Ortsmitte Alt-Richterich;hier: Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und weitere Vorgehensweise
FB 61/0460/WP18 · Entscheidungsvorlage
Ortsmitte Alt-Richterich;hier: Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und weitere Vorgehensweise
im Ratsinformationssystem anzeigenBeratung
Herr Bezirksbürgermeister Meyers begrüßt Herrn Spahr und Frau Weitenberg, Abteilung Stadterneuerung und Stadtgestaltung, sowie Herrn Kelberlau aus dem Team Bebauungsplanung des Fachbereichs Stadtentwicklung, - planung und Mobilitätsinfrastruktur. Herr Spahr stellt anhand einer Präsentation die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vor. Aus den erstellten Rahmenbedingungen wurden 5 Szenarien entwickelt. Die Verwaltung schlägt die Weiterverfolgung des Szenarios S2+ als Grundlage für den Entwurf des Bebauungsplans vor. Abschließend gibt Herr Spahr einen Ausblick auf die nächsten Schritte.
Der Vortrag ist der Niederschrift im Ratsinformationssystem als Anlage beigefügt.
Herr Bezirksvertreter Werner (SPD) bedankt sich für den Vortrag und die gute Entscheidungsgrundlage. Aufgrund des baulichen Zustands der Halle wird deutlich ,dass die Szenarien S2 bzw. S2+ , verbunden mit dem Bau einer Tiefgarage, weiter zu verfolgen sind. Aus seiner Sicht seien aber noch Fragen offen. So fragt er nach, was mit dem bestehenden Schützenpavillon geschieht und ob auf dem Platz weiterhin das Schützenfest stattfinden kann.
Herr Spahr erläutert, dass der Schützenpavillon in die weiteren Planungen integriert werden soll und dass der Platz bzw. der Freiraum auch für Feste zur Verfügung stehen soll. Diese Anforderung würde als Vorgabe in das weitere Qualifizierungsverfahren einfließen.
Herr Bezirksvertreter Werner betont weiterhin die Notwendigkeit der bestehenden Parkmöglichkeiten nicht nur für die Veranstaltungen in der Halle, sondern auch für die Nutzungen der Institutionen im nahen Umfeld (Kirche, Friedhof, Grundschule) und der Anwohner. Er fragt nach, ob die Tiefgarage auch für die Anwohner nutzbar wäre.
Herr Spahr erläutert, dass sich die Stellplatznotwendigkeit nach den Nutzungen richtet. Denkbar wären zu einem späteren Zeitpunkt abgestimmte Parknutzungskonzepte.
Des Weiteren stellt Herr Bezirksvertreter Werner die Problematik der Schul- und Vereinssportauslagerung in der Zeit zwischen Abriss und Neubauund die Bereitstellung der Kosten im städtischen Haushalt dar.
Frau Weitenberg, Abteilungsleiterin Stadtgestaltung und Stadterneuerung versichert, dass die hier gestellten Fragen aufgenommen und weiter bearbeitet werden.
Herr Bezirksvertreter Pontzen (CDU) bedankt sich für die guten Lösungsansätze im Szenario S2+. Das Projekt nimmt weiterhin Fahrt auf und die mit den Bürgern erarbeiteten Rahmenbedingungen finden sich in der Planung wieder. Die vielen, sich im Detail ergebenden Einzelfragen könnten in dieser frühen Phase noch nicht beantwortet werden.
Herr Bezirksvertreter Feil (Die Grünen) erkundigt sich nach dem aktuellen Stand zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses an neuer Stelle.
Der Bau einer Tiefgarage sei ein Ergebnis aus der Bürgerbeteiligung und hat sich als Notwendigkeit herausgestellt, wenn die Freiraumqualität verbessert werden soll. Stellplätze auf dem Grundstück seien notwendig.
Herr Bezirksvertreter Kehr (CDU) hinterfragt die aktuelle Verfügbarkeit der Hühnerwiese.
Herr Spahr erläutert, dass es hierzu zuletzt im Juli Gespräche mit dem Eigentümer gegeben habe. Aktuell sei keine Einigung erkennbar. Die Variante S2+ würde eine Nutzung in Zukunft weiterhin ermöglichen.
