20. Juni 2023 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
TOP 11Öffentlich

Konzept zur Raumdisposition innerhalb des Eigenbetriebs Kultur

E 49.5/0079/WP18 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Ratsfrau Bergs dankt für die Vorlage. Sie erklärt, dass für die Kulturnutzung nur wenig Räume zur Verfügung stehen, viele Räumlichkeiten sind für Seminare oder ähnliches ausgelegt. Sie zeigt sich erfreut, dass das Space nach der Technikerneuerung wieder nutzbar gemacht wird.
Ratsfrau Bergs fragt, wie hier die Nutzung durch die Allgemeinheit möglich sei. Eine hohe Auslastung müsse hier das Ziel sein.
Ratsherr Pilgram schließt sich dem Dank an. Hinsichtlich des Ludwig Forums spricht er von einer sehr dezidierten Anspruchshaltung des Hauses selbst. Hier wünscht er sich eine offenere Nutzung auch für andere Veranstaltungen. Das Ludwig Forum für Internationale Kunst sei eine wichtige Ressource für die Nutzung durch die Freie Kultur.
Ratsfrau Dr. Schmeer spricht von sensiblen Formulierungen in der Vorlage, was die Nutzung der Mulde bzw. des Space des Ludwig Forums betreffe. Sie wünscht sich, dass das Ludwig Forum hier offener agiert.

Frau Epstein erklärt, dass sie auf Anfrage die Information von Frau Birkenstock erhalten habe, dass diese von manchen Veranstaltungen nichts gewusst habe.
Frau Strack hinterfragt mit Verweis auf die Vorlage diverse Punkte wie z.B. das Leitsystem, eine behindertengerechte Toilette etc..

Frau Tirtey nimmt Bezug auf die Anmerkung von Frau Strack und erklärt, dass die aktuelle Internetseite der Locations nicht mehr zeitgerecht sei und hier eine erforderliche Veränderung zeitnah vorgesehen ist.
Frau Epstein wünscht sich analog der Corona Regelung eine kostenfreie Nutzung der Räumlichkeiten durch die Freie Szene.
Frau Tirtey merkt dazu an, dass bereits jetzt für die Freie Szene vergünstigte Basispreise angeboten werden. Des Weiteren bittet sie um eine deutliche Unterscheidung zwischen den Begriffen „mietfrei“ und „kostenfrei“. Sie informiert, dass diverse Kosten wie z.B. Strom und Heizung auch dem Kulturbetrieb entsprechend berechnet werden.
Frau Tirtey merkt hinsichtlich der Wortmeldung von Frau Epstein an, dass jeden Montag eine Liste der Belegungswünsche an die Leitung des Ludwig Forums gesendet wird, so dass Frau Birkenstock immer informiert ist.
Der Beigeordnete, Herr Brötz, erklärt, dass der Eurogress eigene Wirtschaftsvorgaben hinsichtlich des Neuen Kurhauses erfüllen muss. Er spricht von einer wichtigen Bedeutung des Space für die Freie Kultur in Aachen.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Kultur und Theater nimmt die Ausführungen zum Sachstand Konzept Raumdisposition einstimmig zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Kultur und Theater nimmt die Ausführungen zum Sachstand Konzept Raumdisposition zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Seit dem Jahr 2008 vermarktet der Kulturbetrieb der Stadt Aachen verschiedene Räume innerhalb des Kulturbetriebs u.a. für Fremdveranstaltungen und Kooperationsveranstaltungen.
Hier sind insbesondere zu nennen, kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Tanzveranstaltungen, Workshops, Vorträge u.v.m.
Es handelt sich um insgesamt 28 Räume (siehe Anlage I), die vermietbar sind. Eine Ausnahme bildet die Mulde des Ludwig Forums für Internationale Kunst, die hauptsächlich für die Eigenprogramme des Ludwig Forums für Internationale Kunst genutzt wird.

Das Space des Ludwig Forums für Internationale Kunst ist grundsätzlich nutzbar für vielfältige Kulturprogramme (nicht für private Feiern), wobei Kooperationsveranstaltungen, Vermietungen und Eigenveranstaltungen des Ludwig Forums im Rahmen der Ausstellungen den Hauptfokus haben.
Der Fokus liegt auf Kulturveranstaltungen.

Die Koordination der Raumvergabe erfolgt seit Einführung des Geschäftsfelds durch die Raumdisposition (E49/S).

Derzeit vermarktet der Kulturbetrieb die Räume unter www.locations-aachen.de

Die Möglichkeit der Verlinkung anderer Anbieter:innen ist gegeben.

Eine Neukonzeption der Location-Website ist geplant. Hierzu wird zunächst ein Konzept im Rahmen des bestehenden CD der Stadt Aachen erstellt, in dem die Räume und Locations des Kulturbetriebs, die zur Vermietung angeboten werden, präsentiert werden.

Es handelt sich um folgende Locations:
Aula Carolina
Altes Kurhaus (Ballsaal und Klangbrücke)
Couven-Museum (Festsaal)
Internationales Zeitungsmuseum (Foyer, Didaktikraum und Bibliothek)
Ludwig Forum für Internationale Kunst (Space, Mulde, Seminarraum, Eingangsbereich, Werkstatt, Loggia, Hof)
Suermondt-Ludwig-Museum (Vortragssaal und ehemalige Bar Museo/Kutscheneinfahrt)
Centre Charlemagne (Auditorium, Foyer, Didaktikraum)
Barockfabrik (Roter Saal, Tanzraum, Salon)
Grashaus (Europäisches Klassenzimmer)

Zollmuseum Friedrichs (Gartenanlage)

Musikschule (Kammermusiksaal)

Stadtbibliothek

Wie Anlage II zu entnehmen ist, sind coronabedingt auch die Raumvermietungen in den Coronajahren rückläufig.
Die jetzige Entwicklung läßt aber darauf schließen, dass der Stand 2019 erreicht werden wird (obwohl das Depot Talstraße seit 2023 nicht mehr zum Kulturbetrieb gehört).

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

ca. 250.000,00 € Ertrag

Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

X

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

X

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-06-12 E 49.5_0079_wp18 konzept zur raumdisp sao

6.11.2024

1021.2 KB

Betroffene Straßen

Karte wird geladen…

Metadaten

TOP
Ö 11
Sitzung
Sitzung des Betriebsausschusses Kultur und Theater
Gremium
Betriebsausschuss Kultur und Theater
Datum
Di., 20.06.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Kulturservice
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 19:39