TOP 5Öffentlich

Niederschwellige Hilfen für Wohnungslose und Suchtkranke in Aachen

FB 56/0261/WP18 · Entscheidungsvorlage

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Für die Fachverwaltung kündigt Herr Frankenberger für die April-Sitzung des Ausschusses eine ausführliche Vorlage zur Thematik an. Außerdem fasst Herr Frankenberger den aktuellen Sachstand zusammen. Er erinnert an die im Ausschuss noch zu führende Debatte über ein neues Fachkonzept und ist zuversichtlich, dass das erforderliche Baurecht für den Standort Reumontstraße Ende Januar vorliegen werde.

Ohne weitere Debatte wird einstimmig beschlossen.

Beschluss

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt, zur weiteren Finanzierung des Tagesaufenthalts für suchtkranke und wohnungslose Menschen des Caritasverbands für das Haushaltsjahr 2023 zusätzliche Mittel in einem Umfang von 30.000 € einzuplanen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt, zur weiteren Finanzierung des Tagesaufenthalts für suchtkranke und wohnungslose Menschen des Caritasverbands für das Haushaltsjahr 2023 zusätzliche Mittel in einem Umfang von 30.000 € einzuplanen.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Zur Finanzierung eines Tagestreffs für wohnungslose Menschen werden dem Caritasverband grundsätzlich jährliche Leistungen in Höhe von 19.500 € bewilligt. Neben der Möglichkeit, Getränke und Mahlzeiten einzunehmen, wird auch ein Angebot zur Körperpflege, zur Reinigung der Wäsche, zur Einrichtung einer Postadresse usw. unterstützt. Bis Anfang 2020 war das Angebot gemeinsam mit der städtisch finanzierten Notschlafstelle im Café Plattform, Hermannstr. 14, verortet.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde dem Caritasverband für das Projekt St. Peter in den Jahren 2021 und 2022 eine darüber hinaus gehende finanzielle Unterstützung im Umfang von 72.000 € (für 2021) bzw. 56.600 € (für 2022) bewilligt. Die StädteRegion beteiligte sich mit einem Betrag in Höhe von insgesamt 88.648 € für die Jahre 2021 und 2022.

Hiermit wurde dem zusätzlichen Bedarf, der sich aus der Schließung der zu kleinen Räumlichkeiten des Café Plattform und verschiedener anderer Angebote ergab, Rechnung getragen. Aufgrund der ebenfalls vorübergehend notwendigen Aufgabe der Räumlichkeiten der Suchthilfe am Kaiserplatz wurden auch die Angebote für suchtkranke Menschen in der Kirche St. Peter vorgehalten. Mittlerweile ist ein verringertes Angebot im Format Kiosk Troddwar an den Kaiserplatz zurückgekehrt.

Aktuell werden in St. Peter erweiterte Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag in der Zeit von 9 bis 22 Uhr angeboten. In welchem Umfang zukünftig unter Berücksichtigung des andauernden/veränderten Krisengeschehens ein Angebot für wohnungslose Menschen vorgehalten werden soll, ist noch zu entscheiden. Aus sozialfachlicher Sicht kann jedoch mit Blick auf die anhaltende Krisensituation absehbar noch nicht auf die Angebotssituation vor Ausbruch der Pandemie zurückgegangen werden.

Um das Angebot zumindest vorübergehend in erweitertem Umfang aufrecht erhalten zu können, wird vorgeschlagen, zu den langfristig eingeplanten 19.500 € auch für das Haushaltsjahr 2023 zusätzliche Mittel in einem Umfang von 30.000 € einzuplanen. Damit kann auch auf die mit der bestehenden Energiekrise zu erwartenden zusätzlichen Herausforderungen reagiert werden.

Eine gesonderte zusätzliche Beteiligung der StädteRegion für das Jahr 2023 wird nicht erfolgen. Im Rahmen der aktuell abgeschlossenen Leistungsvereinbarungen wurde der Caritasverband für den Personenkreis der Suchtkranken bereits mit finanziellen Mitteln ausgestattet.

Die Verlagerung des Angebots von St. Peter an den Interimsstandort Reumontstr. 3 befindet sich in der abschließenden fachbereichsübergreifenden Umsetzung. Der Umzug wird voraussichtlich im Februar 2023 abgeschlossen sein.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Für das Haushaltsjahr 2023 sind bei PSP-Element 4-050101-944-6, Sachkonto 53390000, Mittel in Höhe von 30.000 € eingeplant.


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-01-07 FB 56_0261_WP18 Niederschwellige Hil SAO.pdf

19.11.2024

131.4 KB

Betroffene Straßen

Karte wird geladen…

Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
Gremium
Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
Datum
Do., 19.01.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 17:50