23. März 2023 um 17:00, Sitzungssaal Haus Löwenstein
TOP 8Öffentlich

"Harmonisierung von Asset-Daten in einem Kommunalen Infrastruktur-Zwilling zur effizienten Gestaltung von Planungs- und Baumaßnahmen" - Vorstellung des Förderprojektes „Kom.IT“

FB 61/0627/WP18 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Dr. Pielen und Herr Schniedermann (beide FB 61) stellen gemeinsamdas Förderprojekt Kom.IT vor (s. Anlage).Herr Pilgram (Grüne) bedankt sich für die Präsentation, lobt das Projekt und wünscht ihm viel Erfolg.

Herr Bruch (Grüne) fragt nach, ob die Datenbeschaffung schwierig sei, da es sich auch um sicherheitsrelevante Daten handelt. Herr Schniedermann führt aus, dass es einen guten engen Austausch mit allen beteiligten Telekommunikationsunternehmen und der regioiT GmbH gibt. Laut Herrn Dr. Pielen soll die Datenplattform in einen öffentlichen und einen verwaltungsinternen Bereich aufgeteilt werden. Herr Bogoczek (DIE Zukunft) bittet, alle Tiefbaumaßnahmen besser zu verknüpfen, was auch gut für die Mobilität wäre.Herrn Aulers (CDU)Frage nach etwaigen urheberrechtlichen Problemen und der Einbeziehung des Anlagevermögens von Straßen beantwortet Herr Dr. Pielen mit dem Hinweis auf eine fortlaufende Inventarisierung von Daten und ein in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten, das viele Fragestellungen abdecken soll. Auf Herrn Pilgrams Frage nach der Berücksichtigung archäologischer Daten antwortet er, dass die Plattform als umfassende urbane Datenplattform entwickelt werden soll. Herr Dr. Pielen bestätigt Herrn Bruch (Grüne), der das Projekt lobt, dass die Veröffentlichung der Daten an das Open Data Portal anknüpft. Frau Dr. Giesen (FDP) interessiert die Sicherstellung der Aktualität, die laut Herrn Dr. Pielen über das Andocken an Fachverfahren mit automatischen Schnittstellen erzielt werden soll.

Herr Pilgram stellt den Beschlussentwurf zur Abstimmung.

Beschluss

Einstimmiger Beschluss: Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt die Ausführungen zur Kenntnis. Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Der Strukturwandel, die Notwendigkeit zur Erneuerung der leitungsgebundenen Infrastruktur sowie eine gewünschte Neuverteilung von Verkehrsflächen werden in den kommenden Jahren zu vielen neuen Planungs- & Bauvorhaben im Straßenraum führen. In diese Prozesse sind viele Beteiligte (insb. Netzbetreiber, städtische Fachdienststellen) involviert. Überwiegend nutzen diese dabei ihre eigenen (geschlossenen) Datenplattformen bzw. Anwendungen - der Datenaustausch findet manuell statt. Hierdurch entstehen hohe Informations- & Zeitverluste, Planungs-Kollisionen und somit letztlich erhebliche Beeinträchtigungen für Bürger*innen.

Die Stadt Aachen beteiligt sich aktuell gemeinsam mit der RegioIT, der RegioNetz, den Firmen Umlaut, DKSR, Cityscaper sowie dem RWTH-Institut ISAC am Förderprojekt „Kom.IT - Harmonisierung von Asset-Daten in einem Kommunalen Infrastruktur-Zwilling zur effizienten Gestaltung von Planungs- und Baumaßnahmen“. Im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND wird dieses Projekt mit insgesamt rund 4,2 Millionen Euro und einer Laufzeit von drei Jahren durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert.

Das Ziel dieses Projektes ist die Zusammenführung kommunaler Asset-Daten wie den Ver-/Entsorgungsleitungen sowie von Straßeninfrastruktur und Stadtmobiliar in einer zentralen Plattform und in einem gemeinsamen Datenraum. Hierdurch erlangen alle Beteiligten tagesaktuellen und verlässlichen Zugriff auf notwendige Daten, wodurch erstmalig eine zentrale Arbeitsdatenplattform geschaffen wird, die zu einer effizienteren Durchführung von Planungs- & Baumaßnahmen führt. Zu diesem Zweck hiervon werden konkrete Anwendungen pilotiert und ein Datenraum zur Übertragbarkeit entworfen.Vorhandene Datensätze zu Straßen, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen werden in eine zentrale "Open Urban Dataplatform" überführt, KI-basiert überlagert und validiert. Anhand konkreter Use-Cases wird anschließend ein Kollaborationsprozess für die kommunalen Beteiligten (intern) sowie für die Bürger*innen (extern) erarbeitet und umgesetzt. Durch die Vernetzung und Vereinheitlichung der kommunalen Asset-Daten in einer zentralen Plattform wird ein digitaler Zwilling „auf, unter und über der Straße“ erzeugt. Hiermit wird die Informationsverfügbarkeit für alle Beteiligten erhöht und damit die Planung und Durchführung von Bauvorhaben erheblich beschleunigt und besser aufeinander abgestimmt.

In den Ausschusssitzungen werden die Aktivitäten und Ziele des Projektes detailliert präsentiert.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Siehe Anlage.
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-02-27 FB 61_0627_WP18 _Harmonisierung von SAO.pdf

23.10.2024

133.1 KB

Metadaten

TOP
Ö 8
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung
Gremium
Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung
Datum
Do., 23.03.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Zusätze
Unterlagen werden nachgereicht.
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 18:53

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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