30. November 2023 um 17:00, Sitzungssaal Haus Löwenstein
TOP 6Öffentlich

Bitkom Smart City Index - Information über die die Stadt Aachen betreffenden "Datenpunkte" - Beurteilung der Bewertung in den 5 Themenbereichen und Schlussforderungen / Konsequenzen für die Stadt Aachen

Dez V/0008/WP18 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Ergänzend zur Vorlage hält Herr Pauels (FB 15) eine Präsentation (s. Anlage) und bekommt dafür Dank vonHerrn Dr. Kampel und Herr Kiemes (beide CDU), Herrn Mohr (AfD) sowie Herrn Prof. Dr. Rohde (FDP).

Herr Hilgers (Die Linke) freut sich über Aachens Platz 5 im Ranking. Er merkt an, dass die Studie auch Schwächen habe und wünscht sich, den Fokus stärker auf Start-Ups zu legen. Frau Dr. Oidtmann (SPD) sieht in der Platzierung einen Fortschritt, der auch ein Stück weit aus der guten Zusammenarbeit mit der Wissenschaft komme. Auch Aachens Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes sei ein wichtiges Element dafür. Bis wann die E-Akte oder das Dokumenten-Management-System (DMS) vollständig umgesetzt sei, so die Frage von Herrn Mohr, lässt sich Herrn Pauels zufolge derzeit nicht beantworten. Herr Pilgram (Grüne) nennt die Maßnahme DMS eine Herausforderung, die trotz zielgerichteter Arbeit Zeit brauche.Herr Prof. Dr. Rohde sieht die Studie als gute Werbung für Aachen an und interessiert sich für den Spielraum bei der Beantwortung der Fragen, der nach Herrn Pauels gegeben ist, da es sich um offene Fragen handele, gleichwohl brauche es Nachweise.Herr Kiemes (CDU) fragt, wie die Stadt besser und schneller digital werden kann, auch wenn größere Städte schwerer zu digitalisieren seien als kleinere. Bezogen auf das Service-Portal interessiert ihn, was genau in der Studie abgefragt wurde. Auf dem Prüfstand seien bestimmte Leistungen, wobei unklar ist, ob damit auch die Nutzungshäufigkeit gemeint sei, so Herr Pauels. Herr Kiemes greift noch den Bereich „Energie und Umwelt“ auf, in dem Aachen zurückgefallen ist, was laut Herrn Pauels daran liegt, dassdie Bewertung nicht allein für die Stadt Aachen gilt, sondern für die gesamte StädteRegion. Auf Herrn Dr. Kampels Frage nach Konstanten in den Indikatoren erwidert Herr Pauels, dass er bislang alle Fragebögen beantwortet habe und daher sagen könne, dass der Index bei aller Vagheit auch konstant Positives bei Aachen spiegele.

Herr Dr. Kremer (Dez V) mahnt zur Vorsicht bei der Betrachtung des Rankings. Die Stadt Aachen war die zweite Stadt, die das Service-Portal überhaupt eingeführt hatte (zusammen mit der regio-iT GmbH). Das Portal sei gut. Beim DMS bestehe ein Geld- und Personalmangel. Es seien ca. 7.500 Personalakten digital umgezogen worden. Dort, wo DMS bereits eingeführt sei, funktioniere es hervorragend, die Anpassung brauche aber Zeit. Die E-Akte sei relativ flächendeckend eingeführt. Herrn Kiemes‘ Frage nach Kosten und evtl. fehlenden Mitteln für DMS beantwortet Herr Dr. Kremer mit dem Hinweis, dass finanzielle Mittel maßvoll eingestellt seien und nur bestimmtes Personal vorhanden sei. Aufgrund des allgemeinen Personalmangels nützen mehr Mittel und Stellen derzeit nichts. Es soll ein neuer Rollout-Plan vorgestellt werden. Bezogen auf die Kosten und Finanzierung des DMS verweist Herr Dr. Dillmann (FB 15) auf die kommende Haushaltsplanberatung.

Herr Pilgram stellt den Beschlussentwurf zur Abstimmung.

Beschluss

Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt den Bericht zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt den Bericht zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Für den Smart City Index haben Expert*innen der Bitkom Research insgesamt 12.717 Datenpunkte in fünf Themenbereichen erfasst, überprüft und qualifiziert – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit. Untersucht wurden die fünf Themenbereiche Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Das Digitalranking der 81 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohner*innen ist mit den Ergebnissen in allen Teilbereichen als interaktive Online-Karte unter www.smart-city-index.deverfügbar.

Die Stadt Aachen belegt im fünften Bitkom Smart City Index 2023 den fünften Platz. Somit ist sie nach Platz sieben in 2022 und Platz neun in 2020 zum dritten Mal unter den Top 10 der smartesten deutschen Großstädte.

Mehr Informationen zur Methodik und zu den Ergebnissen finden Sie im Anhang.

Es wird mündlich berichtet.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

X

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-10-26 Dez V_0008_WP18 Bitkom Smart City In SAO.pdf

17.11.2024

1.4 MB

Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung
Gremium
Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung
Datum
Do., 30.11.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Dezernat V
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 20:40

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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