30. März 2023 um 17:00, Rathaus
TOP 4Öffentlich

Darstellung der Abteilung Datenschutz, Informations- und IT-Sicherheit mit ihren inhaltlichen Schwerpunkten

FB 14/0138/WP18 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Zimmer (Die Zukunft/Volt Aachen) bittet Herrn Stärk (FB14/300) zu Wort.

Herr Stärk erläutert anhand einer PowerPoint-Präsentation die Organisationsstruktur der neuen Abteilung Datenschutz, Informations- und IT-Sicherheit (14/300), die seit 01.01.2023 dem Fachbereich Rechnungsprüfung zugeordnet ist. Im Weiteren gibt er Auskunft über die personelle Ausstattung und erläutert die Aufgabenstellungen in den Bereichen Datenschutz, Informationssicherheit und IT-Sicherheit. Zum Abschluss geht er auf die notwendigen Voraussetzungen für die erfolgreiche Arbeit der neuen Abteilung ein.

Herr Eickholt (Grüne) dankt Herrn Stärk für die ausführliche Darstellung. Er merkt an, dass er für die Umsetzung aller geplanten Aufgaben von einem Zeitrahmen von mindestens 20 Jahre ausgehe. Er frage sich, wie dies mit einer so geringen personellen Ausstattung umsetzbar sei. In Bezug auf die Erstellung einer Leitlinie zur Informationssicherheit, der Strukturanalyse, der Schutzbedarfsanalyse und Erstellung von Notfallplänen fragt er, ob man nicht auf Erfahrungen von anderen Kommunen zugreifen könne, um diese Prozesse zu verkürzen. Sei hier eine Vernetzung bereits gegeben? In Bezug auf den Datenschutz gibt er zu bedenken, dass dies auch eine Kontrolle ermögliche.

Herr Stärk (FB 14/300) verweist auf den guten Stellenwert des Datenschutzes in der Verwaltung. Er verstehe sich als Berater und nicht als Kontrolleur. Er könne auf die Unterstützung des Arbeitskreises AKISTA der StädteRegion Aachen und der regio iT zugreifen. Da die Stadtverwaltung nun mehr 6.000 Mitarbeitende zähle, müsse ein eigenes Informationsmanagementsystem erstellt werden. Er verweist auf den Arbeitskreis Datenschutz. Im Bereich Informationssicherheit könne man auf bestehende Netzwerke zugreifen. Frau Günther habe bereits einige Kontakte generiert.

Frau Begolli (Die Linke) dankt ebenfalls für den Vortrag. Sie sehe, dass alle Prozesse einer Schutzbedarfsanalyse unterzogen werden müssen. Sie befürworte auch den Austausch mit anderen Kommunen. Für die Erarbeitung der Notfallpläne sei die regio It verantwortlich, diese betreue auch andere Partner und sei im Thema. Sie fragt nach der geplanten Zeitschiene. Die personelle Ausstattung mit 4,5 VZ Äquivalenten sehe sie kritisch.

Herr Stärk (FB 14/300) zeigt sich guten Mutes. Der Start der Abteilung mit 4,5 MA sei ein guter Anfang. Die Zeit werde zeigen, ob eine weitere personelle Aufstockung notwendig sei. Gerne werde er in einem der nächsten Ausschüsse über den Stand der Umsetzung der genannten Zielsetzungen berichten.

Herr von Thenen (CDU) dankt für den Vortrag und schließt sich seinen Vorredner*innen an.

Beschluss

Einstimmiger Beschluss: Der Rechnungsprüfungsausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Rechnungsprüfungsausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Mit Blick auf die zunehmende Bedeutung des Datenschutzes, der Datensicherheit und der IT-Sicherheit wurde Mitte 2022 eine umfassende organisatorische Anpassung auf der Grundlage einer Voruntersuchung durch FB 11 durch die Verwaltungsleitung initiiert. Ziel war es durch Zusammenfassung von Stellenanteilen in bisher unterschiedlichen Fachbereichen sowie durch eine notwendige und angemessene Ausweitung der Stellenanteile eine effiziente Verwaltungseinheit zu schaffen, die die überwiegend strategischen Aufgaben bündelt und in die Verwaltung operativ umsetzt.

Durch eine Organisationsverfügung vom 13.12.2022 wurde in Folge zum 01.01.2023 im Fachbereich Rechnungsprüfung die neue Abteilung Datenschutz, Informations- und IT-Sicherheit geschaffen. In dieser Abteilung unter Leitung des Datenschutzbeauftragten Herrn Stärk werden zukünftig fünf Personen tätig sein, um sowohl eine fundamentale strategische Ausrichtung der Stadt Aachen im Bereich der Informationssicherheit aufzubauen, als auch eine wirksame Kontrolle zur Einhaltung der aufgestellten Regelungen insbesondere für die IT-Sicherheit zu erwirken. Die bisherige dezentrale Ausrichtung war diesbezüglich nicht ausreichend effizient und dem stetig anwachsenden Sicherheitsbedarf nicht angemessen.

In einer Präsentation stellt Herr Stärk die wesentlichen organisatorischen Faktoren dar und gibt einen Ausblick auf die Aufgaben und Ziele.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

X

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung:
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-03-06 FB 14_0138_WP18 Darstellung der Abte SAO.pdf

19.11.2024

104.9 KB

Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses
Gremium
Rechnungsprüfungsausschuss
Datum
Do., 30.03.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 14 - Fachbereich Rechnungsprüfung
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 18:58

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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