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Projekt Haus der Neugier Vorstellung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie

Dez III/0014/WP18 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Brötz spricht einleitende Worte zu dem Haus der Neugier. So sieht er dieses Projekt als wichtigen Ort sozialer Zusammenkunft und zukunftsorientierter Bildung, in dem Bürger*innen aller Altersschichten und Bildungsstände zusammenkämen. Als Vorbild-Projekt erwähnt er einen Besuch im Kulturforum Hanau, wo die Stadtbibliothek mit anderen Einrichtungen zusammenging und auch die Volkshochschule Angebote macht. Zudem verweist er auf den umfangreichen politischen Abstimmungsprozess in den beteiligten Ausschüssen.

Frau Griepentrog betrachtet das Haus der Neugier als Leuchtturm-Projekt der Stadt, welches seinen Schwerpunkt auf Bildung und Begegnung und nicht auf Konsum lege. Zudem ließen sich Stadtbibliothek und Volkshochschule dadurch in vielen Themenbereichen neu aufstellen und Synergien schaffen. Wichtig sei des Weiteren ein plausibles Finanzierungskonzept im Rahmen eines tragfähigen Gesamtkonzepts.

Frau Heider betont die Notwendigkeit eines gemeinsamen Bildungsprojektes und die dadurch entstehende Zukunftsinvestition in Bildung – besonders die von Schüler*innen.

Frau Derichs bedankt sich für den spannenden Prozess und die ermöglichten „Schulterblicke“ und stellt in Aussicht, dass ihre Fraktion dem geänderten Beschluss des Planungsausschusses folgen wird.

Herr Hellmann dankt Frau Dr. Blüggel und Frau Reinwald und ihren Mitarbeiter*innen für die Erstellung des umfangreichen Konzepts. Er stellt die Bedeutung des Projekts für die gesamte Stadtentwicklung und den Mut heraus, den es erfordert, ein solches Vorhaben anzugehen – dies habe der OB der Stadt Hanau beim Besuch dort deutlich gemacht. Zudem teilt Herr Hellmann die volle Unterstützung seiner Fraktion zu dem Projekt und zum geänderten Beschluss des Planungsausschusses mit. Eine zeitnahe Umsetzung des Projekts wird von ihm begrüßt.

Herr Schneider fragt, ob aktuell beide Varianten – eine Umgestaltung des Bushofes und des ehemaligen Horten-Kaufhauses – geprüft würden, und erst in einem späteren Schritt die Entscheidung für eine der beiden Varianten, was Herr Brötz bestätigt.

Frau Schmitt-Promny sieht in der Finanzierung des Projekts die größte Herausforderung. Von der Idee und den dadurch entstehenden Synergien für die Stadtbibliothek und Volkshochschule sowie den Chancen und Bildungsmöglichkeiten für die Bürger*innen sei sie überzeugt.

Herr Hucke erläutert, dass im Planungsausschuss ergänzend zum geänderten Beschlussvorschlag Folgendes besprochen worden sei: Der Auftrag, ein städtebauliches Gesamtkonzept, das eine Perspektive für beide Immobilien aufzeigt, auch für den jeweils nicht zur Nutzung vorgesehen Standort inklusive der Kosten und der Auswirkungen auf das Innenstadtkonzept zu erstellen, sei in der Dimension möglicherweise nicht zu schaffen. Daher solle im nächsten Planungsausschuss dieser Auftrag präzisiert werden.

Ferner sieht er dieses Projekt als „Gamechanger“ für die Innenstadt und betrachtet den Zeitpunkt zur Umsetzung des Projekts als ideal. Persönlich favorisiert Herr Hucke aufgrund des entstehenden Mehrwertes für die Volkshochschule, die Stadtbibliothek und die Besucher*innen eine Sanierung und Beziehung des ehemaligen Horten-Kaufhauses.

