Partizipative Ansprache von Kindern und Jugendlichen in den Museen, insbesondere Suermondt-Ludwig-Museum und Ludwig Forum für Internationale Kunst
E 49/0065/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Der Beigeordnete Herr Brötz spricht von einem weiteren Mosaikstein, wie man junge Menschen an die Kultur heranführen könne. Zwar gibt es den Kinderförderpreis der Kultur, es gibt jedoch auch ein unbestrittenes Defizit im Bereich der Jugendlichen. Mit der Jugendkunstbiennale schließt man dieses vorhandene Defizit, so der Beigeordnete, Herr Brötz.
Als dritten Punkt hebt Herr Beigeordneter Brötz die Kuratorkids vor und bezeichnet dies als einen Ansatz, der ein neues Publikum erschließen könnte.
Ratsfrau Epstein äußert ihre Begeisterung für das Projekt und hinterfragt die Kontaktaufnahme mit den Schulen.
Frau Becker schließt sich der Begeisterung von Ratsfrau Epstein an, sieht es aber problematisch an, dass die Vermittlung außerhalb von Schulen stattfinden soll.
Der Beigeordnete, Herr Brötz, erklärt, dass hier ggf. die Formulierung „Außer von Schulen“ missverständlich sei. Er stellt klar, dass die Schulen angesprochen werden, aber die Projekte selbst außerhalb der Schulen stattfinden werden.
Frau vom Dorp ergänzt, dass die Schulen selbstverständlich entsprechend informiert werden.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Betriebsausschuss Kultur und Theater nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
- Kulturförderpreis (Zielgruppe: Alter 6-10)
Der Kinderförderpreis Kunst wird seit 2009 jährlich im Ludwig Forum vor den Sommerferien verliehen, seit 2010 begleitet durch eine Ausstellung mit den Kunstwerken aller teilnehmenden Kinder während der Sommerferien. Die vorbereitenden Kunstkurse finden ganzjährig in 27 Grundschulen der Stadt und Städteregion plus Museumsbesuch im Rahmen des Aachener Modells statt. Zur Verleihung des 14. Kinderförderpreises Kunst am 4.6.2023 waren 400 Besucher*innen zu Gast.
- Jugendkunstbiennale (Zielgruppe: Alter 14-19)
Für die Zielgruppe der 14-19jährigen soll mit der Aachener Jugendkunstbiennale ein neues Format angeboten werden. Alle zwei Jahre soll es voraussichtlich im Februar eine Ausstellung in den Museen geben. Mit der musealen Präsentation werden die künstlerischen Arbeiten der Jugendlichen ausdrücklich gewertschätzt (wie auch beim Kinderförderpreis Kunst), die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen soll gestärkt, Talente erkannt und gefördert und ein junges Nachwuchspublikum für die Museen außerhalb schulischer Angebote entwickelt werden.
Die Jugendkunstbiennale soll im Wechsel zwischen Suermondt-Ludwig-Museum und Ludwig Forum für Internationale Kunst stattfinden.
- „Curator Kids“ (Zielgruppe: Alter 11-13)
Perspektivisch ist weiter das Format "Curator Kids" geplant für die Zielgruppe der 11-13jährigen. Hier sollen die Kinder / Jugendlichen unter professioneller Anleitung selbst kleine Ausstellungen kuratieren.
Damit gäbe es für alle Altersgruppen von 6-19 Jahren ein partizipatives Format:
Kinderförderpreis Kunst: 6-10 Jahre
Curator Kids: 11 – 13 Jahre
Aachener Jugendkunstbiennale: 14 – 19 Jahren
Mehrwert für die Stadt Aachen / Kulturbetrieb
Die Kombination aus Kinderförderpreis Kunst + Jugendkunstbiennale + „Curator Kids“ als ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt Aachen / des Kulturbetrieb kann weit über die Stadtgrenzen hinaus gut vermarktet werden und insbesondere den Besucherzuspruch der Museen steigern.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
X |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 2023 | Fortgeschriebener Ansatz 2024 | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 20.000 | 60.000 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 20.000 | 60.000 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
X |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
X | nicht bekannt |
Technische Details
ID: 121162
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=121162
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2023-08-11 E 49_0065_WP18 Partizipative Anspra SAO.pdf
31.10.2024
133.5 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 11
- Sitzung
- Sitzung des Betriebsausschusses Kultur und Theater
- Gremium
- Betriebsausschuss Kultur und Theater
- Datum
- Do., 14.09.2023
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 49 - Kulturbetrieb
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 20:06