12. Januar 2023 um 17:00, Rathaus
TOP 5Öffentlich

Digitale Strategie für die Stadt Aachen

Dez. I/0006/WP18-1 · Entscheidungsvorlage

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Dr. Kremer (Dez. V) führt aus, dass die Strategie, die den Mitgliedern des Ausschusses heute

vorliege, auf einen 1-jährigen Erarbeitungsprozess zurückgehe. Den Auftakt bildete eine entsprechende Veranstaltung unter externer Begleitung im Tivoli. Im Anschluss habe man sich mit den städtischen Fachkräften und Akteuren rund um die Themen Smart City auf den Weg gemacht und die Digitalisierungsstrategie erarbeitet. Die Strategie erhebe keinesfalls einen Anspruch auf Perfektion. Jedoch könne man an dieser Stelle sagen, dass eine solide und richtungsweisende Grundlage geschaffen worden sei. Auf Basis dieser Grundlage beabsichtige man nun in den nächsten Monaten weitere Akteure der Stadtgesellschaft, wie Bürger*innen, Unternehmer*innen, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer usw. zu beteiligen, wenn die entsprechende Rückendeckung zu dieser Strategie aus diesem Ausschuss erfolge. Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung habe die Digitalisierungsstrategie einstimmig beschlossen. Die Strategie setze sich insgesamt aus einem visionären und einem strategischen Teil zusammen. Bei dem konkreten Umsetzungsplan werde, wie einem Anhang der Strategie zu entnehmen, auch bereits ein konkreter Maßnahmenkatalog vorgeschlagen. Durch die vorgenommene Kategorisierung habe man haushalterisch dafür Sorge getragen, dass die Maßnahmen mit der Priorisierung 1 finanziell abgesichert seien und entsprechend auch umgesetzt werden könnten. Natürlich hinge ein Gelingen auch von personellen Kapazitäten usw. ab. Er hoffe, dass der Personal- und Verwaltungsausschuss der vorgenommenen Priorisierung, welche auch mit dem Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung abgestimmt sei, insgesamt folgen könne. Bei einer heutigen positiven Beschlussfassung stehe infolge die Beteiligung des Hauptausschusses und anschließend die Beteiligung des Rates der Stadt Aachen an. An dieser Stelle weise er auch darauf hin, dass dem Vorsitzenden des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung in Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung in Gänze eine stetige „Ausschärfung“ der einzelnen Fachsegmente wichtig sei. Es gehe um ein gemeinsames Weiterkommen und zugleich darum in diesem Themenfeld mehr Dynamik aufzunehmen.

Frau Becker (GRÜNE) spricht Herrn Dr. Kremer und den an diesem Themenfeld beteiligten Mitarbeitenden der Verwaltung ihren Dank aus. Ihre Fraktion werde der Empfehlung des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung zu diesem Thema folgen. Zudem habe sie die Gelegenheit gehabt, an einem interfraktionellen Gespräch vor Weihnachten teilzunehmen, zu welchem die Mitglieder des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung und des Personal- und Verwaltungsausschusses gemeinsam geladen worden seien. Im Rahmen dieses Gesprächs habe sie positiv feststellen können, welche Dynamik dieses Thema im letzten ½ Jahr, auch im Zusammenspiel zwischen Politik und Verwaltung, aufgenommen habe. Viele Ideen und Anregungen aus der Politik seien noch aufgegriffen und in das Resultat, welches heute vorliege, eingearbeitet worden. Es handele sich hier um ein Zwischenergebnis. Man müsse nun gemeinsam weiter an diesen Zielen und Maßnahmen arbeiten, damit man nicht Gefahr laufe, von der Wirklichkeit bzw. den stattfindenden Entwicklungen überholt zu werden. Das vorliegende Strategiepapier sei jedoch ein gutes Arbeitspapier und gerade bei der Konzentration auf das Maßnahmenpapier sei es ein sehr guter Start, mit welchem man weiterarbeiten könne.

Ratsfrau Eschweiler (CDU) legt dar, dass der Personal- und Verwaltungsausschuss der nachgelagerte Ausschuss sei und die Federführung im Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung liege. Die Kolleg*innen hätten sich mit viel Sachverstand auch mit der Verwaltung mit diesem Thema auseinandergesetzt und dieses Thema entsprechend nach vorne gebracht. Ihr Dank gehe auch an Herrn Dödtmann und die bisherige Abteilung Informations- und Kommunikationsmanagement (FB 11/400). Man sei bereits Vorreiter für viele andere Kommunen. Ihre Fraktion sehe die Notwendigkeit und auch das gut gemachte Gerüst dafür. Zudem freue man sich auf die Weiterentwicklung und werde entsprechend zustimmen.

Der Personal- und Verwaltungsausschuss beschließt einstimmig.

