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Wegweiser für Inklusion im Vereinssport - Forschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen

FB 56/0172/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Eghbalpour präsentiert anhand einer PowerPoint-Präsentation eine Auswahl wichtiger Ergebnisse und Handlungsempfehlungen ihrer Forschungsarbeit.

Sie habe im Rahmen ihrer Forschungsarbeit für die KatHo Aachen/Sporthochschule Köln u. a. die Bedarfe untersucht, die Menschen mit Beeinträchtigungen haben, wenn sie Sport (im Verein) betreiben möchten und wie diese Teilhabemöglichkeiten verbessert werden können.

Im Rahmen ihres Vortrags geht Frau Eghbalpour auf folgende Themen ein:

-Inklusion im Sport – Die Basis ist das gemeinsame Verständnis

-Inklusion als Prozess – Eine Frage der Haltung

-Barrierefreiheit – Es geht nicht immer Alles, aber es geht nie Nichts

-Finanzierung von Inklusion – Am Geld soll es nicht scheitern

-Qualifizierung – Der Schlüssel für Sicherheit - auf beiden Seiten

-Mitgliedschaft im Verein – Machen Sie den ersten Schritt

-Fahrdienste und Assistenz – Unterstützung schafft Mobilität

-Netzwerkarbeit und Beratung – Gemeinsam kommt man schneller weiter.

Am Ende ihres Wortbeitrags dankt Frau Eghbalpour allen Akteur*innen aus Politik und Verwaltung, die freiwillig an den Interviews im Rahmen des Forschungsprojekts mitgewirkt haben.

Im Anschluss berichtet Frau Stahl, Referentin des Stadtsportbunds für Inklusion, dass über den im Rahmen der Forschungsarbeit verwendeten Fragebogen Menschen mit allen möglichen Beeinträchtigungen, z.B. auch in Wohnheimen und Werkstätten für behinderte Menschen, erreicht werden konnten und dass der Fragebogen in leichter Sprache sehr gut angenommen worden sei.

Verschiedene Ausschussmitglieder danken den beiden Referentinnen für ihren Vortrag. Frau Strack hebt die Bedeutung von Fahrassistenz-Angeboten und des ÖPNVs für Menschen mit Beeinträchtigungen hervor. Außerdem spricht sie sich für die weitere finanzielle Förderung einer Personalstelle beim Stadtsportbund durch die Stadt Aachen aus.

Auch Frau Braun dankt Frau Eghbalpour und Frau Stahl für die wertvolle geleistete Arbeit im Rahmen des Projekts. Frau Braun kündigt an, das Thema „Fahrdienst“ im Facharbeitskreis ihrer Fraktion auf die Tagesordnung nehmen zu wollen. Weiter regt Frau Braun eine „Verlinkung“ des Fahrassistenz-Angebots der StädteRegion Aachen auf der städtischen Homepage, www.aachen.de, an.

Frau Bürgermeisterin Scheidt schließt sich dem Lob ihrer Vorrednerinnen an. Sie spricht den langen Weg an, den inklusives Leben in Aachen bereits hinter sich hat. Als Beispiele für tagtägliche Hindernisse benennt sie die Schwierigkeiten, mit denen Menschen mit Beeinträchtigungen beim Ein- und Ausstieg in ASEAG-Busse hätten und dass Rollstuhlfahrer*innen in Veranstaltungshallen in einer Gruppe am Rand platziert werden würden.

Sie stellt ein Förderprogramm des Zweckverbands Region Aachen („Inklusivbonus“) für die inklusive Durchführung kultureller und sportlicher Veranstaltungen vor und wirbt in diesem Zusammenhang dafür, auch Sportevents inklusiv zu planen und Fördermittel für beispielsweise den barrierefreien Zugang, den Einsatz von Höranlagen oder Gebärdensprachdolmetscher*innen beim Zweckverband Region Aachen abzurufen. Am Ende ihres Wortbeitrags spricht sich auch Frau Bürgermeisterin Scheidt für die weitere finanzielle Förderung der Personalstelle beim Stadtsportbund Aachen aus.

Frau van der Meulen schließt sich dem Dank an Frau Eghbalpour und Frau Stahl an und bezeichnet die Forschungsarbeit als Meilenstein für Menschen mit Beeinträchtigung. Ebenso schließt sich Frau van der Meulen der Forderung an, dass das Fahrdienst-Angebot in StädteRegion und Stadt gerade im Hinblick auf die Bereiche „Kultur“ und „Sport“ nachjustiert werden sollte.

Für die Verwaltung erklärt Herr Frankenberger, dass er die „Verlinkung“ der Fahrdienstangebote auf den Homepages von StädteRegion Aachen und Stadt Aachen mitnehmen und zwischen den beiden Verwaltungen abstimmen werde.

Am Ende der Aussprache dankt auch der Ausschussvorsitzende, Herr Deumens, den Referentinnen und hebt hervor, dass die Inklusion stets ein wichtiges Thema für den Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie sei.

Es wird einstimmig beschlossen.

Beschluss

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Der Stadtsportbund Aachen hat im Handlungsfeld Inklusion in einem partizipativen Verfahren die Situation von Menschen mit Beeinträchtigung im Aachener Vereinssport analysiert, Bedarfe und Bedürfnisse abgefragt und die Ergebnisse als Projektbericht in einem Wegweiser für Inklusion im Vereinssport – auch in leichter Sprache- veröffentlicht.

https://www.sportinaachen.de/fileadmin/co_system/aachen/media/PDF/2022_01_Stadtsportbund_Aachen_e.V._Wegweiser_fuer_Inklusion_im_Vereinssport.pdf

https://www.sportinaachen.de/fileadmin/co_system/aachen/media/PDF/Stadtsportbund_Aachen-Wegweiser_Leichte_Sprache.pdf

Frau Sina Eghbalpour, Sportinklusionsmanagerinbeim Stadtsportbund Aachen, und Frau Lea Stahl, Referentin Inklusion beim Stadtsportbund Aachen, werden die Forschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen präsentieren.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2022-04-04 FB 56_0172_WP18 Wegweiser fuer Inklus SAO.pdf

20.1.2025

132.4 KB

Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
Gremium
Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
Datum
Do., 28.04.2022
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
25.2.2026
Inhalt abgerufen
25. Februar 2026 um 11:29