Aufbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Stadtbezirk Aachen-Richterich
BA 6/0112/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Herr Bezirksvertreter Pontzen (CDU) schlägt vor, den in der Vorlage vom 07.12.2022 vorgestellten 4 Standorten auf Grundlage der eingereichten Ergänzungen zuzustimmen.
Herr Bezirksvertreter Werner (SPD) erklärt, dass aus seiner Sicht an dem untersuchten Standort Josef-Ponten-Straße Parkflächen in ausreichender Form vorhanden sind. Die Sichtbarkeit der Ladesäulen könnte beispielsweise in der Form sichergestellt werden, dass diese durch entsprechende Beschilderungen ausgewiesen werden. Bezüglich der Schloss-Schönau-Straße stellt er den Antrag zur Abstimmung die Anzahl der Ladepunkte von 8 auf 6 zu reduzieren. Hierdurch könnten weitere zwei Parkplätze erhalten bleiben.
Herr Bezirksvertreter Stoffel (Grüne) kann das vorgebrachte Anliegen des Anwohners nachvollziehen, erachtet die Maßnahme für die Infrastruktur in Richterich als wichtig und möchte dem in der Vorlage vom 07.12.2022 unterbreiteten Vorschlag der Verwaltung folgen. Die vorgeschlagenen Standorte haben sich gemäß den Ausführungen der Verwaltung hinsichtlich der Stromversorgung und Abdeckung als bestgeeignet herausgestellt.
Herr Bezirksvertreter Dr. Behrens (FDP) äußert, dass der vorgelegte Vorschlag eine Chance ist, die seitens der Bezirksvertretung Aachen-Richterich ergriffen und unterstützt werden sollte. Durch die Einrichtung von Ladesäulen kommen neue Parkplätze für E-Fahrzeuge hinzu.
Herr Bezirksvertreter Feil (Grüne) ergänzt, dass gegenüber den Parkbuchten in der Schloss-Schönau-Straße, die als Ladeplätze umfunktioniert werden sollen, regulär am Straßenrand geparkt werden kann. Somit muss zukünftig lediglich die Straße als hinnehmbarer Mehraufwand überquert werden.
Herr Bezirksvertreter Werner (SPD) gibt zu bedenken, dass hier ein regelmäßiger Busverkehr stattfinde und dass parkende Fahrzeuge am Straßenrand diesen beeinträchtigen könnten.
Herr Bezirksbürgermeister Meyers bittet nun die Zuhörenden in der Sache um Fragen bzw. Darstellungen.
Herr S. führt an, dass die Parkplätze am ausgewählten Standort Schloss-Schönau-Straße insbesondere für die Versorgung älterer Menschen notwendig seien. Beispielsweise das Tragen von Lasten erfordere einen wohnortnahen Parkplatz, sodass er die dortigen Parkplätze für das zukünftige Wohnen für erforderlich halte.
Herr Bezirksbürgermeister Meyers bedankt sich für den Beitrag. Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt diesen und die Erläuterungen der Verwaltung zur Kenntnis und stimmt über den Antrag der SPD-Fraktion ab:
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Der Bezirksvertretung Aachen-Richterich wurden in der Sitzung am 7.12.2022 vier ausgewählte und vorgeprüfte Standorte zur Errichtung einer flächendeckenden Versorgung mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Bezirk vorgestellt.
Die Verwaltung reicht mit dieser Vorlage Informationen nach, die bei der Standortbetrachtung der südlichen Schloss-Schönau-Straße nachgefragt wurden.
Bei der Suche nach geeigneten Standorten wurde u.a. auf die Sichtbarkeit der Ladesäulen geachtet. Auch eine gute Sichtbarkeit schafft Vertrauen und bewegt die Bewohner*innen zum Umstieg. Aus diesem Grund wurde ein ebenfalls in der Josef-Ponten-Straße geprüfter Standort verworfen.
Ebenfalls wurde der Standort in Höhe Schloss-Schönau-Str. 2 (unterer/nördlicher Standort) im Vorfeld geprüft. An diesem Standort besteht Stromkapazität für lediglich eine Ladesäule. Wie in der Sitzung am 7.12.2022 dargelegt wurde, stehen bei diesem Angebot Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis zueinander.
Des Weiteren ist der beigefügten Anlage zu entnehmen, dass der Standort Schloss-Schönau-Straße 68a eine deutlich bessere Abdeckung des Bezirks Richterich in der Gesamtbetrachtung ermöglicht.
Zur Kompensierung des Wegfalls von 8 Parkplätzen am Standort Schloss-Schönau-Straße 68a können nach Abstimmung mit dem Aachener Stadtbetrieb die dort vorhandenen drei Glascontainer zeitnah in die Parkbuchten an der Berensberger Straße versetzt werden. Somit wird Parkraum für 2-3 Fahrzeuge geschaffen.
Aufgrund der Straßenbreite und der Tempo 30-Regelung in der Schloss-Schönau-Straße stehen darüber hinaus Parkmöglichkeiten entlang des Straßenverlaufs gegenüber den Querparkbuchten zur Verfügung.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
x | nicht bekannt |
Der Aufbau von Ladeinfrastruktur hat insofern einen positiven Effekt auf den Klimaschutz, weil dieser eine der Voraussetzungen für den Umstieg der Autofahrer auf die E-Mobilität ist. Eine Qualifizierung dieses Effekts ist jedoch nicht möglich.
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 117180
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=117180
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2022-12-14 BA 6_0112_WP18 Aufbau von Ladestati SAO.pdf
19.11.2024
1.1 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 4
- Sitzung
- Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Richterich
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Richterich
- Datum
- Mi., 11.01.2023
- Uhrzeit
- 18:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- B 6 - Bezirksamt Aachen-Richterich
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 17:45