Entwicklung der Energiesperren in der Stadt Aachen – Antrag zur Tagesordnung der Fraktion Die Linke vom 29.03.2022
FB 56/0176/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Zunächst berichtet Frau Bürgerhausen, STAWAG. Sie trägt Ihre PowerPoint-Präsentation vor. Die Präsentation findet sich in der Anlage dieser Niederschrift.
Inhaltlich geht sie auf folgende Themenkomplexe ein:
-Entwicklung der Beschaffungspreise für Elektrizität und Gas und die Folgen
-Maßnahmen zur Verhinderung von Zahlungsausfällen bei Kund*innen in der Corona-Zeit
-Einführung sogenannter „Prepaid-Zähler“
-Umsetzung der neuen Grundversorgungsverordnung
-Kooperationsangebot mit der Caritas beim Projekt „Stromsparcheck“
-Kooperation mit dem Jobcenter zur Verhinderung von Stromsperren
-Kooperation mit der Schuldnerberatung der Verbraucherzentrale Aachen zur Vermeidung von Stromsperren.
Danach stellt Frau Wagner von der Verbraucherzentrale Aachen ihre PowerPoint-Präsentation vor.
Die Präsentation ist der Anlage dieser Niederschrift beigefügt.
Frau Wagner spricht folgende Themen an:
-Kurze Genese der Beratungstätigkeit der Verbraucherzentrale (VZ) auf dem Feld „Energiearmut“
-Fallzahlen der Budget- und Rechtsberatung der VZ Aachen
-Überblick über die Zielgruppen und wesentliche Beratungsinhalte
-Mögliche Ursachen für Energiearmut
-Überblick über die Fallzahlen zu verhinderten und wieder aufgehobenen Stromsperren in Aachen
-Gegenwärtiger Sachstand in der Stadt Aachen
-Forderungskatalog der VZ NRW an die verschiedenen politischen Ebenen zur Verhinderung von Energiearmut/Stromsperren (Der Forderungskatalog wurde von Frau Wagner nach der Sitzung zur Verfügung gestellt und liegt in der Anlage bei).
Im Anschluss beantworten die beiden Referentinnen Fragen von Ausschussmitgliedern und der Ausschuss berät über verschiedene Themen. Diskutiert werden unter anderem die Fragen,
ob die Kosten für die Entsperrung eines Stromanschlusses von derzeit 70 Euro pro Fall reduziert werden können und ob vor dem Hintergrund der Kostenexplosion am Elektrizitäts- und Energiemarkt, gegebenenfalls durch vorausschauende Beschlüsse des STAWAG-Aufsichtsrats im Frühjahr/Sommer, ein starker Anstieg der Zahlen von Strom- und Gassperren im Herbst/Winter verhindert werden kann, (z.B. durch Gründung eines Sonderfonds).
Aus den Reihen der Ausschussmitglieder wird eine Absenkung der Entsperrgebühr von derzeit 70 Euro pro Einzelfall gewünscht und an die Vertreter*innen der STAWAGappelliert, sich in den Beschlussorganen der „Regionetz“ nachdrücklich für eine Verringerung der Entsperrgebühr einzusetzen. Angesichts der Explosion der Elektrizitäts- und Energiekosten regen einige Ausschussmitglieder an, die Vertreter*innen der Stadt Aachen im STAWAG-Aufsichtsrat dazu aufzufordern, dort einen „Sonderfonds“ zu beschließen, mit dessen Mitteln ein exorbitanter Anstieg von Stromsperren im Herbst/Winter 2022 verhindert werden könne. Verschiedene Ausschussmitglieder erklären, sich in diesem Sinne auch in ihren Ratsfraktionen für Beschlüsse einsetzen zu wollen.
Aufgrund des in der Debatte von den Ausschussmitgliedern wiederholt geäußerten Wunsches, das Thema im Herbst erneut auf die Tagesordnung zu setzen, schlägt der Vorsitzende, Herr Deumens, einen um die Worte „und wird die Thematik im Ausschuss im Herbst erneut behandeln“ ergänzten Beschlusstext vor.
In geänderter Fassung wird einstimmig wie folgt beschlossen:
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
DerAusschusss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Die Lebenshaltungskosten sowie die Kosten für Strom und Gas sind enorm gestiegen.
Menschen mit wenig Geld stehen durch diese Preissteigerungen vor großen Herausforderungen.
Die Fraktion Die Linke rechnet daher mit einem Anstieg von Energiesperren.
Frau Wußing, Pressesprecherin der STAWAG Aachen, undFrau Wagner von der Verbraucherzentrale wurden eingeladen, über die aktuelle Situation in Aachen und Maßnahmen zur Verhinderung eines Anstiegs bei den Strom- und Gassperren zu berichten.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Weitere Dokumente (3)
Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.
Technische Details
ID: 112468
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=112468
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2022-04-06 FB 56_0176_WP18 Entwicklung der Ener SAO.pdf
20.1.2025
131.1 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 3
- Sitzung
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
- Gremium
- Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
- Datum
- Do., 28.04.2022
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
- Geändert
- 25.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 25. Februar 2026 um 11:29
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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