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Vorstellung des Förderprojektes "European Digital Innovation Hub EDIH Rheinland"

FB 02/0179/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Chhor (WZL RWTH Aachen)stellt sich vor und erläutert, dass es sich bei EDIH um ein von der EU gefördertes Projekt innerhalb des Programms „digitales Europa“ handelt. EU-weit sind 200 solcher Zentren geplant. Er beginnt seine Präsentation.

Herr Kiemes (CDU) bedankt sich für die Präsentation und fragt, ob auch die Verwaltung unterstützt werden kann. Herr Chhor (WZL) bejaht dies. Die einzige Einschränkung ist, dass EDIH in erster Linie auf Unternehmen ausgerichtet ist und geschaut werden muss, ob eine Fragestellung aus der Verwaltung beantwortet werden kann. Falls dies der Fall ist, ist eine Unterstützung kein Problem.

Herr Dr. Rohde (SPD) fragt warum die FH Aachen und das Forschungszentrum Jülich nicht an dem Projekt beteiligt sind. Herr Chhor (WZL) antwortet, dass in der Präsentation nur Partner*innen genannt wurden, die Gelder über das Projekt erhalten. Das Forschungszentrum Jülich ist über das ITC beteiligt und dieses ist wiederum Teil der RWTH Aachen. Es gibt eine Beschränkung auf 7 Partner*innen und die Beteiligten haben sich aus der Historie ergeben.

Herr Bruch (Grüne) fragt in die Runde, ob jemand aus der Verwaltung sagen kann, was die Verwaltung von dem Projekt erwartet und ob es schon konkrete Themen gibt die bearbeitet werden sollen. Frau Pitre (FB 02) antwortet, dass die Stadt Aachen Konsortialpartnerin ist, da es diverse Schnittmengen innerhalb der Wirtschaftsförderung in Hinblick auf z.B. Startups gibt. Zudem wird es als Aufgabe gesehen, generell zu informieren und Workshops stattfinden zu lassen. Grobe Themen stehen schon fest, jedoch werden diesegrundsätzlich noch offengehalten, da das Projekt erst im Januar 2023 beginnt.

Herr Kiemes (CDU) fragt, wie die Unterstützung des öffentlichen Sektors genau stattfinden soll. Herr Begaß (FB 02) antwortet, dass das Projekt auch seitens der Verwaltung als große Chance gesehen wird und die Bezüge zu anderen Fachbereichen hergestellt werden. Der Fokus wird jedoch auf dem Bereich Wirtschaft liegen. Herr Chhor (WZL) stimmt dem zu und bekräftigt, dass das Projekt auch offen für die Verwaltung ist ggf. aber dazu der Kontakt zu anderen EDIH-Zentren erforderlich ist.

Beschluss

Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Im Rahmen des EU-Programms „Digitales Europa“ wird in der Europäischen Union ein Netz von European Digital Innovation Hubs (EDIHs) aufgebaut. Unter den von der Europäischen Kommission auserwählten Standorten ist auch ein Aachener Konsortium, welches ab November den EDIH Rheinland aufbauen wird. Das Konsortium besteht aus der RWTH Aachen, der Fraunhofer Gesellschaft und darunter dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie und dem Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik, FIR e.V., RWTH Innovation GmbH, REGINA e.V., digitalHUB Aachen e.V. sowie dem Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa der Stadt Aachen. Der EDIH Rheinland wird insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie den öffentlichen Sektor im Rheinland bei der digitalen Transformation unterstützen und stellt dabei die Digitalkompetenz, Anwendungen der künstlichen Intelligenz und High Performance Computing in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten.

