Raumstrategie im Rheinischen Revier (Vortrag von Frau Prof. Reicher)
FB 02/0176/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Herr Dolan (Grüne) begrüßt Frau Prof. Christa Reicher (Institut für Städtebau, RWTH Aachen), diese beginnt ihre Präsentation.
Frau Schmitt-Promny (Grüne) bedankt sich für den Vortrag und bekräftigt, dass die Region insgesamt in den Blick genommen werden muss.
Herr Lübben (Grüne) bedankt sich ebenfalls für den Vortrag und ist auch der Meinung, dass das gängige Kirchturmdenken überwunden werden muss. Er fragt, ob der Gewerbeflächenpool, den Aachen mit fünf weiteren Kommunen betreibt, als Modell für die gesamte Region dienen kann. Herr Begaß (FB 02) erläutert, da gemäß des vorherigen Ausschussbeschlusses zum Regionalplan auf die Neuausweisung von Gewerbeflächen in Aachen verzichtet wird, die enge Kooperation in der Region zu Gewerbeflächen zwangsläufig erforderlich, aber natürlich auch sinnhaft ist. Dabei wird es nicht reichen, diese Zusammenarbeit ausschließlich auf die direkten Nachbarn zu beschränken, sondern es muss mit der ganzen Region gearbeitet werden. Die Stadt Aachen könne und müsse sich bei interkommunalen Gewerbegebieten aber aktiver als in der Vergangenheit einbringen. Dr. Sicking (Dez. VI) nimmt die Frage von Herrn Lübben nochmal auf und antwortet, dass von den neun Kommunen sich bisher fünf an dem Gewerbeflächenpool beteiligen, jedoch unterschiedliche Geschwindigkeiten haben. Somit ist es so, dass bisher noch kein Modell existiert, was man auf eine solche Größe, wie die des rheinischen Reviers, ausweiten kann. Er betont jedoch, dass eine neue Dynamik gebraucht wird.
Frau Schmitt-Promny (Grüne) attestiert der vorgestellten Raumstrategie, grundlegende und wesentliche Rahmenbedingungen sowie regionale Chancen offengelegt zu haben. Entscheidend sei nun, dass auch ein regionaler Diskurs für gemeinsame regionale Lösungen stattfindet. Das regionale Kirchturmdenken müsse abgelegt werden.
Herr Kloppstein (Linke) stellt die Frage, wie gut das Zusammendenken von Tourismus im rheinischen Revier klappt. Frau Prof. Reicher antwortet, dass es ähnlich gehen muss wie beim Thema Gewerbeflächen. Es ist nötig einen Blick auf den Gesamtplan zu werfen, um dann Schwerpunkte zu entwickeln.
Frau Schmitt-Promny (Grüne) fragt, in wie weit RWE als Eigentümerin die soeben vorgestellten Überlegungen mitträgt. Frau Prof. Reicher antwortet, dass RWE bei allen Überlegungen mitgeht und sich RWE am 26.08. dazu auch positionieren wird. RWE war zudem bei den Themen-Workshops dabei.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Regionalentwicklung nimmt die Ausführungen zur Raumstrategie im Rheinischen Revier zur Kenntnis.
Erläuterungen
Raumstrategie im Rheinischen Revier (Vortrag von Frau Prof. Reicher)
Der Revierknoten Raum begleitet als einer von sieben Revierknoten den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Als Teil der »Zukunftsagentur Rheinisches Revier« bearbeitet er den programmatischen Rahmen für die räumliche Entwicklung der Region und unterstützt regionale Akteure bei der Initiierung und Durchführung von Förderprojekten. Als Vorsitzende des Revierknotens fungiert Prof. Christa Reicher vom Lehrstuhl und Institut für Städtebau an der RWTH Aachen.
Zentrale Aufgabe des Revierknotens Raum ist die Erstellung »Raumstrategie Rheinisches Revier 2038+«, welche bestehende regionale Konzepte und Analysen in eine gesamtregionale Entwicklungsstrategie überführt. Dabei wird ein integrierter Ansatz verfolgt, der speziell auf die lokalen Besonderheiten und Bedarfe der Region abgestimmt ist. Als tragfähige gemeinsame Vision bildet die »Raumstrategie Rheinisches Revier 2038+« gemeinsame Ziele ab und kann damit einen Orientierungsrahmen für die Akteure im Strukturwandelprozess sein.
Aus diesem Grund wurden Mitte 2021 drei Planungsteams im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung mit der Erstellung einer Raumstrategie betraut. Die Planungsteams bestehen aus dem Team AS+P, Team ASTOC (gemeinsam mit urbanista.ch, lola landscape, mrs Verkehrsplanung und Futur A) und Team YELLOWZ (gemeinsam mit berchtoldkrass, rabe landschaften, ARGUS studio, Dr. Stefan Carsten).
Am 10./11. November 2021 präsentierten die drei Planungsteams in einem Zwischenkolloquium ihre ersten Ergebnisse (Hier verfügbar: https://www.raum-strategie.de/zwischenkolloquium) der Phase 1 und stellten ihre Ansätze für ein Leit- und Raumbild für das Rheinische Revier dar. Die anschließende Phase 2 bestand in einer Konkretisierung und räumlichen Vertiefung der Ideen wurden am 11. März 2022 vorgestellt (Hier verfügbar: https://www.raum-strategie.de/uebersicht-ergebnisse). Aktuell befindet sich der Prozess in der abschließenden Phase 3 und widmet sich der Zusammenführung in einer Raumstrategie 1.0.
Den aktuellen Stand und Ausblick auf die weitere Entwicklung wird Frau Prof. Reicher im Rahmen eines Vortrags in der Ausschusssitzung näher vorstellen.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (1)
Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.
Technische Details
ID: 114287
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=114287
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2022-07-26 FB 02_0176_WP18 Raumstrategie im Rhe SAO.pdf
17.11.2024
131.9 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 7
- Sitzung
- Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Regionalentwicklung
- Gremium
- Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Regionalentwicklung
- Datum
- Di., 16.08.2022
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
- Geändert
- 25.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 25. Februar 2026 um 12:04
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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