Beschluss

Beschluss(geändert): Der Betriebsausschuss Volkshochschule nimmt die in der Anlage beigefügte Machbarkeitsstudie zum „Haus der Neugier“ zur Kenntnis. Er empfiehlt dem Hauptausschuss zu beschließen: Das Projekt „Haus der Neugier“ wird grundsätzlich weiterverfolgt. Die Varianten „Neubau“ und „Bushof-Landschaft“ werden bezogen auf das Projekt „Haus der Neugier“ nicht weiterverfolgt. Die Erkenntnisse der Variante „Bushof-Landschaft“ sollen im Zuge der zukünftigen Entwicklung am Bushof berücksichtigt werden. Die Verwaltung wird mit einer vertiefenden Prüfung der Varianten a. „ehemaliges Haus Horten“ und b. „Bushof“ entsprechend dem Diskussionsverlauf sowie der Verhandlung mit den jeweiligen Eigentümern beauftragt. Insbesondere sind folgende Handlungsfelder zur Ermöglichung einer fundierten Beschlussfassung zu bearbeiten: - Eine weitere Ausarbeitung der guten inhaltlichen Konzeptansätze, welche die Synergien und die Erweiterung der Zusammenarbeit von vhs und Stadtbücherei weiter vertieft. - Ein Gesamtfinanzierungs- und Ressourcenkonzept in einem ganzheitlichen Umsetzungsplan - Ein städtebauliches Gesamtkonzept, das eine Perspektive für beide Immobilien aufzeigt, auch für den jeweils nicht zur Nutzung vorgesehen Standort inklusive der Kosten und der Auswirkungen auf das Innenstadtkonzept. Beschluss (geändert): Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung nimmt die in der Anlage beigefügte Machbarkeitsstudie zum „Haus der Neugier“ zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Kultur und Theater/die Bezirksvertretung Aachen-Mitte/der Planungsausschuss/der Ausschuss für Schule und Weiterbildung/der Betriebsausschuss VHS und der Finanzausschussnehmen die in der Anlage beigefügte Machbarkeitsstudie zum „Haus der Neugier“ zur Kenntnis.

Er empfiehlt dem Hauptausschuss zu beschließen:

  • Das Projekt „Haus der Neugier“ wird grundsätzlich weiterverfolgt.
  • Die Varianten „Neubau“ und „Bushof-Landschaft“ werden bezogen auf das Projekt „Haus der Neugier“ nicht weiterverfolgt. Die Erkenntnisse der Variante „Bushof-Landschaft“ sollen im Zuge der zukünftigen Entwicklung am Bushof berücksichtigt werden.
  • Vorbehaltlich der weiteren Prüfung und Verhandlungen wird derzeit die Variante

a.„ehemaliges Haus Horten“

b.Bushof

präferiert. Ein abschließendes Votum ist mit dieser Präferenz nicht verbunden.

  • Die Verwaltung wird mit einer vertiefenden Prüfung der Varianten

a.„ehemaliges Haus Horten“ und / oder

b.„Bushof“

entsprechend dem Diskussionsverlauf sowie der Verhandlung mit den jeweiligen Eigentümern beauftragt.

Der Hauptausschuss nimmt die in der Anlage beigefügte Machbarkeitsstudie zum „Haus der Neugier“ zur Kenntnis. Er beschließt:

  1. Das Projekt „Haus der Neugier“ wird grundsätzlich weiterverfolgt.
  2. Die Varianten „Neubau“ und „Bushof-Landschaft“ werden bezogen auf das Projekt „Haus der Neugier“ nicht weiterverfolgt. Die Erkenntnisse der Variante „Bushof-Landschaft“ sollen im Zuge der zukünftigen Entwicklung am Bushof berücksichtigt werden.
  3. Vorbehaltlich der weiteren Prüfung und Verhandlungen wird derzeit die Variante

a.„ehemaliges Haus Horten“

b.Bushof

präferiert. Ein abschließendes Votum ist mit dieser Präferenz nicht verbunden.

  1. Die Verwaltung wird mit einer vertiefenden Prüfung der Varianten

a.„ehemaliges Haus Horten“ und / oder

b.„Bushof“

entsprechend dem Diskussionsverlauf sowie der Verhandlung mit den jeweiligen Eigentümern beauftragt.


Erläuterungen

Erläuterungen:


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

PSP-Element 4-090101-058-8 Machbarkeitsstudie Quellwerk/Haus Horten

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2023

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2023

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

135.000,00

135.000,00

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

207.466,25*

207.466,25

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

72.466,25

72.466,25

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

*Haushaltsansatz 2023 i.H.v. 150.000 € zzgl. Ermächtigungsübertragung aus dem Haushaltsjahr 2022

i.H.v. 57.466,25 €.


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Abstimmungsergebnis (BA VHS): Zustimmung: einstimmig Ablehnung: Enthaltung: Abstimmungsergebnis (ASW):
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-03-31 Dez III_0014_WP18 Projekt Haus der Neu SAO.pdf

19.11.2024

42.0 MB

Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
Gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung mit dem Betriebsausschuss VHS
Gremium
Ausschuss für Schule und Weiterbildung
Datum
Do., 01.06.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
Dezernat III
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 19:24

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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