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Politische Partizipation der Studierendenschaften Ratsantrag 168/18 der SPD-Fraktion

FB 02/0246/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Als Reaktion auf die Vorlage berichtet Herr Becker (SPD) vom positiven Feedback der Fraktionsvertreter*innnen und anderen, die an dem Runden Tisch mit den Studierendenvertreter*innen teilgenommen haben. Er werde die Entwicklung mit Freude verfolgen, für die Vielfalt im Austausch sei es gut, dass es keine feste Gruppe sei. Herr Pilgram (Grüne) bittet Frau Böhme (FB 02), an die Studierenden weiterzugeben, dass er sie gern auch als Experten für studentische Belange zu den Sitzungen hinzuziehen möchte. Auch Herr Kiemes (CDU) äußert den Wunsch, die Zusammenarbeit mit den Studierenden zu verstetigen. Herr Prof. Dr. Rohde (FDP) ist skeptisch, ob der Ausschuss nicht zu groß wird, wenn so viele Experten kommen. Herr Becker hält ebenfalls das Format Runder Tisch für die politische Partizipation der Studierendenschaften für geeigneter als den Ausschuss und regt an, die Verwaltung möge Formate etablieren, in denen die Politik die Menschen anhören könne. Frau Böhme erklärt, dass die Studierendenschaften keine ständige Mitarbeit wünschen, sondern ebenso wie die Fraktionen selbst flexibel sein wollen.

Herr Pilgram stellt den Beschlussentwurf zur Abstimmung.

Beschluss

Einstimmiger Beschluss: Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt die Ausführungen zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, über den aktuellen Stand fortlaufend zu informieren.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt die Ausführungen zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung über den aktuellen Stand fortlaufend zu informieren.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Dem Ratsantrag 168/18 „Voneinander lernen – Runder Tisch Studierendenschaft etablieren“ der SPD-Fraktion vom 29.06.2021 folgend, fand am 24.04.2023 die erste Ausgabe des Runden Tisches zwischen Studierendenvertretungen, Politik und Stadtverwaltung statt. Der Einladung des Wissenschaftsbüros folgten sechs Vertreter*innen der Studierendenschaften der Aachener Hochschulen sowie sieben Vertreter*innen der Fraktionen des Aachener Stadtrats. Räumlicher Gastgeber war der AStA der RWTH Aachen University, der einen Konferenzraum im Super C für die Veranstaltung zur Verfügung stellte.

Die erste Ausgabe des Runden Tisches Studierendenschaft diente dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der Definition von Schwerpunktthemen für die Strukturierung des zukünftigen Austausches. Nach einer Aufwärmrunde „Speed Dating“, bei der alle Teilnehmenden einmal ins Gespräch kamen, wurden mit Hilfe einer Kreativmethode alle Themen auf den Tisch gebracht, die den Gruppierungen wichtig sind. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmer*innen welche Themen ihnen besonders wichtig sind, welche Handlungsbedarfe dort jeweils bestehen und wo eine stärkere Kooperation zwischen den Gruppierungen gewünscht wird. Dabei standen die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs, der Ausbau der Radinfrastruktur, Schaffung von Wohnraummöglichkeiten für Studierende, die Weiterentwicklung der Innenstadt, die Attraktivität des Standortes für Absolvent*innen sowie das kulturelle Angebot für junge Menschen und die Vereinbarkeit von Familie und Studium im Fokus.

Die lockere Atmosphäre sowie die Möglichkeit eigene Ideen einzubringen und weiter zu verfolgen, wurde von den Teilnehmenden positiv aufgefasst. Die agile Struktur eines Runden Tisches sorgt dafür, dass die Beteiligten schnell auf neue Herausforderungen und Bedarfe reagieren können und ohne administrative Hürden effektiv agieren können. So wurden zu den o.g. Schwerpunktthemen vereinzelt bereits konkrete Umsetzungsideen skizziert, die es zu verfolgen gilt. Es bestand Einigkeit darüber, dass ein regelmäßiger Austausch in der bestehenden Form des Runden Tisches wünschenswert ist und auch zukünftig fortgeführt werden soll. Dabei möchte man sich in den kommenden Ausgaben schwerpunktmäßig jeweils mit den Fokusthemen beschäftigen und bei Bedarf auch Gastredner*innen aus der städtischen Fachverwaltung und externen Institutionen (z.B. Studierendenwerk) zu dem Austausch einladen.

Ein nächstes Zusammentreffen soll noch diesen Sommer zum Thema „Öffentlicher Nahverkehr“ stattfinden. Das Wissenschaftsbüro befindet sich dafür bereits in der Terminfindung mit den Beteiligten.

Anlage:

RA 168/18 SPD Runder Tisch Studierendenschaften etablieren

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-05-25 FB 02_0246_WP18 Politische Partizipa SAO.pdf

19.11.2024

791.3 KB

Metadaten

TOP
Ö 9
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung
Gremium
Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung
Datum
Do., 15.06.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 19:36