Mobilitätskonzept Aachen-Brand, Vorstellung der Ergebnisse
FB 61/0718/WP18 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Herr Blum berichtet über die Beratung in der Bezirksvertretung Aachen-Brand und schlägt für die FDP-Fraktion vor, die Verwaltungsvorlage entsprechend der Empfehlung aus dem Bezirk lediglich zur Kenntnis zu nehmen.
Herr Fischer erläutert, dass nach seinem Verständnis der Beschlussfassung die Bezirksvertretung das Konzept grundsätzlich begrüße, aber den Wunsch habe, die Priorisierung der Einzelmaßnahmen selbst vorzunehmen.
Herr Dr. Nositschka weist darauf hin, dass die Bezirksvertretung eigene Beschlusszuständigkeiten habe. Unabhängig davon könne für die Maßnahmen in der Beschlusszuständigkeit des Mobilitätsausschusses aus seiner Sicht der von der Verwaltung vorgeschlagene Beschluss gefasst werden.
Nach einer kurzen Diskussion, an der sich seitens des Ausschusses die Herren Blum, Neumann, Fischer, Dr. van den Hurk und Dr. Nositschka sowie seitens der Verwaltung Herr Müller beteiligen, fasst den Ausschuss den folgenden
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Aachen-Brand nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, das Umsetzungskonzept insbesondere in Bezug auf kurzfristig realisierbare Maßnahmenvorschläge unter Berücksichtigung von Ergebnissen der politischen Beratung weiter auszuarbeiten.
Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnisund beauftragt die Verwaltung, das Umsetzungskonzept insbesondere in Bezug auf kurzfristig realisierbare Maßnahmenvorschläge unter Berücksichtigung von Ergebnissen der politischen Beratung weiter auszuarbeiten.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Auf Grundlage von Ratsanträgen der CDU-Fraktion und der Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Aachen-Brand wurde die Verwaltung durch entsprechende Beschlüsse der Bezirksvertretung am 09.12.2020 und des Mobilitätsausschusses am 18.02.2021 beauftragt, die Erarbeitung eines Mobilti-tätskonzeptes für den Bezirk Aachen-Brand auszuschreiben. Nach dem Ausschreibungsverfahren wurde Ende 2021 der Auftrag an das Büro Spiekermann Ingenieure, Düsseldorf, vergeben.
Ziel des erarbeiteten Konzeptes ist, in Ergänzung und unter Berücksichtigung der gesamtstädtischen Pläne und Konzepte (z.B. Verkehrsentwicklungsplanung, Integriertes Klimaschutzkonzept) eine Leit-linie für die zukünftige, nachhaltige und integrierte Mobilitätsentwicklung und das darauf gerichtete politische Handeln im Bezirk auszuarbeiten.
Die Erstellung des Mobilitätskonzepts orientierte sich an den Leitlinien der auf europäischer Ebene als Richtlinie erlassenen „Sustainable Urban Mobility Plans“ (SUMP), die zum Ziel haben, ganzheit-lich, langfristig und nachhaltig einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten. Dafür werden nicht nur alle relevanten Formen der Mobilität in die Planung einbezogen, sondern auch die Bedürf-nisse der Bürger*innen und Nutzer*innen des öffentlichen Raums in den Mittelpunkt gestellt.
Durch die Beteiligung von Öffentlichkeit und relevanten Stakeholdern wurden zahlreiche Hinweise und Vorschläge aufgegriffen. Dazu wurde u. a. eine digitale Beteiligungsplattform genutzt und ein Infostand auf dem Fest des Bürgervereins Brand im September 2022 genutzt. Daneben wurden ver-schiedene, öffentliche Veranstaltungen (Bürgerwerkstatt, öffentliche Radrundfahrt respektive Orts-begehung mit den Planer*innen, Zukunftswerkstatt sowie eine Kinder- und Jugendkonferenz) durch-geführt, die den direkten Austausch mit dem Planer-Team ermöglichten. Auch die kontinuierliche Abstimmung mit Akteuren aus Aachen-Brand, der Fachverwaltung und weiteren mobilitätsrelevanten Stakeholdern waren ein zentraler Bestandteil der Projektarbeit.
Der Bearbeitungsprozess und die Ergebnisse des Mobilitätskonzeptes Aachen Brand sind im Erläu-terungsbericht sowie in den Anlagen in Form eines Maßnahmenkataloges und einzelnen Maßnah-men-Steckbriefen dargestellt.
Das beauftragte Büro Spiekermann Ingenieure wird den Prozess und die wesentlichen Ergebnisse darüber hinaus in der Sitzung der Bezirksvertretung Aachen Brand am 16.8.2023 vorstellen.
Weiteres Vorgehen
Die Verwaltung wird unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der politischen Beratung das Um-setzungskonzept insbesondere in Bezug auf kurzfristig realisierbare Maßnahmenvorschläge weiter ausarbeiten und entsprechende Vorschläge für prioritär umzusetzende Maßnahmen in die politische Beratung einbringen.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
x | nicht | ||
nicht bekannt |
Das Mobilitätskonzept Aachen Brand soll als Leitlinie für die zukünftige, nachhaltige klimafreundliche Mobilitätsentwicklung in Aachen Brand dienen. Mit der Umsetzung von einzelnen Maßnahmen werden positive Effekte auf den Klimaschutz erwartet, die zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht ermittelbar sind.
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 120457
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=120457
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2023-07-05 FB 61_0718_WP18 Mobilitaetskonzept Aa SAO.pdf
23.10.2024
34.8 MB
Metadaten
- TOP
- Ö 7
- Sitzung
- Sitzung des Mobilitätsausschusses
- Gremium
- Mobilitätsausschuss
- Datum
- Do., 24.08.2023
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
- Geändert
- 9.9.2025
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 19:56
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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