21. November 2023 um 18:04, Inda - Gymnasium Kornelimünster
TOP 4.2Öffentlich

Querung Friedlandstraße/ Leonhardstraße Hier: Bürgerantrag vom 28.08.2020

FB 61/0811/WP18 · Kenntnisnahme

Querung Friedlandstraße/ Leonhardstraße Hier: Bürgerantrag vom 28.08.2020

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Herr Müller, FB 61, stellt den Antrag mithilfe einer Präsentation vor. Diese wird mit der Niederschrift zur Verfügung gestellt.

Er verweist auf Zählungen, die im August 2023, nach den Ferien, durchgeführt wurden. Seine Empfehlung ist eine Verringerung von Parkplätzen zu forcieren, die Errichtung eines Zebrastreifens zu prüfen und die Sichtbarkeit der Stelle zu verbessern.

Herr Hilgers dankt dem Antrag und Vortrag und sagt seine Unterstützung zu, da die Sichtbeziehungen an der Stelle denkbar schlecht sind. Es gebe zwei Kitas, eine Schule und man müsse an dieser Stelle etwas tun.

Frau Scheidt sieht es ähnlich und sagt, dass sie die Örtlichkeit sehr gut kenne und das Queren dort sehr gefährlich ist. Man solle es so leicht wie möglich machen, wobei sie einen Zebrastreifen bevorzugen würde, dem die Anwohner sicherlich sehr positiv gegenüberstehen würden.

Herr Dopatka sieht zwar die Diskussion über wegfallende Parkplätze, aber hier sei dies sehr sinnvoll und er freue sich auf die Umsetzung.

Herr H. aus dem Auditorium bittet Herrn Müller mit einzubeziehen, dass es sich bei der Örtlichkeit nicht um eine Hauptverkehrsstraße handelt.

Herr Kiemes bittet Herrn Müller ggf. noch einmal eine Passantenzählung durchzuführen.

Frau van der Meulen findet den Zeitraum, bis dieser Antrag behandelt wird zu lang. Er sei aus 2020. Herr Dopatka korrigiert umgehend, dass es sich um ein Versehen handelt und der Antrag tatsächlich aus 2022 stammt, was natürlich dennoch eine lange Bearbeitungszeit ist.

Herr Müller freut sich über die Anregungen, die er gerne mitnimmt. Er trägt bezüglich der Fußgängerzählung vor, dass genau geschaut würde. Bei der Straße handele es sich zwar nicht um eine Hauptverkehrsstraße, aber dennoch gebe es eine Klassifizierung.

Herr Dopatka gibt den Hinweis an alle Anwesenden, dass das Bürgerforum empfehlenden Charakter hat.

Beschluss

Das Bürgerforum nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt die weitere Beratung in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte und dem Mobilitätsausschuss. Der Antrag gilt damit als behandelt.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Das Bürgerforum nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt die weitere Beratung in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte und dem Mobilitätsausschuss.

Der Antrag gilt damit als behandelt.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Anlass

Mit dem Bürgerantrag gem. § 24 GO NRW bitten die Antragsteller*innen, die Querungssituation der Friedlandstraße auf Höhe der Einmündung in die Leonhardstraße zu prüfen und ggf. zu verbessern (vgl. Anlage 1).

  1. Heutige Situation

Die Friedlandstraße ist Bestandteil des Hauptverkehrsstraßennetzes nach den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung (RIN 08).

Sie verbindet die Innenstadt mit dem Stadtteil Burtscheid und somit den Boxgraben, als Teil des Alleenrings, mit der Burtscheider Brücke und Burtscheider Straße. Die Friedlandstraße erfüllt damit eine wesentliche Verbindungs- und Verteilerfunktion. Die Straße ist eine Einbahnstraße und für den Kfz-Verkehr nur in Richtung Burtscheider Straße befahrbar. Für den Radverkehr ist die Friedlandstraße im Abschnitt Boxgraben bis Höhe Leonhardstraße ebenfalls nur aus einer Richtung zu befahren (Richtung Burtscheider Straße). Im Abschnitt zwischen der Einmündung Leonhardstraße und der Burtscheider Straße ist die Friedlandstraße in Gegenrichtung für den Radverkehr freigegeben. In der Friedlandstraße befindet sich auf beiden Seiten ein Gehweg. Der nördliche Gehweg weist eine Breite von durchschnittlich 3,00 m auf, der südliche Gehweg durchschnittlich 2,50 m. Zwischen Boxgraben und Friedlandstraße befindet sich eine Grünanlage, mit einer mittigen Wegeanbindung an die Friedlandstraße.

