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Sachstandsbericht zu den Maßnahmen aus dem integrierten Klimaschutz-Konzept (IKSK)

E 26/0075/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Schavan legt dar, dass die Vorlage zum Integriertem Klimaschutz-Konzept (IKSK) zwischenzeitlich ein Standardtagesordnungspunkt ist und dies die Dringlichkeit des Themas aufgreift.

Ziel sei es, eine Übersicht über den Umsetzungsstand – Sachstandsbericht – aktualisiert zu geben.

Er weist darauf hin, dass bei den für Photovoltaik-Anlagen relevanten Herstellern Lieferschwierigkeiten vorliegen und zudem erhöhte Preise in den relevanten Produktgruppen zu verzeichnen seien und sich dies insgesamt auf die Maßnahmen des IKSK auswirke.

Herr Lambertz, Technischer Abteilungsleiter der Abteilung Technisches Gebäudemanagement -Projekte und Energie – führt im Weiteren zur Vorlage ergänzend aus.

Aktuell werden zu den Maßnahmen Ausschreibungen angestoßen sowie eingegangene Angebote sortiert.

Vergaben stehen bei den Maßnahmen des Kaiser-Karl-Gymnasiums (KKG) sowie der Schule Birkstraße an. Bei der Maßnahme Alkuinrealschule werde die Ausschreibung vorbereitet, es stehe jedoch noch das vorhergehende Gutachten des Statikers aus.

Er weist darauf hin, dass vor Installation von PV-Anlagen die vorhergehenden Prüfung und Abstimmung von ggfls. erforderlichen vorgelagerten energetischen Sanierungsmaßnahmen erforderlich ist und diese entsprechend vorab umgesetzt sein müssten.

Beispielweise sei dies bei der IKSK-Maßnahme am KKG erforderlich – hier werde die Dachplanen – und -dämmung saniert.

Durch die Durchführung vorhergehender erforderlicher energetischer Maßnahmen soll nach Installation der PV-Anlagen ein wartungsfreier instandhaltungsarmer Betrieb der PV-Anlagen erzielt werden.

Verschiedene Wortmeldungen unter Beteiligung von Frau Schlierkamp, Ratsfrau Brinner, Ratsherrn Jacoby, Ratsherrn Hecker, Herrn Lauven und Herrn Gilles zu verschiedenen Aspekten insbesondere zur zeitlichen Umsetzung der Projektplanung, zu Dachbegrünung sowie zu Priorisierung der Maßnahmen und Verteilung der Maßnahmen in den Stadtbezirken liegen vor.

Herr Schavan führt aus, dass die Umsetzung der IKSK-Maßnahmen hohe Priorität habe unter der Maßgabe baufachlicher Schwerpunkte. Die Maßnahmen zur PV-Anlagen stellen dabei ein wichtiges Thema dar. Herr Schavan zeigt auf, dass sich bei der Umsetzung der Maßnahmen jedoch besondere Schwierigkeiten aufgrund der derzeitigen Rahmenbedingungen, wie z. B. Lieferkettenengpässe, Personalschwierigkeiten bei externen Fach-Firmen, auftreten könnten.

Herr Lambertz erläutert ergänzend, dass die dargestellte zeitliche Planung zur Umsetzung der Maßnahmen abhängig ist vom Stand der jeweiligen Ausschreibungen und abgegebenen Angeboten.

Vorgesehen seien 125 Anlagen auf kommunalen Gebäuden, die auf das gesamte Stadtgebiet verteilt seien bei einem geplanten Umsetzungszeitraum in den nächsten 5 Jahren.

Die Priorisierung erfolge insbesondere nach dem Aspekt, wann in Verbindung mit der energetischen Sanierung eine zügige Umsetzung der Maßnahme PV-Anlage erfolgen kann.

Zudem seien Abstimmungen mit der regio Netz zu vorliegenden respektive auf die Maßnahme bezogen erforderliche netz-infrastrukturellen Voraussetzungen durchzuführen. Änderungen der ursprünglich geplanten zeitlichen Planung können z. B. auch eintreten, wenn bedingt durch die Größenordnung der PV-Anlage ggfls. vorab netz-infrastrukturelle Anpassungen – z. B. Umbau Trafostation / Mittelspannungsstation – erforderlich werden.

