4. Mai 2022 um 17:00, Burtscheider Saal
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Sachstandsbericht und Zeitplanung zum Umbau des Spielplatzes Stettiner StraßeAntrag zur Tagesordnung von der Fraktion GRÜNE im Rat der Stadt Aachen vom 02.03.2022

FB 36/0153/WP18 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Frau Jebavy-Kara erklärt Näheres zum Entwurf zur Umgestaltung des Spielplatzes Stettiner Straße. Sie weist auf eine mögliche lange Dauer bis zur Fertigstellung des Spielplatzes hin. Welche unter anderem durch das Vergabeverfahren und 8-12- Wochen lange Lieferzeiten von Material und Spielgeräten verursacht würden. Sie gehe aber von einem spielbereiten Zustand im Frühjahr 2023 aus.

Frau Conradt ist froh, dass es nun endlich losgehe. Sie begrüßt, dass hoffentlich spätestens im Frühjahr auf dem Spielplatz gespielt werden könne. Zudem fragt, sie ob die Nestschaukel eine neue sei. Dies bejaht Frau Jebavy-Kara. Es seien nur neue Geräte geplant. Die alten, noch funktionsfähigen würden an anderen Orten eingesetzt werden.

Frau Conradt möchte wissen, was mit dem Bolz- und Basketballplatz geplant sei. Frau Jebavy-Kara erklärt, dass der Bolzplatz bereits 2020 instandgesetzt worden sei. Die drei Sportfelder daneben würden wahrscheinlich 2023/2024 erneuert werden. Angedacht seien ein Volleyball-, ein Basketballfeld und ein Outdoor-Fitnessbereich. Im aktuellen Jahr reichten die Gelder dafür aber nicht mehr. Frau Conradt merkt an, dass es wichtig sei alle gennannten Bereiche zu bearbeiten. Zudem sollten sogenannte „Angsträume“ durch Unordnung und wucherndes Gehölz dringend vermieden werden.

Frau Diepelt nimmt Bezug auf die Niederschrift der Kommission barrierefreies Bauen zu diesem Thema. Sie hinterfragt, ob die geplanten Sitzgelegenheiten für körperlich beeinträchtigte Personen geeignet seien.

Frau Jebavy-Kara berichtet von behindertengerechten Bänken mit Lehnen, dem geplanten Picknicktisch, an den ein Rollstuhl problemlos herangefahren werden kann, dem behindertengerechten Sandtisch und den vorgesehenen Rampen, die in den Sandspielbereich leiten sollen. Damit seien fast alle Forderungen der Kommission barrierefreies Bauen erfüllt.

Frau Penalosa fragt, warum das Ganze so lange dauere. Zudem sei wohl ursprünglich auch etwas anderes geplant gewesen. Die Kinder, die damals Ihre Wünsche äußerten, seien bis zur Fertigstellung des Spielplatzes wohl schon nicht mehr im Spielplatznutzungsalter.

Frau Jebavy-Kara gibt an, dass der Verwaltung momentan für die Erstellung eines Gesamtkonzeptes für den Driescher Hof keine ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung stünden. Eigentlich wäre der Spielplatz Stettiner Straße nicht der erste in der Bearbeitungsreihenfolge gewesen. Bei einer Bürgerbeteiligung 2020 sei der Hauptwunsch der Bürger*innen ein neuer Spielplatz gewesen. Bevor gebaut werden konnte, hätte aber ein Spielplatzkonzept erstellt werden müssen.

Herr Deloie betont, dass der ursprüngliche Antrag zum Thema bereits 2017 gestellt worden sei. Die lange Dauer des Bauvorhabens sei ein Schlag ins Gesicht aller Beteiligten. Es sei ein Trauerspiel für die Fläche an der Stettiner Straße, zumal es deutlich ambitioniertere Entwürfe für nicht so wichtige Flächen gegeben habe. Er sagt, dass die Bürger*innen des Driescher Hofs sich dadurch sicherlich nicht ernstgenommen fühlen, was mehr als bedauernswert sei. Am Ende von Regierungsperioden gäbe es häufig noch offene Geldtöpfe, besonders für benachteiligte Bereiche. Dass diese nicht abgerufen worden seien, sei ein Versäumnis der Verwaltung. Auch dass kein ausreichender Etat im Haushalt vorhanden sei, sei ein Versäumnis. Er sei sehr enttäuscht, sagt er und fragt, warum ein solcher Platz nicht priorisiert behandelt werden würde. Eine Möglichkeit dazu wäre gewesen mit der Dringlichkeit der Flächenbearbeitung an die Politik heranzutreten. Dies sei aber leider nicht geschehen.

Frau Jebavy-Kara entgegnet, dass der Bevölkerung der jetzige Entwurf für den Spielplatz zusage. Förderungen für die Bereiche Driescher Hof und Forst seien in Zukunft zu erwarten. Der Bolzplatz sei bereits saniert. Zudem sei systematisch priorisiert worden.

Herr Deloie lobt den Dialogkurs der Verwaltung und dass der Bolzplatz bereits saniert wurde. Dies könne aber nicht vermeiden, dass die Bewohner*innen des Driescher Hofs sich nicht ernstgenommen fühlten, weil ständig alles stocke.

