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KGS Am Fischmarkt – Bewerbung um Pilotprojekt „Ganztag und Raum“ der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

FB 45/0331/WP18 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Becker betont, dass die SPD-Fraktion dieses Projekt ausdrücklich unterstütze. Bei dem OGS-Ausbau handele es sich um ein großes und herausforderndes Projekt. Die KGS Am Fischmarkt befinde sich aufgrund ihrer Lage und den damit verbundenen, städtebaulichen Anforderungen in einer besonderen Situation. Es wäre daher gut, wenn die Schule in dem Auswahlverfahren berücksichtigt würde und Unterstützung erhalte.

Herr Fischer schließt sich Herrn Becker an. Obwohl baulich keine Gestaltungs- oder Ausbaumöglichkeiten bestehen würden, benötige die Schule dringend weitere, räumliche Kapazitäten. Daher begrüße auch er das Projekt.

Frau Schmitt-Promny lobt die gute und qualitativ hochwertige Arbeit der Montagsstiftung, daher wünsche sie der Schule viel Erfolg im Rahmen der Ausschreibung.

Beschluss

Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung nimmt die Bewerbung der KGS Am Fischmarkt an der Ausschreibung Pilotprojekte „Ganztag und Raum“ der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Bewerbung einzureichen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

  1. Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt die Bewerbung der KGS Am Fischmarkt an der Ausschreibung Pilotprojekte „Ganztag und Raum“ der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung, die Bewerbung zu unterstützen.
  1. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung nimmt die Bewerbung der KGS Am Fischmarkt an der Ausschreibung Pilotprojekte „Ganztag und Raum“ der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Bewerbung einzureichen.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Aufgrund des Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung ab dem Jahr 2026 und den damit verbundenen Herausforderungen für die offenen Ganztagsschulen hat die Montag Stiftung „Jugend und Gesellschaft“ ein Projekt initiiert, in welchem eine gemeinsame Nutzung von Schule und Ganztag in den Fokus genommen werden soll. Ziel des Projektes ist es, anhand von Pilotprojekten integrierte Nutzungskonzepte zu entwickeln, die die additiven Strukturen von „Schule (Bildung)“ und „Jugendhilfeangeboten (Betreuung)“ sowohl pädagogisch-didaktisch als auch räumlich auflösen.

Insgesamt wählt die Montag Stiftung mittels einer Jury vier Pilotstandorte aus, für welche ein integriertes Nutzungskonzept erstellt wird. Dieses wird durch ein Prozessteam, bestehend aus einer/einem Architekt*in und einer/einem Pädagog*in, in Zusammenarbeit mit der Verwaltung, der Schule, dem Gebäudemanagement und dem OGS-Träger entwickelt und soll den Schulen mit Hilfe von kleineren Baumaßnahmen im Bestand sowie Verbesserungen durch Ausstattungen und Möblierungen eine neue Qualität im Ganztag ermöglichen.

Die Projektlaufzeit beträgt ein Jahr. In diesem wird die Schule intensiv begleitet. Durch die Bildung von multiprofessionellen Teams aus Lehrer*innen und OGS-Kräften wird ein neues gemeinsames Bildungsverständnis entwickelt. Die Schüler*innen werden beteiligt, es werden räumliche und pädagogische Visionen entwickelt, Musterschulen besichtigt und als Ergebnis wird das integrierte Nutzungskonzept für die Schule entwickelt.

Die Bewerbungsfrist für die Ausschreibung endet am 31.03.2023 um 24 Uhr. Für die Bewerbung werden neben der eingerichteten Planungsgruppe aus Vertreter*innen der Schule, der OGS, des OGS-Trägers, des Gebäudemanagements und der Verwaltung ebenfalls eine Bestandsaufnahme der Schule sowie ein Motivationsschreiben eingereicht.

Sollte die Schule, die sich beworben hat, nicht als eine der vier Pilotstandorte ausgewählt werden, werden ihr dennoch sämtliche Unterlagen von den Prozessen der Pilotstandorte zugesendet, sodass aus diesen auch ein Gewinn für die Schule und Verwaltung hervorgehen kann. Daher will sich die Montag Stiftung bei der Auswahl der Pilotstandorte möglichst breit fächern, sodass möglichst viele Schulen davon partizipieren können.

2. Vorgehen der Verwaltung

Es wurden zwei Informationsveranstaltungen für das Projekt initiiert, eine in Köln und eine in Berlin, deren Teilnahme bereits die erste Voraussetzung für die Bewerbung war. An der Veranstaltung in Köln haben 250 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland teilgenommen, was bei ca. 4 Teilnehmenden pro Schule eine mögliche Bewerber*innenanzahl von schätzungsweise 60-70 Schulen bedeutet.

Gerne möchte sich die Stadt Aachen mit der KGS Am Fischmarkt bei der Ausschreibung bewerben. Diese hat aufgrund der Innenstadtlage nahezu keine Ausbaumöglichkeiten und soll folglich ein gemeinsames Nutzungskonzept von Unterricht und Betreuung entwickeln, um den verfügbaren Raum bestmöglich zu nutzen. Die Schule hat neben der Innenstadtlage und der Vielzahl an umliegenden Baudenkmälern eine besondere Ausgangslage. Das Kollegium sowie die OGS-Kräfte sind sehr motiviert, sich dem Projekt anzunehmen.

Mögliche Ergebnisse aus dem Pilotprojekt sollen auch auf andere Schulen der Stadt Aachen mit ähnlichen räumlichen Ausgangslagen übertragen werden.

3. Kostenrahmen

Für die Verwaltung werden bei Teilnahme des Projektes zunächst keine Kosten entstehen. Die Kosten für das Projekt selbst werden von der Montag Stiftung getragen. Sobald das integrierte Nutzungskonzept durch die Montag Stiftung abgegeben wurde, liegt es jedoch bei der Verwaltung die Konzepte auch entsprechend umzusetzen. Die Höhe der bereitzustellenden finanziellen Mittel bestimmt sich aus dem Ergebnis des Nutzungskonzeptes.

Die Teilnahme an dem Pilotprojekt hätte einen Personal- und Sachkostenwert von bis zu 75.000,00 EUR für die Erstellung des integrierten Nutzungskonzeptes.

5. Empfehlung der Verwaltung

Die Verwaltung spricht sich für die Bewerbung der KGS Am Fischmarkt an der Ausschreibung der Montag Stiftung „Jugend und Bildung“ aus. Sie empfiehlt, diese Maßnahme zu unterstützen und die Bereitschaft zu erklären, bei einer Auswahl der KGS Am Fischmarkt als Pilotprojekt finanzielle Mittel bereitzustellen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung: Einstimmig.
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-02-16 FB 45_0331_WP18 KGS Am Fischmarkt _ SAO.pdf

19.10.2024

284.8 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 15
Sitzung
Gemeinsame Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses mit dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung
Gremium
Kinder- und Jugendausschuss
Datum
Di., 14.03.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 18:49

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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