1. Juni 2022 um 17:00, Burtscheider Saal
TOP 3Öffentlich

Vorstellung von Vereinen, die im Jahr 2021 einen Mietzuschuss für ihre Begegnungsstätte erhalten haben

FB 56/0180/WP18 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Für den Sitzungstermin am 01.06.2022 hatten vor der Sitzung folgende Vereine ihre Anwesenheit zugesagt:

- Alevitischer Kulturverein e.V.

- Bosnisch-Herzegowinischer Kulturverein Aachen - Euregio Maas-Rhein e.V.

- Kulturverein Polregio e.V.

In der Sitzung erschienen sind Frau Szymanska als Vertreterin von Polregio e.V. sowie Frau Abaza und Herr Gesic vom Bosnisch-Herzegowinischen Kulturverein.

Zunächst stellt Frau Szymanska, Polregio e.V., den Verein, seine Mitglieder, die Arbeitsschwerpunkte und Ziele vor. Arbeitsbereiche seien insbesondere Integration sowie Beratung von und Hilfe für Menschen, die nach Aachen kommen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Sprache. Weiter kümmere sich der Verein auch um die Förderung der Kultur und des Sprachenaustausches. Frau Szymanska legt Wert auf die Feststellung, dass der Verein euregional aufgestellt und grenzüberschreitend tätig sei. Außerdem verweist sie auf die finanzielle Förderung einer Beratungsstelle durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW (MKFFI NRW). Hierzu führt Frau Szymanska näher aus, dass im Beratungsbüro des Vereins in der Nadelfabrik statistisch gesehen am häufigsten Menschen aus den baltischen und osteuropäischen Staaten das Beratungsangebot frequentieren würden.

Darüber hinaus berichtet Frau Szymanska von der Mitgliedschaft des Vereins in der Stadtteilkonferenz Aachen-Ost, über Strategien zur Aufrechterhaltung der Vereinsarbeit während der Corona-Pandemie und spezielle multilinguale Unterstützungsangebote des Vereins für aus der Ukraine geflüchtete Menschen. Zusammenfassend stellt Frau Szymanska fest, dass Polregio e.V. seit vielen Jahren eine verlässliche Partnerin an der Seite der Stadt Aachen und des Landes NRW sei.

Im Anschluss beantwortet Frau Szymanska Fragen zur Anzahl der Vereinsmitglieder, des Vereinsvorstands und zur Entwicklung der Fallzahlen im Bereich der Beratung in der Corona-Zeit. Zur weiteren Vertiefung legt Frau Szymanska verschiedene Printmedien über die Vereinsarbeit im Sitzungssaal aus.

Danach schildert Frau Abaza, Bosnisch-Herzegowinischer Kulturverein, Aufgaben, Ziele und Details über die Mitgliedschaft des Vereins. Der Sprechzettel von Frau Abaza findet sich in der Anlage dieser Niederschrift. Frau Abaza berichtet im Rahmen ihres Vortrags über

  • die Entwicklung des Vereins seit seiner Gründung im Jahr 1992
  • humanitäre Hilfe in Bosnien
  • Beratungsangebote für im Jugoslawienkrieg geflüchtete Menschen
  • die Leistung von Katastrophenhilfe in Bosnien-Herzegowina
  • Hilfe für Flüchtlingscamps
  • Beratung und Hilfe für nach Aachen geflüchtete Menschen
  • die Funktion des Vereins als Anlaufstelle für die hiesige bosnische Gemeinde
  • verschiedene kulturelle Angebote, wie Lesungen, Infoabende, etc.

Außerdem geht Frau Abaza auf die Vereinsarbeit unter Pandemiebedingungen ein. Für die Zukunft kündigt Frau Abaza eine neue Internetpräsenz mit zweisprachiger Homepage, einen Generationenwechsel in der Vereinsarbeit und neue Angebote speziell für junge Menschen an. Am Ende ihres Vortrags dankt Frau Abaza im Namen des Vereins Sponsor*innen, Unterstützer*innen und der Stadt Aachen für ihre Unterstützung.

Danach beantwortet Frau Abaza Fragen von Integrationsratsmitgliedern. Zur Sprache kommen z. B. das Miteinander der verschiedenen Nationalitäten im Verein sowie die Aktivitäten der Tanzgruppe des Vereins. Einstimmig fasst der Integrationsrat folgenden Beschluss:

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

In seiner Sitzung am 27.10.2021 äußerte der Integrationsrat im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung zur Bezuschussung von Begegnungsstätten von Migranten*innen-Organisationen den Wunsch, die Vereine, die in 2021 einen Mietzuschuss erhalten haben, im Jahr 2022 in die Sitzungen des Integrationsrates einzuladen, um ihre Vereinsarbeit kennenzulernen.

Die Verwaltung wird daher für die kommenden Sitzungen die entsprechenden 19 Vereine sukzessiv einladen. Die mündliche Vorstellung durch eine*n Vereinsvertreter*in soll dabei jeweils pro Verein ca. 5 min betragen.

Für den Sitzungstermin am 01.06.2022 haben folgende Vereine ihr Kommen zugesagt:

- Alevitischer Kulturverein e.V.

- Bosnisch-Herzegowinischer Kulturverein Aachen - Euregio Maas-Rhein e.V.

- Kulturverein Polregio e.V.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Siehe Anlage.

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2022-05-02 FB 56_0180_WP18 Vorstellung von Vere SAO.pdf

30.4.2025

129.1 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 01.06.2022
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
25.2.2026
Inhalt abgerufen
25. Februar 2026 um 11:44

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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