Beschluss

Der Personal- und Verwaltungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Aachen, das Strategiepapier „Digitale Strategie für die Stadt Aachen“ zu beschließen. Er empfiehlt, die Verwaltung zu beauftragen, die in der Digitalisierungsstrategie aufgeführten Maßnahmen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Förder- und Haushaltsmittel umzusetzen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung empfiehlt dem Rat der Stadt Aachen, das Strategiepapier „Digitale Strategie für die Stadt Aachen“ zu beschließen. Er empfiehlt, die Verwaltung zu beauftragen, die in der Digitalisierungsstrategie aufgeführten Maßnahmen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Förder- und Haushaltsmittel umzusetzen.

Der Personal- und Verwaltungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Aachen, das Strategiepapier „Digitale Strategie für die Stadt Aachen“ zu beschließen. Er empfiehlt, die Verwaltung zu beauftragen, die in der Digitalisierungsstrategie aufgeführten Maßnahmen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Förder- und Haushaltsmittel umzusetzen.

Der Hauptausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Aachen, das Strategiepapier „Digitale Strategie für die Stadt Aachen“ zu beschließen. Er empfiehlt, die Verwaltung zu beauftragen, die in der Digitalisierungsstrategie aufgeführten Maßnahmen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Förder- und Haushaltsmittel umzusetzen.

Auf Empfehlung des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung, sowie des Personal- und Verwaltungsausschusses und des Hauptausschusses beschließt der Rat der Stadt Aachen das Strategiepapier „Digitale Strategie für die Stadt Aachen“. Er beauftragt die Verwaltung, von der Digitalisierungsstrategie umfasste Maßnahmen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Förder- und Haushaltsmittel umzusetzen.


Erläuterungen

Erläuterungen:Die Digitalisierung bietet der Stadt Aachen Chancen, sich als moderne Großstadt noch stärker zu positionieren,sich frühzeitig eine Spitzenposition in der Konzeptionierung und Ausführung von digitalen Lösungen zu erarbeitenund eine bürger*innen- und serviceorientierte moderne Verwaltung auszubauen. Hierzu benötigt die Stadt eine Leitlinie in Form eines Strategiepapiers für die aktive Mitgestaltung dieses umfassenden Themas.

In seiner Sitzung vom 11.07.2018 hat der Rat der Stadt Aachen das Strategiepapier „Aachen digitalisiert! – Digitale Strategie der Stadt Aachen“ nach gemeinsamer Sitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses und des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft vom 05.07.2018 beschlossen.

Eine erste Überarbeitung erfolgte dann im Jahre 2019. Diese wurde am 11.12.2019 im Rat der Stadt Aachen beschlossen.

Mit der vorliegenden Neufassung mit dem Titel: „Digitale Strategie für die Stadt Aachen“ wurden die Erfahrungen der letzten Jahre aufgenommen und die Strategie entsprechend angepasst. Sie gliedert sich nunmehr in 10 Leitthemen mit insgesamt 20 zugeordneten Arbeitsfeldern. In einem Anhang zur Strategie wurden konkrete Maßnahmen zu den Arbeitsfeldern erfasst. Diese Arbeitsfelder haben sich insbesondere aus den bereits bestehenden umfangreichen IT-Projekten der Stadt Aachen entwickelt. Die Arbeitsfelder sind inhaltlich und quantitativ als dynamisch anzusehen und sollen im Laufe der Planung und Umsetzung der Verwaltungsdigitalisierung um inhaltliche Schwerpunkte und weitere Arbeitsfelder ergänzt werden, um in Folge dessen ein umfassendes und aktuelles Bild wiederzugeben. Hierzu ist sowohl eine weitere intensive Einbindung der Fachbereiche der Stadt Aachen als auch der politischen Ausschüsse vorgesehen. Auch in der Folgezeit sollen Ideen und Anregungen, insbesondere aus der Aachener Zivilgesellschaft (Bürgerschaft, Unternehmen, Vereine und weitere), in diese Strategie einfließen, so dass die Digitalisierung in Aachenals Gemeinschafts-aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft getragen wird.

Ziel der Strategie ist es, sowohl für die Verwaltung als auch für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und nutzerorientiert umzusetzen. Hierzu wurde bereits ein intensiver Austausch sowohl verwaltungsintern als auch mit dem Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung geführt. Den Auftakt hierzu bildete ein interfraktioneller Workshop unter Beteiligung der Verwaltung am 22.März 2022. In Folge wurde der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung in jeder Sitzung über den jeweiligen Stand der Entwicklung informiert. Im sich anschließenden Entwicklungsprozess wurden Gespräche in allen Dezernaten und nahezu allen Fachbereichen und Eigenbetrieben geführt. Ergebnisse dieses Austausches wurden in der vorliegenden Version berücksichtigt.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2022-11-22 Dez. i_0006_wp18-1 digitale strategie f sao

7.11.2024

6.4 MB

Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
Sitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses
Gremium
Personal- und Verwaltungsausschuss
Datum
Do., 12.01.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
Dezernat I
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 17:46