6. Juni 2023 um 17:00, Kulturelle Zentrum Turnhalle Marktstraße
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Bericht Erstellung Gemeinwohl-Bilanz Gebäudemanagement der Stadt Aachen ( E 26); Organisation und Ablauf

E 26/0119/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Dipl.-Ing. (Arch.) Schavan, Technischer Geschäftsführer des Gebäudemanagements, erläutert ergänzend zur eingebrachten Vorlage den aktuellen Sachstand zur Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). Die Präsentation ist als Anlage beigefügt.

Er betont, dass die GWÖ nicht allein ein Tool zur Bilanzierung, sondern vielmehr ein nachhaltiges Organisations- und Personalentwicklungsinstrument ist.

Er zeigt auf, dass die Wirkungssphären der GWÖ und Systeme eingebettet ineinander greifen.

So sei das Schaubild der ineinandergreifenden Puzzleteile eine gute bildhafte Darstellung dafür.

Er teilt mit, dass zwischenzeitlich ein externer Berater gewonnen werden konnte, der in der Zivilgesellschaft bekannt ist und das Thema GWÖ bestens weiter voran bringen kann.

Somit können die nächsten Schritte durch die Projektlenkungsgruppe angestoßen werden.

Auf Nachfrage des Ausschussvorsitzenden liegen verschieden Wortmeldungen vor.

Frau Schlierkamp merkt an, dass die Auswertung der Mitarbeitendenbefragung eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung aufzeigt, so dass diesbezüglich eine Vertiefung interessant ist. Sie erkundigt sich diesbezüglich zu Ansätzen der Vertiefung und Verbesserung der Kommunikation.

Herr Schavan erläutert ergänzend, dass das GWÖ-Projekt auch bei der diesjährigen Personalversammlung des Dienststellenpersonalrates des Gebäudemanagements als Tagesordnungspunkt thematisiert wurde und der Dienststellenpersonalrat des Gebäudemanagements das Projekt GWÖ dankeswerterweise positiv begleitet.

Das Projekt GWÖ diene der Zukunftsgestaltung und zeige einen neuen Weg auf, es ergäbe sich gleichermaßen aber auch eine Pflicht zur Umsetzung.

Er weist darauf hin, dass die aktuell vorgestellte Befragung der Mitarbeitenden eine 1. Teilbefragung, wenn auch wichtige Teilbefragung ist und die Auswertung nun weiter in verschiedenen workshops erfolgt und vertieft wird.

Herr Teuku lobt das hohe Maß der Transparenz und der Mitnahme des Ausschusses beim Fortschritt des Projektes GWÖ.

Er fragt nach, ob zu diesem Projekt, der GWÖ-Bilanzierung, ein Austausch mit dem Fachbereich Personal und Organisation, E-Government und Informationstechnologie (FB 11) erfolgt.

Herr Schavan teilt mit, dass die GWÖ-Bilanzierung beim Gebäudemanagement der Stadt Aachen als Pilotierung erfolgt. Ein Austausch mit dem FB 11 werde überlegt; grundsätzlich sehe man die Verpflichtung, dieses Projekt in die Kernverwaltung im Rahmen eines Austausches mit FB 11 hineinzutragen.

Herr Thomas, Dezernent des Dezernats Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude (Dez. VII), ergänzt, dass E 26 derzeit der Pilot bei der GWÖ-Bilanzierung ist.

Inwieweit das Thema auch in der Kernverwaltung verortet wird, bleibt zunächst in Erwartung des Ergebnisses beim E 26 abzuwarten.

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

  1. Bericht Sachstand Erstellung Gemeinwohl-Bilanz E26

Vorbemerkung:

Mit Vorlage E 26/0097/WP18 hat der Rat der Stadt Aachen am 28.09.22 auf Empfehlung des Betriebsausschusses Gebäudemanagement vom 20.09.22 beschlossen, die Erstellung einer Gemeinwohl-Bilanz beim Städtischen Gebäudemanagement (E 26) zu pilotieren. E26 ist damit bundesweit der erste Betrieb der öffentlichen Gebäudewirtschaft, der diesen Weg geht und so deutliche Zeichen setzt.

Damit verbunden und Voraussetzung war der Beitritt zum Verein „Gemeinwohl-Ökonomie e.V.“ beschlussgemäß seit 01.01.2023.

Für die Betriebsleitung markiert die Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz den Weg in die Nachweisung und Dokumentation nachhaltiger Unternehmensführung und ist Instrument einer wirklich „nachhaltigen“ Organisations- und Personalentwicklung:

Die Gemeinwohl-Bilanz macht Nachhaltigkeit messbar und verändert so das „Mind-Set“der Handelnden!

Nutzen und Vorteile, politische Flankierung auf einer nachweislich demokratischen Werteordnung, sowie Effekte der Bilanzierung insbes. hin zu einer Sinn- und Werte-orientierten Unternehmensausrichtung wurden in der Beschluss-Vorlage detailliert dargestellt.

Ausschlaggebend aber sind für die Betriebsleitung die zahlreichen Schnittstellen der Gemeinwohl-Ökonomie zu den 17 Nachhaltigen Entwicklungszielen der Weltgemeinschaft, nach denen sich die Aachener Politik übergreifend neu ausgerichtet hat.

Diese werden konkret durch den „Leitfaden Punkten für das Gemeinwohl und die SDGs - Die 17 Ziele und die förderlichen Praktiken der Gemeinwohl-Ökonomie“, die den Erstellungsprozess prägen, belegt.

Sachstand:

Unmittelbar nach Beitritt des Gebäudemanagements zum 02.01.2023 erfolgte noch im Januar eine Info-Veranstaltung für die Mitarbeitenden des E26 (= „Kick-Off“) – begleitet von einer orientierenden Videobotschaft der Betriebsleitung und der Projektleitung zu Sinn und Zweck der Neuausrichtung.

In Februar und März 2023 wurden strukturierte Befragungen der Führungskräfte und Mitarbeitenden durchgeführt auf Grundlage der sog. „Gemeinwohl-Matrix“ zu den Werten

„Menschenwürde“,

„Solidarität und Gerechtigkeit“,

„Ökologische Nachhaltigkeit“ und

„Transparenz und Mitentscheidung“.

Mit einer hohen Rücklauf-Quote von 34,15 % konnten bei der Befragung repräsentative Ergebnisse abgerufen werden. Eine Auswahl der Befragungsergebnisse wird im Ausschuss dargestellt. Insbesondere die „leisen“ und „kritischen“ Stimmen sind für die Betriebsleitung von großer Bedeutung.

Parallel dazu erfolgte von Januar an der Ausschreibungsprozess des externen Begleiters der Bilanzierung (= „Gemeinwohl-Berater“). Das Verfahren steht kurz vor Abschluss.

Zudem trifft sich die Projekt-Lenkungsgruppe laufend (mind. 1x monatlich) und bereitet die Einbindung des Externen sowie die Konzeptierung der nachlaufenden Workshops vor.

Die Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz ist für Ende Sommer 2024 vorgesehen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: 12 Ablehnung: 0 Enthaltung: 0
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-05-09 E 26_0119_WP18 Bericht Erstellung G SAO.pdf

28.4.2025

823.5 KB

Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
Gremium
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Datum
Di., 06.06.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 19:25

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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