Die dargestellte Projektliste sei eine erste grobe Priorisierung auf Basis technisch-operativer Aspekte, um den Gesamtablauf der Maßnahmen auf Basis der derzeitigen Datenlage abzubilden.

Herr Lambertz legt dar, dass die Stadt Aachen zwischenzeitlich selbst Stromversorger sei; die Bilanzfähigkeit liege vor.

Der mittels städtischer PV-Anlagen gewonnene Strom soll eingespeist und für städtische Lieferstellen verwendet werden.

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den Sachstandsbericht des Gebäudemanagements zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den Sachstandsbericht des Gebäudemanagements zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Sachstandsbericht Umsetzung Wiedereinführung Bonus-System

Zum 01.02.2022 konnte die Teilzeitstelle besetzt werden und mit der Projektentwicklung des Anreizsystems „Energieeinsparen an Schulen“ begonnen werden. Kurzfristig werden die ersten Projekt-Maßnahmen mit den Schulen initiiert.

Auch wurde die Koordination und Einbindung des Projektes ACtive for Future (Nachhaltigkeitswettbewerb für Schulen) aufgenommen, welches in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Fachbereich Klima und Umwelt (FB 36) sowie dem Fachbereich Kinder, Jugend, Schule ( FB 45), erarbeitet wird.

Sachstandsbericht Umsetzung von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen)

Die zweite Stelle im PV-Projekt konnte zum 01.03.2022 besetzt werden. Derzeit werden die in der nachfolgenden Liste aufgeführten Objekte zur Errichtung der PV-Anlagen bearbeitet. Dies betrifft in erster Linie die statische und technische Auslegung der PV- Anlage sowie die Genehmigung der Netzeinspeisung seitens der regioNetz.

Die Dokumentation sowie die Erstellung der Leistungsverzeichnisse sind in Bearbeitung. Alle Objekte werden in Abstimmung mit einer einhergehenden Dachsanierung abgestimmt.

Für die Projekte Birkstraße und Kaiser- Karls- Gymnasium wurden Aufträge zur Errichtung der

PV-Anlage erteilt.

Folgende Projekte sind für 2022 in der Planung:

Sachstandsbericht Umsetzung von Dachbegrünung

Das Flachdach der Turnhalle Sandkaulstraße wurde als Gründach ausgeführt.

Sobald hier die ersten zusammenhängenden Vegetationsbereiche ersichtlich sind, wird ein Pressetermin geplant.

Die weitere Planung von Dachbegrünungen ist von der Statik des Daches und die Nutzung durch

PV-Anlagen abhängig, diese wird im Zuge der weiteren Sanierungsmaßnahmen berücksichtigt.

Sachstandsbericht Sanierung von Nicht-Wohngebäude

Auch im Bereich der energetischen Sanierung konnte zum 01.11.2021 die ausgeschriebene Stelle besetzt werden.

Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Sanierung der Dächer, welche für die Errichtung von PV-Anlagen geeignet sind. Dies ist aus energetischer Sicht bedeutsam, da die Dachflächen einen großen Anteil am Wärmebedarf darstellen und meist unkompliziert und zeitlich unabhängig saniert werden können. Des Weiteren ist es aus instandhaltungstechnischer Sicht wichtig, die PV- Anlagen auf ein saniertes Dach zu installieren um für die nächsten dreißig Jahre keine Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen.

In der Planung sind derzeit die Turnhallendächer:

Inda- Gymnasium, Einhard- Gymnasium und Schulzentrum Hander Weg.

Ebenfalls werden die Dächer der Alkuinstraße, Kaiser Karl- Gymnasium und Heider Hof Weg entsprechend der PV- Dachnutzung saniert.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

X

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: 13 Ablehnung: 0 Enthaltung: 0
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2022-04-06 E 26_0075_WP18 Sachstandsbericht zu SAO.pdf

19.11.2024

176.3 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 8
Sitzung
Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
Gremium
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Datum
Di., 10.05.2022
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
25.2.2026
Inhalt abgerufen
25. Februar 2026 um 11:34