persönlichkeiten aus der Community zu präsentieren, die ihnen als Vorbilder dienen könnten.
Am Ende des Tagesordnungspunktes beschließt der Integrationsrat einstimmig.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
In seiner Sitzung am 27.10.2021 äußerte der Integrationsrat im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung zur Bezuschussung von Begegnungsstätten von Migranten*innen-Organisationen den Wunsch, die Vereine, die in 2021 einen Mietzuschuss erhalten haben, im Jahr 2022 in die Sitzungen des Integrationsrates einzuladen, um ihre Vereinsarbeit kennenzulernen.
Die Verwaltung wird daher für die kommenden Sitzungen die entsprechenden 19 Vereine sukzessiv einladen. Die mündliche Vorstellung durch eine*n Vereinsvertreter*in soll dabei jeweils pro Verein ca. 5 min betragen.
Für den Sitzungstermin am 06.04.2022 haben folgende Vereine ihr Kommen zugesagt:
- Foundation Stone Ministry e.V.
- Mia e.V.
Eine weitere Zusage eines angefragten Vereins steht zum Zeitpunkt der Erstellung der Vorlage noch aus.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Technische Details
ID: 112021
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=112021
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2022-03-17 FB 56_0167_WP18 Vorstellung von Vere SAO.pdf
8.11.2024
131.1 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 3
- Sitzung
- Sitzung des Integrationsrates
- Gremium
- Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
- Datum
- Mi., 06.04.2022
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
- Geändert
- 25.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 25. Februar 2026 um 11:16