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Sachstandsbericht Vandalismus Ostfriedhof

E 18/0133/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Der Beigeordnete Thomas berichtet, dass es am vergangenen Abend mehrere Brände auf dem Ostfriedhof gegeben habe. Es wäre von 30 Bränden berichtet worden. Nach internen Recherchen stellt er die Zahlen richtig und sagt, dass es 3 Brände gegeben hat und ca. 30 Pflanzen betroffen seien.

Die jetzigen Brände müssten neu bewertet werden. Momentan gäbe es noch keine Hinweise und die Hintergründe seien auch noch unklar. Ein Zusammenhang zu den in der Vergangenheit erfolgten Vandalismusvorfällen wird momentan nicht gesehen. Die Polizei sei involviert und es werde Strafanzeige erstellt.

Alle bisherigen Schutzmaßnahmen würden weitergeführt und weiter beobachtet.

Ziel müsse es sein, die Straftaten weiter zu reduzieren.

Herr Ferrari weist darauf hin, dass von Seiten des Vereins „Förderkreis Ostfriedhof“ bisher noch keine Anträge auf Unterstützung und/oder Hilfe gestellt worden seien.

Der Beigeordnete Thomas bedankt sich für den Hinweis und nimmt diesen mit.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.


Erläuterungen

Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keinepositivnegativnicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering mittelgroßnicht ermittelbar

X

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keinepositivnegativnicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

Ovollständig

Oüberwiegend (50% - 99%)

Oteilweise (1% - 49 %)

Onicht

Xnicht bekannt

Erläuterungen:

Von Januar 2023 bis Anfang April 2023 wurden insgesamt 45 historische Grabstätten auf dem Aachener Ostfriedhof durch massiven Vandalismus zerstört. Die Polizei wurde unmittelbar benachrichtigt und der Friedhofsverwalter erstattete jeweils Anzeige. In der vergangenen Betriebsausschusssitzung wurde bereits über den damaligen Stand berichtet.

Fälle von Vandalismus sind seit Anfang April nicht mehr aufgetreten.

Von den 45 betroffenen Grabstätten sind 20 noch in Nutzung oder Patenschaft und 25 sind in städtischer Obhut und Betreuung.

Vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung und der Polizei wird weiterhin eine intensive Bestreifung des Friedhofes durchgeführt und dabei gegenüber Wohnungs- und Obdachlosen und Drogensüchtigen Platzverweise ausgesprochen. Darüber hinaus wurde nach Ausschreibung der Leistung ein Sicherheitsdienst beauftragt, der den Friedhof überwacht. Gegen alle Personen, die sich nach der Schließung auf anderem Wege Zugang zum Friedhofsgelände verschaffen und vom Sicherheitsdienst aufgegriffen werden, wird unter Hinzuziehung der Polizei und Ausübung des für den Einsatz übertragenen Hausrechts Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gestellt.

Am letzten Aprilwochenende wurden 7 Personen aufgegriffen, die allerdings alle der Obdachlosen- und Drogenszene zuzuordnen sind. Die Polizei hat alle Personalien aufgenommen und bearbeitet die Fälle entsprechend weiter.

Aufgrund der Flächenausdehnung von 12,5 ha kann eine Kameraüberwachung keine deckenden Ergebnisse bringen. Eine Installation an den Eingängen würde der Polizei nur die Möglichkeit der Anzeige von Hausfriedensbruch gegen unbekannt eröffnen. Aus diesem Grunde wird zum jetzigen Zeitpunkt auf eine Installation verzichtet.

In der Arbeitsgruppe bestehend aus Polizei, Ordnungsdienst, Stadtbetrieb und Sicherheitsdienst werden die bisherigen Maßnahmen als ausreichend und in der Abwägung weitere Maßnahmen als nicht geeignet gesehen.

Weitere Sicherungsmaßnahmen, wie teilweise Zaunerhöhungen werden aktuell geplant. Weitere Notwendigkeiten hängen vom Erfolg der bisherigen Maßnahmen ab.

Von den in privater Nutzung befindlichen Gräbern sind bislang 4 wieder instandgesetzt. Die Kosten lagen je nach Schwere der Beschädigung zwischen 1.500 Euro und 9.000 Euro.

Zur Wiederherstellung der in städtischer Obhut befindlichen Objekte werden nun zusätzliche Mittel in den Wirtschaftsplan des E 18 für 2024 eingestellt. Sobald die Mittel zur Verfügung stehen, wird in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde die Instandsetzung beginnen.


Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-05-22 E 18_0133_WP18 Sachstandsbericht Va SAO.pdf

9.3.2025

100.6 KB

Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
Sitzung des Betriebsausschusses für den Aachener Stadtbetrieb
Gremium
Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb
Datum
Di., 13.06.2023
Uhrzeit
17:30
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 18 - Aachener Stadtbetrieb
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 19:30

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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