Wirtschaftsplan für den Kulturbetrieb E 49 für das Wirtschaftsjahr 2023
E 49/0045/WP18 · Anhörung
Beratung
Ratsherr Pilgram bemerkt, dass das Stadtglühen im Wirtschaftsplan 2023 nicht vorkommt und beantragtdie Aufnahme der Mittel im Wirtschaftsplan. Ebenso fehle ihm bei Konto-Nr. 50 eine Ausführung zu denerhöhten Energiepreisen. Weiterhin fragt Ratsherr Pilgram, was für den Posten Kommunikation undInformation gezahlt wird. Frau Schwier erläutert, dass hier keine Verantwortung für den Haushalt beimKulturbetrieb liege. Es sei schon eine Erhöhung um 1 Million Euro erzielt worden, obwohl 2,8 Millionenbeantragt wurden. Die Pressestelle des Ludwig Forums solle aufgestockt werden, da die Medienpräsens zu wünschen übrigließe und die Unterstützung von FB 13 dürftig sei. Die KAStE-Mittel wurden jedocherhöht. Auch Frau Tirtey erklärt, dass die Forderungen des Kulturbetriebes bei 2,8 Millionen gelegenhaben. Die Erhöhung der Energiekosten sei noch nicht im Wirtschaftsplan berücksichtigt, da es hiererst vage Schätzungen gebe. Ebenso seien keine zusätzlichen Stellen zu finanzieren. Die Belange des Stadtarchivs wurden jedoch berücksichtigt. Ratsherr Pilgram fragt noch nach der Finanzierung desSpace, der Klangbrücke und ggf. Museumscafes. Frau Tirtey antwortet hierzu, dass konkret geplantsei, Mittel für die Klangbrücke und auch das Space zu Verfügung zu stellen.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Erläuterungen
Erläuterungen:
Gemäß § 15 der Satzung für die eigenbetriebsähnliche Einrichtung „Kulturbetrieb der Stadt Aachen“ vom 13.12.2017 wird der Wirtschaftsplan für das kommende Wirtschaftsjahr dem Betriebsausschuss Kultur zur Beratung vorgelegt und im Anschluss daran dem Rat der Stadt zur Feststellung zugeleitet.
Der Wirtschaftsplan 2023 weist einen Zuschussbedarf in Höhe von 21.970.900,00 Euro aus. Der Wirtschaftsplan gliedert sich insgesamt in 10 Teilwirtschaftspläne.
Der Zuschuss des Rechtsträgers (der Stadt Aachen) weist im Haushaltsplan 2023 eine Summe in Höhe von 21.970.900,00 Euro aus, daher ist der Wirtschaftsplan des Kulturbetriebs für das Jahr 2023 insgesamt auskömmlich, sofern zum 01.01.2023 eine Verlagerung des Depot Talstraße vereinbarungsgemäß zu FB56 erfolgen wird.
Das Gesamtbudget des Kulturbetriebs beträgt 25.846.100,00 Euro.
Auf folgende Risiken / Änderungen ist hinzuweisen:
Verhandlungen mit der Kernverwaltung haben dazu geführt, dass folgende Mehrkosten in Höhe von insgesamt 1.000.000,- € zusätzlich bereitgestellt werden können.
Die Aufteilung der Kosten erfolgt für den Wirtschaftsplan 2023 ff wie folgt:
-1. Tarifvertragliche Gehaltsanpassungen
Die Erhöhung der tarifvertraglichen Gehaltsanpassungen in Höhe von 260.000,- € werden dauerhaft eingeplant.
-2. Erhöhung iT Budget
Für die Erhöhung des iT Budgets (allgemeines iT Budget, Lizenzgebühren Microsoft, neue Verwaltungssoftware iMikel in der Musikschule und Umstellung Dateiformat Libero in der Stadtbibliothek) wurde dauerhaft eine Erhöhung in Höhe von 328.500,- € vorgenommen.
-3. Betriebskostensteigerungen
Für die Erhöhung der Betriebskostensteigerungen wurde dauerhaft eine Erhöhung in Höhe von 211.000,- € vorgenommen.
-4. Chorbiennale
Für die Ausrichtung der Chorbiennale wurden Mittel in Höhe von 13.000,- € dauerhaft im Wirtschaftsplan bereitgestellt.
-5. Neuanschaffung Instrumente Musikschule
Um neue Musikinstrumente in der Musikschule anschaffen zu können, sind Mittel in Höhe von jährlich 23.400,- € eingeplant worden.
-6. Digitales Stadtarchiv
Die dauerhafte Einrichtung der Stelle für das digitale Stadtarchiv wurde mit einer Summe in Höhe von jährlich 109.000,- € vorgenommen.
-7. Literaturcafé Barockfabrik
Der Anteil des Kulturbetriebs für die Einrichtung des Literaturcafés in der Barockfabrik wird mit einer Summe in Höhe von 25.000,- € in den Wirtschaftsplan 2023 eingeplant.
-8. Kulturelles Leitprofil
Für das Kulturelle Leitprofil werden einmalig Mittel in Höhe von 30.100,- € bereitgestellt.
Risiken:
Der Wirtschaftsplan des Kulturbetriebs ist trotz der vorher genannten Verbesserungen nochrisikobehaftet.
Gemäß Beschluss des Rates der Stadt Aachen vom 12.12.2018 besteht für dieAusstellungstrias Dürer --- Karl V --- Bon Voyage ein Risikoportal von bis zu 972.000,00 Euro. Die Abrechnung für die Ausstellungstrias erfolgt im Jahr 2022/2023.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 25.846.10 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 25.513.30 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 332.800 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
X |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | X | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | |
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | X | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | |
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (6)
Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.
Technische Details
ID: 115985
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=115985
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2022-10-26 E 49_0045_WP18 Wirtschaftsplan fuer SAO.pdf
19.11.2024
834.7 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 11
- Sitzung
- Sitzung des Betriebsausschusses Kultur und Theater
- Gremium
- Betriebsausschuss Kultur und Theater
- Datum
- Do., 10.11.2022
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Anhörung
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Anhörung
- Federführend
- E 49 - Kulturbetrieb
- Zusätze
- Unterlagen werden nachgereicht
- Geändert
- 25.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 25. Februar 2026 um 12:52
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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