Der Internationale Karlspreis zu Aachen. Eine Dauerausstellung
E 49/0061/WP18 · Anhörung
Beratung
Ratsherr Beus, DIE LINKE, betont, dass seine Fraktion schon seit längerer Zeitzum Thema Karlspreis eine kritische Einstellung vertrete. Weder Karl der Große noch eine beträchtliche Anzahl der bisherigen Preisträger*innen dürften unkritisch gesehen werden. Daher werde seine Fraktion der heutigen Vorlage auch nicht zustimmen.
Ratsherr Pilgram, GRÜNE, antwortet, das man zum Karlspreis stehen könne, wie man wolle. Es sei aber unstrittig, dass er zur Stadt Aachen gehöre und auch international wahrgenommen werde. Im Rahmen der vorgesehenen Ausstellung werde der Karlspreis sicher nicht unkritisch dargestellt werden.
Er regt an, im Hof des Grashauses im Rahmen einer kleinen Präsentation die Touristen auf den Karlspreis hinzuweisen.
Ratsherr Mohr, AfD, äußert, dass die Karlspreisverleihung in den letzten Jahren mit der Ursprungsidee der Preisverleihung nichts mehr zu tun gehabt habe. Eine Ausstellung sei nicht erforderlich. Er werde daher gegen die Vorlage stimmen.
Herr Beigeordneter Brötz teilt mit, dass der LVR mitgeteilt habe, dass die Zeitplanung bis März 2025 aus Sicht des LVR nichtumsetzbar sei. Das Projekt werde sich daher verzögern. Man sei aktuell deswegen dabei, eine Interimslösung zum Jubiläum zu konzipieren.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag Betriebsausschuss Kultur und Theater:
Der Betriebsausschuss Kultur und Theater nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Hauptausschuss die Verwaltung zu beauftragen, gemeinsam mit den Karlspreisgremien den Kapellenraum im Grashaus als Dauerausstellung zum Karlspreis vorzusehen und den Finanzbedarf, die Trägerschaft und Zuständigkeit zu klären.
Beschlussvorschlag Hauptausschuss:
Der Hauptausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit den Karlspreisgremien den Kapellenraum im Grashaus als Dauerausstellung zum Karlspreis vorzusehen und den Finanzbedarf, die Trägerschaft und Zuständigkeit zu klären.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Die Gremien des Internationalen Karlspreises zu Aachen sind in Person von Herrn Dr. Jürgen Linden auf das Kulturdezernat sowie den Kulturbetrieb der Stadt Aachen zugekommen, um das Projekt einer Dauerausstellung anlässlich der 75-Jahrfeier des Internationalen Karlspreis zu Aachen im März 2025 umzusetzen. In Gesprächen mit der Oberbürgermeisterin, dem Kulturdezernat sowie dem Kulturbetrieb und dem Geschäftsbereich Route Charlemagne wurden vorbereitend zu der politischen Diskussion mehrere Optionen zur räumlichen Lokalisierung einer Dauerausstellung diskutiert. Zurletzten Prüfung blieben der s.g. Kapellenraum im Grashaus sowie der Wechselausstellungsraum im Internationalen Zeitungsmuseum übrig. In einer Begehung der beiden Räume am 16.05.2023 durch Vertreter des Gebäudemanagements,des Denkmalschutzes, des Kulturbetriebs sowie der Karlspreisstiftung wurden beide Räume auf dem Hintergrund der vorgelegten Konzeptskizze betrachtet. Als Ergebnis wurde festgehalten, dass der Kapellenraum im Graushaus sowohl aus Sicht des Gebäudemanagements, des Denkmalschutzes und des Kulturbetriebs sowie der Karlspreisstiftung als der geeignetere Raum betrachten werden muss. Der Kapellenraum, der z.Zt. eine nichtfunktionale mediale Information über Europa bereit hält, kann kurzfristig und ohne denkmalschädigende Wirkung für eine Dauerausstellung zur Verfügung gestellt werden. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet. Eingriffe in die Bausubstanz sind nicht erforderlich. Die Barrierefreiheit ist gewährleistet.
Um die in der Konzeptskizze des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen e.V. dargestellten Drittmittel einwerben zu können, ist eine positive Beschlussfassung der politischen Gremien erforderlich. Auf diesem Hintergrund könnten z.B. mit dem Landschaftsverband Rheinland sowohl die konzeptionelle als auch die finanzielle Aufbereitung einer Dauerausstellung begonnen werden. Dies ist unter dem Gesichtspunkt, dass die Dauerausstellung nach Möglichkeit im März 2025 eröffnet werden soll, nun erforderlich. Weitere Informationen zu den ersten Gedanken über eine Dauerausstellung befinden sich in der Anlage zu diesem Thema.
Darin enthalten ist auch eine positive Bewertung des Projektes durch aachen tourist service.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
X |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
x | nicht bekannt |
Technische Details
ID: 121189
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=121189
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2023-05-30 E 49_0061_WP18 Der Internationale K SAO.pdf
6.11.2024
340.8 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 4
- Sitzung
- Sitzung des Hauptausschusses
- Gremium
- Hauptausschuss
- Datum
- Mi., 13.09.2023
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Anhörung
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Anhörung
- Federführend
- E 49 - Kulturbetrieb
- Geändert
- 31.10.2025
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 20:04
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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