7. Juni 2023 um 17:00, Rathaus
TOP 15Öffentlich

Gemeinsame Resolution der NRW-Aufgabenträger für eine nachhaltige Finanzierung des Nahverkehrs

FB 61/0672/WP18 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Ratsfrau Fohn (CDU) verlässt für diesen TOP den Sitzungsraum und nimmt auch nicht an der Abstimmung teil.

Ratsherr Deumens (Die Linke) hält fest, dass man dieser Resolution zustimmen werde. Er bedauert, dass zu kurz darauf eingegangen werde, dass allen Menschen der Zugang zum ÖPNV ermöglicht werde, auch Menschen mit schwierigen finanziellen Situationen. Diese Sätze gehen zwar schon in die richtige Richtung, aber es wäre wünschenswert gewesen, wenn man auf diese Aspekte tiefer eingegangen wäre. Konkreter hätte man darauf eingehen können, dass alle Menschen sich den ÖPNV Bus und die Bahn leisten können und dass es entsprechende preiswerte Tickets geben müsse, die sich jeder leisten könne.

Beschluss

Der Rat der Stadt Aachen unterstützt einstimmig die als Anlage 1 beigefügte Resolution der drei NRW-Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr zur Forderung nach einer nachhaltigen Finanzierung für einen zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr und schließt sich dem Appell an Bund und Land an.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Rat der Stadt Aachen, den folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Aachen unterstützt die als Anlage 1 beigefügte Resolution der drei NRW-Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr zur Forderung nach einer nachhaltigen Finanzierung für einen zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr und schließt sich dem Appell an Bund und Land an.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Vor dem Hintergrund stark steigender Kosten im Kontext der aktuellen weltpolitischen Ereignisse, der Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie der angestrebten Klimaziele haben die Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in den politischen Gremien der nordrhein-westfälischen Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr - go.Rheinland, NWL und VRR - eine gemeinsame Resolution für die nachhaltige Finanzierung eines zukunftsfähigen Nahverkehrs auf den Weg gebracht.

Diese enthält den Appell an Bund und Land, die Finanzierung zur Aufrechterhaltung der Nahverkehrsleistungen und für erforderliche Investitionen in Infrastruktur und Fahrzeuge auf ein verlässliches Fundament zu stellen.

Die Aufgabenträger verweisen auf mögliche Folgen der ungeklärten Finanzsituation im Schienenpersonennahverkehr auch für die in der weiteren Folge betroffenen Gebietskörperschaften und bitten auch dort um Unterstützung, indem die kommunalen Gremien die als Anlage 1 beigefügte Resolution ebenfalls verabschieden und so die Bedeutung eines zukunftsfähigen Nahverkehrs für ein lebenswertes NRW unterstreichen.

Mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln ist die Finanzierung des Status quo des ÖPNV in NRW nicht mehr gesichert. Vielmehr drohen Einschnitte im Verkehrsangebot aufgrund der sich bereits ab 2024 abzeichnenden Finanzierungslücke. Um die internationalen Klimaziele zu erreichen und den ÖPNV voranzubringen, müssen gleichzeitig das Angebot gestärkt und deutlich mehr Fahrgäste für eine klima- und umweltfreundliche Mobilität mit Bus und Bahn gewonnen werden. Die entsprechende Ausweitung des Leistungsangebotes führt zu einem ebenfalls hohen zusätzlichen Mittelbedarf. Um weiterhin das Verkehrsangebot aufrechterhalten und in die Ausweitung des ÖPNV-Angebots investieren zu können, ist es nötig, die Gesamtfinanzierung des ÖPNV sicherzustellen.

In den drei Zweckverbänden für den SPNV (NWL, VRR und go.Rheinland) wurde die Resolution in den Verbandsversammlungen im März 2023 beschlossen. Die Städteregion Aachen hat sich mit einem Beschluss des Städteregionstages der Resolution angeschlossen.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Die Resolution verfolgt das Ziel, die Finanzierungssituation für den Nahverkehr zu verbessern. Hierdurch werden positive Effekte auf den Klimaschutz erwartet, die sich derzeit jedoch noch nicht konkret quantifizieren lassen.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-04-21 FB 61_0672_WP18 Gemeinsame Resolutio SAO.pdf

23.10.2024

431.2 KB

Metadaten

TOP
Ö 15
Sitzung
Sitzung des Rates der Stadt Aachen
Gremium
Rat der Stadt Aachen
Datum
Mi., 07.06.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 19:28