Der EDIH Rheinland wird zukünftig gemeinsam mit regionalen Partnern viele neue Innovationsdienstleistungen anbieten. So sollen Unternehmen und Verwaltungen im Rahmen verschiedener Formate wie z.B. Informationsveranstaltungen und Demonstrationstouren über die Potentiale digitaler Technologien aufgeklärt werden. Vor allem die Serviceleistungen für öffentliche Verwaltungen sind hier ein Alleinstellungsmerkmal unter den europäischen EDIHs. Auch die Entwicklung und das Erlernen digitaler Kompetenzen wird durch Workshops und Webinare vom EDIH Rheinland angeboten. Konkrete Umsetzungsprojekte sollen es Unternehmen erlauben, Zugang zu technologischen Innovationen aus den Bereichen der Künstlichen Intelligenz und des High Performance Computing zu erlangen und diese im eigenen Betrieb probeweise zu nutzen. Essentiell ist auch die Investitionsberatung, welche der EDIH Rheinland anbieten wird und welche es Unternehmen erlauben soll, digitale Innovationen nachhaltig in den Betrieb zu integrieren. Ein besonderer Fokus wird darüber hinaus auf die Schaffung eines dynamischen Netzwerks gelegt, welches Kollaborationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Region forciert sowie neue Verbindungen zu europäischen Innovationsstandorten zieht. Neben der regionalen Vernetzung sowie der Zusammenarbeit im Verbund der europäischen EDIHs wird auch eine Vernetzung innerhalb des European Enterprise Network (EEN) sowie des EU-Programms Startup Europe angestrebt, welches den Partnern des EDIH Rheinland neue Verbindungen in die europäische Innovationslandschaft eröffnen wird.

Die durch den EDIH Rheinland angebotenen Services sind ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung Aachens zu einem der führenden Innovationsstandorte Europas. Die beteiligten Akteure arbeiten gemeinsam daran, eine der Stärken der RWTH Aachen – die Entwicklung hochtechnologischer Innovationen – vermehrt für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts nutzbar zu machen. So werden durch den EDIH Rheinland sowohl Start-Ups als auch mittelständische Unternehmen dabei unterstützt digitale Innovationen für die eigene Entwicklung zu nutzen. Durch die nachhaltige Vernetzung von wissenschaftlichen Akteuren mit regionalen Unternehmen, der regionalen Unternehmen untereinander sowie mit internationalen Unternehmen aus der EDIH-Landschaft wird interdisziplinäres Denken und Zusammenarbeiten gefördert und Aachens Entwicklung hin zu einem kreativen und dynamischen Gründungsstandort forciert. Damit knüpft der EDIH Rheinland an bestehende Services wie das Mittelstand Digital Zentrum Rheinland, den Collective Incubator oder den digitalHUB Aachen an und wird in enger Abstimmung ergänzende Services anbieten.

Der European Digital Innovation Hub (EDIH) Rheinland wird im Zeitraum von November 2022 bis Oktober 2025 mit insgesamt 6 Millionen Euro im Rahmen des EU-Förderprogramms „Digitales Europa“ gefördert und setzt u.a. Schwerpunkte bei der Förderung von Digitalisierungslösungen in den Bereichen Digital Skills, High Performance Computing und Künstliche Intelligenz. Für ergänzende Angebote z.B. im Bereich der Cybersecurity wird eine Kooperation mit anderen EDIHs angestrebt. Mit den angebotenen Maßnahmen folgt der EDIH Rheinland auch der Innovationsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen indem er Kollaborationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft forciert und durch seinen starken Netzwerkcharakter nachhaltige Verbindungen sowohl im regionalen Umfeld als auch in die europäische Forschungs- und Entwicklungslandschaft schafft. Unternehmen und öffentliche Verwaltungen in der Region werden durch niedrigschwellige und i.d.R. kostenfreie Angebote dabei unterstützt die in einer zunehmenden digitalen Welt so wichtigen Digitalisierungskompetenzen aufzubauen und diese für eine bessere Positionierung im Wirtschaftsökosystem zu nutzen.

In der Ausschusssitzung wird der Koordinator des EDIH Rheinland Herr Chhor (Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen) das Vorhaben und seine Ziele vorstellen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Siehe Anlage.

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2022-08-03 FB 02_0179_WP18 Vorstellung des Foerd SAO.pdf

19.11.2024

114.5 KB

Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung
Gremium
Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung
Datum
Do., 25.08.2022
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Geändert
25.2.2026
Inhalt abgerufen
25. Februar 2026 um 12:15

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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