Derzeit kann auf beiden Seiten der Straße längs am Fahrbahnrand geparkt werden. Außerdem soll in Fahrtrichtung vor der Einmündung Leonhardstraße ein Bereich für temporäres Parken von Reisebussen eingerichtet werden.

Die Fahrbahn ist im Bereich der Querungsstelle in Höhe der Leonhardstraße etwa 9,30 m breit.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt durchgängig 50 km/h.

  1. Verkehrszählung (vgl. Anlage 2)

Am 17.08.2023 wurde in der Zeit von 07:00 - 19:00 Uhr eine Verkehrszählung durchgeführt, die zu folgenden Ergebnissen kommt.

In der Spitzenstunde des Kfz-Verkehrs zwischen 15:45 und 16:45 Uhr wurden 328 Kfz gezählt, die in Richtung Burtscheiderstraße/ Zollamtstraße gefahren sind. Die meisten Überquerungen der Friedlandstraße durch Fußgänger*innen wurden mit 46 Fußgänger*innen zwischen 15:45 und 16:45 Uhr gezählt. Somit liegt die Anzahl der Querungen, unter dem zahlenmäßigen Mindestwert von 50 Querungen in der Spitzenstunde, die für die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs (FGÜ) laut Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ) gefordert sind.

  1. Bewertung

Mit dem Bürgerantrag wird die Frage gestellt, ob eine sichere Querung der Friedlandstraße aus Richtung der Grünanlage/ Boxgraben auf Höhe der Einmündung in die Leonhardstraße möglich ist. Aufgrund der zulässigen Geschwindigkeit von 50 km/h, der Steigung sowie dem kurvigen Charakter der Friedlandstraße ist ein besonderes Augenmerk auf die Sichtbeziehungen im Bereich der Querungsstelle zu legen. Diese sind vor allem aufgrund des Längsparkens aktuell nicht ausreichend. Es gibt zwar im Bestand einen kleinen Bereich, in dem das Parken verboten ist, allerdings ist dieser nicht ausreichend, um eine sichere Querung zu gewährleisten. Die Prüfung der Sichtdreiecke zwischen den Kfz-Lenkenden und den querenden Personen hat ergeben, dass die Sichtbeziehungen verbesserungswürdig sind (vgl. Anlage 3).

Da sich in unmittelbarer Nähe zur Querungsstelle an der Friedlandstraße der Kindergarten St. Marien und in näherer Umgebung auch die Montessorischule und ein weiterer Kindergarten in der Reumontstraße befinden (vgl. Anlage 4), kommt der Fußgängersicherheit eine hohe Bedeutung zu.

Daher wird die Prüfung von Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit, insbesondere für den Fußverkehr, empfohlen.

Folgende Maßnahmen sind denkbar und werden von der Verwaltung geprüft:

-Verbesserung der Sichtbeziehungen durch Reduzierung von Parkplätzen

-Einrichtung vorgezogener Gehwegköpfe/Seitenräume

-Einrichtung eines Fußgängerüberwegs (Abschließende Prüfung)

  1. Fazit und Empfehlung

Nach erster Prüfung der Situation an der Friedlandstraße kommt die Verwaltung zu dem Ergebnis, dass die Verbesserung der Querungssituation sinnvoll erscheint. Die Verwaltung wird mögliche Maßnahmen zur Verbesserung prüfen und anschließend zur politischen Entscheidung vorlegen.

Zur weiteren inhaltlichen Entscheidung empfiehlt die Verwaltung, das Thema an die Bezirksvertretung Aachen-Mitte und dem Mobilitätsausschusses weiter zu delegieren.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

X

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

X

nicht bekannt

Da diese Vorlage nur zur Kenntnis dient und zunächst keine Baumaßnahme mit sich bringt, werden somit auch keine CO2- Emissionen verursacht.

Abstimmungsergebnis

Einstimmig angenommen
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-11-14 FB 61_0811_WP18 Querung Friedlandstr SAO.pdf

16.11.2024

688.8 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 4.2
Sitzung
Sitzung des Bürgerforums
Gremium
Bürgerforum
Datum
Di., 21.11.2023
Uhrzeit
18:04
Anlass
Öffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Status
öffentlich
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Zusätze
Unterlagen werden nachgereicht
Geändert
5.11.2025
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 20:33

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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