Elisabethstraße; Neuaufteilung des Straßenraumes
FB 61/0728/WP18 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Herr Dr. Otten fragt an, ob eine Beteiligung der Bürger zu der Neuaufteilung des Straßenraumes in der Elisabethstraße stattgefunden habe. Im Hinblick auf die Umgestaltung des Theaterplatzes sieht er die Maßnahme kritisch und spricht sich für die CDU-Fraktion gegen den Beschlussvorschlag der Verwaltung aus.
Herr Ganser erläutert die geplanten Maßnahmen und teilt mit, dass zu der Planung zunächst eine Bürgerinformation erfolgen könne und das Thema dann erneut in der Bezirksvertretung vorgestellt werde.
Herr Dr. Otten regt an, die Verwaltung mit der Durchführung einer Bürgerbeteiligung zur Neuaufteilung des Straßenraumes in der Elisabethstraße zu beauftragen.
Herr Deloie weist darauf hin, dass die Umsetzung des Konzeptes im Herbst dieses Jahres erfolgen solle. Im Hinblick auf die Sitzungstermine der Bezirksvertretung im September und Oktober gibt er zu bedenken, ob die Umsetzung der Maßnahme im Herbst denn noch möglich sei, wenn eine Bürger*inneninformation erfolge.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt diese mit der Umsetzung der Neuaufteilung des Straßenraumes.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Anlass & Ziel
In den vergangenen drei Jahren wurde die Elisabethstraße durch die Großbaustellen des dreigliedrigen Gebäudeensembles um das Motel One und das historische Gebäude der ehemaligen Dresdner Bank erheblich beeinträchtigt. Durch die notwendige Baustelleneinrichtung fielen ein Großteil der dort verorteten Parkplätze sowie Liefer- und Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum weg. Nach Fertigstellung der Baustellen im Verlauf des Jahres 2022 soll die Straßenoberfläche durch die Sondernutzungsnehmer wiederhergestellt und der Straßenraum in der Elisabethstraße zukunftsorientiert neu geordnet werden.
Dabei sollen folgende Ziele berücksichtigt werden:
-Schaffung eines Angebots an Flächen für Liefern- & Laden sowie Bewohnerparken in gemischter, zeitlich gestaffelter Nutzung
-Freihaltung notwendiger Feuerwehr-Abstellflächen
-Berücksichtigung der Eingangssituationen, Zufahrten und Anlieferzonen der Gebäude
-Einrichtung von Behindertenparkplätzen
-Integration von rund 20 Fahrradabstellplätzen
-Aufwertung des Bereichs vor der Elisabethhalle mit einer Sitzmöglichkeit für Wartende, Fahrradabstellplätzen und einem Behindertenparkplatz
-Integration von mobilen Grünelementen zur Verbesserung der Stadtbildqualität und Klimaresilienz
Konzept
Die oben genannten Ziele für die Neuordnung des Straßenraumes werden in einem Konzept zusammengeführt, das neben den vorgesehenen verkehrlichen Funktionen auch Belange der Stadtgestaltung und des Klimaschutzes angemessen berücksichtigt.
Vier „Parkstreifen“ mit einer Länge von ca. 15- 20 m gliedern zukünftig die Elisabethstraße im Wechsel mit den notwendigen, freizuhaltenden Feuerwehraufstellflächen, die gleichzeitig als Verschwenkungsflächen genutzt werden können.
Zwei der Parkstreifen auf der südöstlichen Straßenseite im Bereich des Klosters und der Rückseite des Motel One sehen Flächen für Liefern- & Laden sowie Bewohnerparken in gemischter, zeitlich gestaffelter Nutzung vor.
Im Zeitraum von werktäglich 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr ist hier Liefern & Laden möglich. In der verbleibenden Zeit stehen die Flächen den Bewohner*innen und Besucher*innen nach den geltenden Regeln der Parkraumbewirtschaftung für die Bewohnerparkzone G/L zum Parken zur Verfügung.
Im Eingangsbereich der Kleinmarschierstraße sowie vor der Elisabethhalle entstehen zwei Bereiche mit je einem Behindertenparkplatz und mehreren Fahrradabstellplätzen, vor der Elisabethhalle wird zusätzlich eine Sitzmöglichkeit für Wartende platziert.
Alle Parkstreifen sollen perspektivisch mit mobilen Grünelementen eingefasst werden.
Die Anlieger*innen werden im Vorfeld durch eine Hauspostwurfsendung informiert.
Die Umsetzung des Konzepts soll im Herbst 2023 erfolgen.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 120595
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=120595
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2023-07-13 FB 61_0728_WP18 Elisabethstrasse_ Neu SAO.pdf
19.10.2024
2.1 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 15
- Sitzung
- Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Mitte
- Datum
- Mi., 09.08.2023
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 19:44