Herr Dr. Otten erklärt, dass grundsätzliche Verhältnis zwischen Politik und Verwaltung. Er führt aus, dass die Politik Beschlüsse fasse, die dann von der Verwaltung umzusetzen seien. Der 2017 eindeutige Beschluss sei aber nicht von der Verwaltung umgesetzt worden. Zudem könne man bei Priorisierungen auch flexibel agieren, wenn Dinge wichtig seien. In solchen Fällen sei die Politik gerne bereit Nötiges zu beschließen. Die Bürger*innen hätten ein eindeutiges Zeichen verdient. Er regt an die Verwaltung bereits heute zu beauftragen, den Bodenbelag an den Sportflächen zu erneuern, damit sich die Angelegenheit nicht wieder über mehrere Jahre hinzieht.

Herr Jacoby glaubt nicht, dass der Spielplatz im Frühjahr eingeweiht werden kann. Statt vager Aussagen fordert er verbindliche Aussagen der Verwaltung.

Frau Jebavy-Kara sagt, dass man an der Ausschreibung arbeite, diese würde Ende Mai / Anfang Juni stattfinden. Danach dauere das Verfahren etwa 3 Monate. Sobald Geräte bestellt würden müssten 8-12 Wochen bis zu deren Lieferung eingeplant werden. Zudem stellt sie klar, dass es bislang lediglich eine Planungsstelle für Spielplätze gegeben habe. Nun sei das Personal glücklicherweise aufgestockt worden.

Herr Dr. Otten verändert den bisherigen Beschlussvorschlag zu folgendem:

„Die Verwaltung wird beauftragt den bereits im Sportstättenkonzept vorgesehenen Spielbereich möglichst schnell umzusetzen und die hierfür nötigen Fördermittel zu beantragen.“

Über diesen wird abgestimmt.

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt, den bereits im Sportstättenkonzept vorgesehenen Spielbereich möglichst schnell umzusetzen und die hierfür nötigen Fördermittel zu beantragen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Der Antrag zur Tagesordnung gilt hiermit als behandelt.


Erläuterungen

Erläuterungen:


Im Bezirk Mitte, im Ortsteil Driescher Hof, bestand seit längerer Zeit der Wunsch der dort lebenden Familien nach Aufwertung des Spiel- und Freiflächenangebotes.

Für den Spiel-Bolzplatz Stettiner Straße wurde ein Vorentwurf entwickelt und dieser am 19.08.2020 in der BV-Mitte und am 25.08.2020 im KJA vorgestellt.

Ursprünglich war die Ausschreibung des Spielbereiches Stettiner Straße für 2021 und die Umsetzung für 2021/2022 vorgesehen. Aufgrund von Corona kam es jedoch zu Verzögerungen. Dies ist u. a. auf terminliche Verschiebungen bei der Bearbeitung des fertigzustellenden Spielplatzkonzeptes für Aachen zurück zu führen.

Im Februar 2022 wurde der Entwurf für die Umgestaltung des Spiel-Bolzplatzes Stettiner Straße Vertretern der Bürger*innenschaft vorgestellt und zusätzlich mit Aushängen sowie auf der Seite der Stadt Aachen präsentiert.Aktuell erfolgt die Ausführungsplanung und parallel die Ausschreibung. Bedingt durch die Fristen des Ausschreibungsverfahrens und der Terminplanung mit der ausführenden Firma ist ab Ende Sommer/ Herbst 2022 mit Beginn der Umsetzung zu rechnen. Die Bauzeit wird voraussichtlich 12 Wochen betragen.

Erläuterungen zum Entwurf Spiel-Bolzplatz Stettiner Straße:

Der in die Jahre gekommene Spielplatz wird komplett erneuert. Vorgesehen sind ein

Kleinkinderspielbereich mit neuem Sandspielbereich, einer neuen Kleinkinderkombination mit

Spielhaus und Sandbauwerk, weitere kleinkindgerechte und behindertengerechte Spielmöglichkeiten

sowie ein neuer Elternsitzbereich. Direkt gegenüber soll ein attraktives Angebot für ältere Kinder mit

Kletternetzkombination inklusive Rutsche, Drehspielgeräten, einer neuen Schaukelkombination und mit Trampolinen geschaffen werden. Eine Seilbahn rundet das Angebot ab. Der vorhandene Weg, der beide Spielbereiche unterteilt, soll als Platzfläche aufgeweitet werden.

Sitzpodeste, Picknicktische, Sitzmauern und neue Bänke sollen die Aufenthaltsqualität für alle Nutzergruppen steigern. Des Weiteren sorgen neue Baumpflanzungen und Blühsträucher für mehr Vielfalt und Schatten.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Einstimmig

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2022-04-11 FB 36_0153_WP18 Sachstandsbericht un SAO.pdf

19.10.2024

699.9 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Mitte
Datum
Mi., 04.05.2022
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
Geändert
25.2.2026
Inhalt abgerufen
25. Februar 2026 um 11:31