25. Januar 2023 um 17:00, Rathaus
TOP 5Öffentlich

Tag der Integration 2023

FB 56/0257/WP18 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Frau Ziesen erläutert mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation die beiden denkbaren Formate

a) des Tags der Integration in seiner bisherigen Form und

b) einer möglichen neuen Veranstaltungsform in Form eines Festivals der Vielfalt.

Bezüglich der Inhalte wird auf die in der Anlage dieser Niederschrift enthaltene Präsentation verwiesen.

Im Anschluss diskutieren die Mitglieder des Integrationsrats das Für und Wider beider Veranstaltungskonzepte.

Als wichtige Argumente für ein weiteres Festhalten am Tag der Integration in der bisherigen Form und am angestammten Veranstaltungsort Eurogress, wird die Prominenz des Veranstaltungsorts in der Aachener Innenstadt und die damit zusammenhängende Signalwirkung des Integrationsthemas in die Aachener Stadtgesellschaft genannt. Als Manko wird demgegenüber vielfach die hohe Raummiete im Eurogress angesehen, die zurzeit das weitere Budget, z. B. für Gagen auftretender Künstler*innen, stark einschränkt.

Als relevante Argumente für ein Festival oder Wochenende der Vielfalt werden hauptsächlich genannt, dass eine stärkere Ausrichtung auf inhaltliche Formate zu Integrationsthemen (Diskussionen, Workshops, Bildungsangebote) möglich wäre und zudem der vergleichsweise längere Veranstaltungszeitraum von zwei bis drei Tagen es einer breiteren Öffentlichkeit ermöglichen würde, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Kein einheitliches Meinungsbild ergibt sich hinsichtlich der geeigneten Örtlichkeiten für ein mögliches Festival oder Wochenende der Vielfalt. Genannt werden hier z. B. Nadelfabrik und Depot, Markt, Katschhof, Münsterplatz und Frankenberger Viertel/ Burg Frankenberg.

Auf die Frage, welches Konzept die Integrationsbeauftragte der Stadt Aachen favorisiere, erklärt Frau Ziesen, dass sie das neue Format eines Festivals der Vielfalt befürworte. Sie unterstützt die Idee, die zur Verfügung stehenden Finanzmittel mehr für fachlich-inhaltliche Beiträge und Expertise einzusetzen, als für die Anmietung von Veranstaltungsräumen. Frau Ziesen schildert die Vorzüge des Depots im Sinne eines offenen Hauses, das auch für neue Strukturen stehe und Dialogmöglichkeiten, auch mit jungen Menschen, biete. Im Ergebnis bietet Frau Ziesen verwaltungsseitig an,

  • im Rahmen des Festivals der Vielfalt z. B. mit jungen Leuten im Rahmen einer Podiumsdiskussion über Rassismus zu diskutieren,
  • auf der Bühne des Kennedyparks einen kritischen Film zum Thema Rassismus und/oder eine Diskussion zu zeigen und
  • auch die Initiative 19. Februar Hanau an der Veranstaltung, beispielsweise im Depot, zu beteiligen.

Diskutiert wird weiter auch die Möglichkeit, die Verleihung des Integrationspreises der Stadt Aachen und des Preises Integration durch Sport in das Festival der Vielfalt zu integrieren. Im Verlauf der Debatte stellt sich heraus, dass der Preis Integration durch Sport sich mittlerweile fest als eigenständiges Event mit stadtweiter Bedeutung etabliert hat, sodass eine Einbindung in das Festival der Vielfalt überwiegend für nicht sinnvoll gehalten wird. Der Integrationsrat spricht sich dafür aus, dass in der März-Sitzung endgültig über eine Einbindung der Integrationspreisverleihung in das Festival der Vielfalt beraten werden soll.

Am Ende der Debatte lässt der Vorsitzende über die beiden Veranstaltungsvarianten - Fortführung als Tag der Integration oder Neukonzipierung als Festival der Vielfalt - abstimmen. Einstimmig sprechen sich die Mitglieder des Integrationsrats für das neue Format aus.

Anschließend ergeht einstimmig folgender geänderter

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen der Verwaltung über die Möglichkeiten einer Umsetzung des „Tags der Integration“ 2023 zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Umsetzung eines neuen Formats in der Form eines „Festivals der Vielfalt“ zu planen und im Integrationsrat fortlaufend über den aktuellen Planungsstand zu berichten. In die Planungen der Verwaltung sollen zusätzliche Örtlichkeiten und die Verleihung des Integrationspreises mit einbezogen werden.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen der Verwaltung über die Möglichkeiten einer Umsetzung des Tags der Integration 2023 zur Kenntnis und beschließt die Umsetzung eines geeigneten Formats.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Integration ist eine Aufgabe, die an 365 Tagen im Jahr erfolgt. Es ist ein Anliegen der Stadt Aachen, an einem Tag im Jahr die offene Stadtgesellschaft und das friedliche Zusammenleben der Menschen in Aachen zu feiern und sichtbar zu machen.

In den letzten beiden Jahren wurde der „Tag der Integration“ als alternatives „Festival der Vielfalt“ gefeiert, mit dem Fokus auf Teilhabe.

Die Veranstaltung ist erneut für 2023 zu planen. In der Sitzung des Integrationsrates soll darüber beraten und entschieden werden, in welcher Form das Thema Integration und Teilhabe 2023 sichtbar gemacht werden soll.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Siehe Anlage.
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2022-12-20 FB 56_0257_WP18 Tag der Integration SAO.pdf

20.11.2024

129.2 KB

Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 25.01.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 17:53

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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