Sachstandsbericht des Gebäudemanagements der Stadt Aachen zum Schulreparaturprogramm 2023
E 26/0114/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau Griepentrog begrüßt Herrn Ganser vom städtischen Gebäudemanagement, der für Rückfragen zur Verfügung stehe.
Herr Pilgram macht folgende Anmerkungen/ Fragen:
- Aus der Tabelle werde nicht ersichtlich wie teuer die aufgelisteten Maßnahmen seien. Daher wäre nicht erkennbar, ob und wie sich die veranschlagten 4,0 Mio € zusammensetzten.
- Er erkundigt sich wie die Maßnahmen auf diese Liste kämen und ob es diesbezüglich Mängelmeldungen gäbe.
- Er würde oft mit der Aussage konfrontiert alle Schulen seien marode. Dies würde nicht stimmen, da ja auch viel an den Schulen gemacht würde. Er stellt zur Diskussion, die abgeschlossenen Maßnahmen, auch einzelne kleinere Maßnahmen, für die Öffentlichkeit zu dokumentieren, ggf. auf der städtischen Webseite.
Frau Heider nimmt Bezug auf die Anmerkung von Herrn Pilgram und erläutert, dass dies bei einem der letzten interfraktionellen Gespräche besprochen worden sei. Es würden jährlich 4 Mio. veranschlagt und dieses Haushaltsmittel seien auch mit Maßnahmen hinterlegt. Es gäbe aber einen gewissen Stau, Gelder würden nicht vollständig ausgegeben. Es sei aber nicht transparent um welche Maßnahmen es sich dabei handele und wie die zukünftige Perspektive sei bzw. ob der Stau stärker werde.
Herr Ganser antwortet, dass es sich beim Schulreparturprogramm um ein fortlaufendes Programm handle welches aus der Aufnahme dies Instandhaltungsstaus vor einigen Jahren entstanden sei. Es gäbe aber mittlerweile nicht mehr denselben Stau wie vor 20 Jahren. Das Programm habe sich zu Beginn mit großen Maßnahmen befasst, mittlerweile würde auch kleinteiligere Maßnahmen abgearbeitet werden. Die Maßnahmen würden immer für das jeweilige Jahr geplant. Damit müssten die allermeisten Maßnahmen in den Sommerferien ausgeführt würden. Daher müssten alle Planungen und Ausschreibungen entsprechend vorher erfolgreich verlaufen. Wenn es z.B. mangels erfolgreicher Ausschreibungen oder Kapazitätsproblemen bei Handwerksfirmen zu Verzögerung komme, verschiebe das die Maßnahme in die Sommerferien des nächsten Jahres und dies setze sich dann fort.
Die Zahlen seien bewusst nie veröffentlicht worden, weil keine Begehrlichkeiten geweckt bzw. Konkurrenzsituationen geschaffen werden wolle. Stattdessen sollten rein baufachliche Erwägungen bei der Priorisierung der Defizite herangezogen werden.
Darüber hinaus würde, in dem Moment in dem mit den Maßnahmen gestartet werde, über das FB 13 – Herrn Gürtler auch eine Öffentlichkeits- und Pressearbeit stattfinden. Werbung würde im Sinn der Schulen und der Stadt gemacht.
Frau Griepentrog erläutert, dass sich der Ausschuss bisher immer auf die Abarbeitung der Mängelmeldungen und die baufachliche Einschätzung des städtischen Gebäudemanagements verlassen habe und es nicht den politischen Wunsch gegeben habe in diese Arbeitsweise einzugreifen oder eine Hierarchie zu erstellen. Es könnte helfen, in den zukünftigen Berichten die alten erledigten Maßnahmen aus dem Vorjahr mit aufzunehmen. Dann bestünde mehr Transparenz darüber, was abgearbeitet worden sei.
Herr Auler fragt inwiefern sich der gestiegen Baupreisindex auf die Länge und Anzahl der Maßnahmen ausgewirkt habe und ob dadurch Maßnahmen nicht mehr mitaufgenommen werden konnten.
Herr Ganser antwortet, dass für die aktuell geplanten Maßnahmen die aktuelle Preisentwicklung berücksichtigt worden sei. Aber für Maßnahmen aus den Vorjahren, die sich auf aufgestaut hätten, müssen ggfs. zusätzliche Mittel bereitgestellt werden.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschläge:
1.Beschlussvorschlag für den Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den Sachstandsbericht des Gebäudemanagements zum Schulreparaturprogramm 2023 zur Kenntnis.
2.Beschlussvorschlag für den Ausschuss Schule und Weiterbildung
Der Ausschuss Schule und Weiterbildung nimmt den Sachstandsbericht des Gebäudemanagements zum Schulreparaturprogramm 2023 zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Ausgangspunkt dieses Programms war der in 2002 dem Rat vorgestellte Bericht über den „Baulichen Zustand der Aachener Schulen - Unterhaltungsstaubericht 2002 “. In diesem Bericht wurden die Auswirkungen der zu geringen Instandhaltungsmittel dargestellt und der sich hierdurch ergebende Instandhaltungsstau monetär bewertet.
Die Ausgangslage war gekennzeichnet durch einen jährlichen Bedarf an Instandhaltungsmitteln in Höhe von 1,2 % der Gebäudewiederbeschaffungswerte gemäß Empfehlung der KGSt. Dem gegenüber stand eine Bereitstellung von 0,6 - 0,7 %, also lediglich ca. 50 % des Soll - Wertes.
Der Rat hat aus dem Bericht Konsequenzen gezogen und ab 2003 zusätzliche jährliche Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um den dokumentierten Instandhaltungsstau im sog. Schulreparaturprogramm aufzuarbeiten. Von diesem Instandhaltungsstau an Schulgebäuden konnten bis Ende 2022 rd. 58,6 mio. Euro abgearbeitet werden. Ein Volumen von ca. 7,9 mio. € ist in Folgejahren noch abzuarbeiten.
In Fortführung des Schulreparaturprogramms sind auch für das Jahr 2023 weitere Maßnahmen an den verschiedenen Schulen vorgesehen. Hierfür wurden im Haushalt ca. 4,0 Mio. € zur Verfügung gestellt.
Die Einzelmaßnahmen sind der beigefügten Liste zu entnehmen. Hinsichtlich der Klimaschutzrelevanz ist die Gesamtheit der Sanierungsmaßnahmen als positiv zu bewerten, da in der Regel nach dem aktuellen Stand der Technik saniert wird und mit energetischen Vorteilen zu rechnen ist.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
X |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 119081
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=119081
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2023-03-20 E 26_0114_WP18 Sachstandsbericht de SAO.pdf
19.11.2024
167.2 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 3
- Sitzung
- Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung
- Gremium
- Ausschuss für Schule und Weiterbildung
- Datum
- Do., 27.04.2023
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 26 - Gebäudemanagement
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 19:07
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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