1. Juni 2022 um 17:00, Burtscheider Saal
TOP 4Öffentlich

Vorstellung des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM)

FB 56/0182/WP18 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Frau Krey, die Teamleitung des Kommunalen Integrationsmanagements der Stadt Aachen, erläutert an Hand einer PowerPoint-Präsentation Organisation, Arbeitsweise und fachliche Hintergründe des KIM der Stadt Aachen. Die PP-Präsentation findet sich in der Anlage dieser Niederschrift.

Unter anderem spricht Frau Krey folgende Themen an:

  • Grundlagen und Rahmenbedingungen für das KIM
  • Zielsetzung des Landes NRW bei der finanziellen Förderung von KIM vor Ort in den Kommunen
  • die drei Bausteine von KIM (strategisches kommunales Integrationsmanagement, rechtskreisübergreifendes individuelles Case-Management und Personalstellen in den örtlichen Ausländerbehörden)
  • Übersicht über die besetzten/offenen Personalstellen des KIM bei der Stadt Aachen
  • das Leitbild vom KIM
  • die Hauptziele „freier und gleichberechtigter Zugang zum Beratungsangebot“ und

die „Verbesserung von Integrationsketten innerhalb der Verwaltung“

  • Beschreibung des Prozessablaufs
  • Erarbeitung von Dienstleistungsketten und strategischen Lösungsansätzen
  • Beratungsplan des Case-Managements
  • Übersicht über die im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine stehenden Fallzahlen und

Themenfelder der Beratungsleistungen

  • Organisation und Struktur des KIM bei der Stadt Aachen.

Danach beantworten Frau Ziesen, Frau Dogan und Frau Krey Nachfragen von Integrationsratsmitgliedern.


Zur Sprache kommen u. a. Fragen

  • zu den Personalstellen im Case-Management
  • zur Höhe des Migrant*innenanteils bei den Mitarbeitenden im Case-Management
  • zur Mehrsprachigkeit von Mitarbeitenden im Case-Management
  • über die bisher im Kontext des Case-Managements gemachten Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit dem städteregionalen Ausländeramt
  • zur Abstimmung des geplanten Leitbildes für das Case-Management mit dem Ausländeramt der StädteRegion Aachen
  • zur Implementierung einer potenzialorientierten Beratung von Menschen in das Verwaltungshandeln
  • zum Einsatz mehrsprachiger ehrenamtlicher Helfer*innen im Rahmen der Beratungsgespräche (z.B. als Dolmetscher*innen)
  • zu Einzelheiten des prinzipiell als „Verweisberatung“ strukturierten Beratungsprozesses sowie zur Beratung und Hilfe im Speziellen für neu aus der Ukraine ankommende Menschen im Gesundheitsbereich.

Im Rahmen ihrer Wortbeiträge danken verschiedene Integrationsratsmitglieder den Mitarbeitenden des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Aachen und des KIMs der Stadt Aachen für ihre qualifizierte, wertvolle und engagierte Arbeit. Diesem Lob schließt sich der Vorsitzende, Herr Uluğ, an und dankt noch einmal für die seit Februar geleistete und gute Arbeit.

Einstimmig beschlossen.

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur aktuellen Sachlage des Landesförderprogramms Kommunalen Integrationsmanagement (KIM) zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur aktuellen Sachlage des Landesförderprogramms Kommunalen Integrationsmanagement (KIM) zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Das Land Nordrhein-Westfalen beabsichtigt mit der flächendeckenden Implementierung eines Kommunalen Integrationsmanagements (KIM) im Rahmen einer Landesförderung, die komplexen Herausforderungen der Integration zu bündeln und die Integrationsprozesse innerhalb der vorhandenen Strukturen für die zugewanderten Menschenzu optimieren.

Mit der Novellierung des Teilhabe- und Integrationsgesetztes des Landes NRW zum 01.01.2022 ist KIM in gesetzliche Strukturen verankert worden.

In der Stadt Aachen wurde KIM nun personell sukzessiv aufgebaut und konnte mit dem operativen Geschäft beginnen. Anhand einer Power-Point-Präsentation wird KIM dem Integrationsrat der Stadt Aachen vorgestellt.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Siehe Anlage.

Weitere Dokumente (1)

TOP 4_Vorstellung KIM
682.3 KB · PDF

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2022-05-10 FB 56_0182_WP18 Vorstellung des Komm SAO.pdf

30.4.2025

128.6 KB

Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 01.06.2022
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
25.2.2026
Inhalt abgerufen
25. Februar 2026 um 11:44

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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