Auf eine Nachfrage von Herrn Bezirksvertreter Feil (Die Grünen) bestätigt Herr Spahr, dass auch die Entwicklung der Freiraumszenarien in die weiteren Planungen eingebunden ist.
Herr Bezirksbürgermeister Meyers verweist noch einmal auf die zwingend einzuhaltende Zeitschiene zur Aufstellung eines Bebauungsplans und die in Vorbereitung zu treffenden Entscheidungen.
Er lässt über folgenden Beschluss abstimmen:
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Planungsausschuss, die Verwaltung auf Basis der vorgelegten Unterlagen zu beauftragen:
- das Szenario S2+für die Entwicklung der Ortsmitte Alt-Richterich weiter zu verfolgen und als Grundlage für den Entwurf des Bebauungsplans „Grünenthaler Straße / Gierstraße“ zu verwenden.
- die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und politische Beschlussfassung zur weiteren Entwicklung der Ortsmitte im Rahmen eines Bürger*innen-Dialogs der Öffentlichkeit vorzustellen.
- ein Prozessdesign für die nächsten Planungsschritte (Entwicklung Raumprogramm, Qualifizierungsverfahren) vorzubereiten.
Der Ausschuss für Umwelt und Klima nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Planungsausschuss, die Verwaltung auf Basis der vorgelegten Unterlagen zu beauftragen:
- das Szenario S2+für die Entwicklung der Ortsmitte Alt-Richterich weiter zu verfolgen und als Grundlage für den Entwurf des Bebauungsplans „Grünenthaler Straße / Gierstraße“ zu verwenden.
- die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und politische Beschlussfassung zur weiteren Entwicklung der Ortsmitte im Rahmen eines Bürger*innen-Dialogs der Öffentlichkeit vorzustellen.
- ein Prozessdesign für die nächsten Planungsschritte (Entwicklung Raumprogramm, Qualifizierungsverfahren) vorzubereiten.
Der Sportausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Planungsausschuss, die Verwaltung auf Basis der vorgelegten Unterlagen zu beauftragen:
- das Szenario S2+für die Entwicklung der Ortsmitte Alt-Richterich weiter zu verfolgen und als Grundlage für den Entwurf des Bebauungsplans „Grünenthaler Straße / Gierstraße“ zu verwenden.
- die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und politische Beschlussfassung zur weiteren Entwicklung der Ortsmitte im Rahmen eines Bürger*innen-Dialogs der Öffentlichkeit vorzustellen.
- ein Prozessdesign für die nächsten Planungsschritte (Entwicklung Raumprogramm, Qualifizierungsverfahren) vorzubereiten.
Der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung auf Basis der vorgelegten Unterlagen:
- das Szenario S2+für die Entwicklung der Ortsmitte Alt-Richterich weiter zu verfolgen und als Grundlage für den Entwurf des Bebauungsplans „Grünenthaler Straße / Gierstraße“ zu verwenden.
- die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und politische Beschlussfassung zur weiteren Entwicklung der Ortsmitte im Rahmen eines Bürger*innen-Dialogs der Öffentlichkeit vorzustellen.
- ein Prozessdesign für die nächsten Planungsschritte (Entwicklung Raumprogramm, Qualifizierungsverfahren) vorzubereiten.
Erläuterungen
Dokument nicht im Bestand.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
X |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
X |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
X | nicht bekannt |
Begründung
Bei den im Rahmen der Vorlage beschriebenen Maßnahmen handelt es sich um die Weiterentwicklung von Planungen, jedoch nicht um die konkrete Umsetzung von Projekten. Die Bedeutung für den Klimaschutz / die Klimafolgenanpassung ist nicht bekannt bzw. kann nicht ermittelt werden.
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (4)
Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.
Technische Details
ID: 114580
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=114580
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2022-08-11 FB 61_0460_WP18 Ortsmitte Alt-Richte SAO.pdf
8.11.2024
19.9 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 5
- Sitzung
- Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Richterich
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Richterich
- Datum
- Mi., 31.08.2022
- Uhrzeit
- 18:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
- Geändert
- 25.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 25. Februar 2026 um 12:17
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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