14. Februar 2023 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
TOP 14Öffentlich

Fachkräfteinitiative des Landes NRW in der Kinder- und Jugendhilfe

FB 45/0330/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Brötz ergänzt zur Vorlage, dass sich die Fachkräfteinitiative des Landes mit der im Ausschuss geführten Beratung zum Aachener Modell überkreuzt habe. Das Ministerium habe nun verschiedene Maßnahmen vorgestellt, unter anderem könnten künftig Ergänzungskräfte unkomplizierter auf Fachkraftstunden angerechnet werden. Weiterhin solle die praxisintegrierte Ausbildung (PiA) erweitert und die Erweiterung der Personalverordnung beibehalten werden. Zwar sei auch anvisiert, weitere Berufsgruppen einzubeziehen, allerdings handele es sich hierbei um Gruppen, die ebenfalls einen Fachkräftemangel verzeichnen würden. Darüber hinaus seien verschiedene, kleinere Maßnahmen entwickelt worden, wie beispielsweise die Ausdehnung des FSJ-Bereiches. Die Initiative sei von den kommunalen Spitzenverbänden gelobt worden, da auch von Seiten des Landes ein systematischer Fachkräftemangel anerkannt worden sei und dadurch bestimmte Maßnahmen nun notwendig würden. Gleichzeitig gebe es die Kritik, dass andere, angelernte Kräfte nicht in das System eingeführt werden dürften – dies sei im Prinzip eine der grundlegenden Aspekte des Aachener Modells. Er habe bereits mehrfach versucht, mit dem Ministerium über den Stand der Diskussion über das Aachener Modell in einen Austausch zu gelangen. Er habe allerdings den Eindruck, dass dies noch nicht systematisch bzw. intensiv besprochen worden sei. Kurz vor der heutigen Sitzung habe er erneut beim Ministerium platziert, dass der Druck und die Überlastung enorm seien und gleichzeitig sei der Entwicklungsprozess des Aachener Modells sehr beeindruckend gewesen. Bedauerlicherweise habe man ihm keinen Termin nennen können, bis wann mit einer Rückmeldung gerechnet werden könne. Er bittet daher den Ausschuss, die verfügbaren Kanäle in die Landesregierung hierfür zu nutzen, das Thema voran zu bringen.

Frau Schmitt-Promny berichtet vom gestrigen Fachkräftetag in Essen. Dort sei das Aachener Modell bereits ein bekannter Begriff gewesen. Ihr Eindruck sei, dass auch die Ministerialebene das Modell als notwendig ansehen werde. Wichtig sei, nun Strategien zu entwickeln, wie angelernte Kräfte unter Wahrung des Fachkräftegebots an das System KiTa herangeführt werden können. Sie erwarte daher eine positive Rückmeldung des Ministeriums.

Frau Scheidt dankt der Verwaltung, dass sie sich vehement beim Landesministerium nach dem aktuellen Stand erkundigt. Sie sei ebenfalls optimistisch, insbesondere, da sich bereits viele Akteure damit befassen würden.

Beschluss

Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

In Ergänzung zur Vorlage „Fachkräftemangel in der frühkindlichen Bildung“ (FB 45/0311/WP18), die in der letzten Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses am 17.01.2023 behandelt wurde, macht die Fachverwaltung auf die in der Anlage beigefügten Unterlagen aufmerksam.

Als Beitrag zur Sicherstellung der systemrelevanten Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern in Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege hat das Ministerium für Kinder, Jugend, Gleich-

stellung, Flucht und Integration des Landes NRW (MKJFGFI) zum Thema des Fachkräftemangels in den Sozial- und Erziehungsberufen ein Papier zu „Ad hoc Maßnahmen zum Umgang mit dem akuten Fachkräftemangel in der Kindertagesbetreuung“ vorgelegt (siehe hierzu Anlage 1). Dies ist u. a. auch eine Reaktion auf Forderungen des Deutschen Städtetages (vgl. die entsprechenden Stellungnahmen in Anlage 2 und 3).

Das MKJFGFI ist dabei der von kommunaler und freier Seite geforderten Ausweitung des Einsatzes von Ergänzungskräften auf geeignete, aber nicht speziell qualifizierte Personen, jedoch bislang nicht eingegangen. Diese Öffnung war auch Gegenstand des „Aachener Modells“.

Um die akute Situation in der Kindertagesbetreuung zu verbessern, hat das MKJFGFI mit den Verbänden ein sog. Sofortmaßnahmenprogramm (siehe hierzu Anlage 4) vereinbart. Dieses Programm zur Verbesserung der akuten Situation in den Kindertageseinrichtungen wird durch mittel- und langfristige Maßnahmen ergänzt. Die Stellungnahme der kommunalen Spitzenverbände ist der Anlage 5 zu entnehmen.

In der Sitzung wird zum aktuellen Sachstand - auch in Bezug auf die Lage in der Stadt Aachen - mündlich berichtet.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung: Einstimmig.
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-02-09 FB 45_0330_WP18 Fachkraefteinitiative SAO.pdf

19.11.2024

1.4 MB

Metadaten

TOP
Ö 14
Sitzung
Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses
Gremium
Kinder- und Jugendausschuss
Datum
Di., 14.02.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
Zusätze
Die Unterlagen wurden nachgereicht.
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 18:37

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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