Ergebnisse des Smart City-Ideenwettbewerbs
FB 02/0280/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Herr Simons (FB 02) ergänzt seine Vorlage mit einer Präsentation (s. Anlage), da die Gewinner erst eine Woche vor der Ausschusssitzung feststanden.
Herr Hilgers (Die Linke) bedankt sich dafür und fragt nach der Herkunft der Mitglieder derteilnehmenden Studierendeninitiativen (verschiedene Nationen). Nach Herrn Simons gibt es keine Statistik, es haben Start-Ups, Vereine, Einzelpersonen und etablierte Unternehmen am Wettbewerb teilgenommen. Sowohl mit den Gewinnern als auch den anderen Teilnehmenden werden weiterhin Gespräche geführt.
Herr Kiemes (CDU) bedankt sich für die Präsentation sowie die Projektbetreuung und interessiert sich für die Umsetzung und Eigentumsrechte. Nach Rechten und Pflichten der Stadt Aachen fragt auch Herr Prof. Dr. Rohde (FDP). Die Stadt leiste mit dem Wettbewerb nur einen Anschub für die Pilotierung, Rechte liegen bei den Gewinnern, so Herr Simons. Er stimmt Herrn Kiemes zu, dass 10.000 Euro Preisgeld wenig für die Projektumsetzung sei und die Gewinner mehr Geld bräuchten. Erste Ergebnisse würden voraussichtlich in einigen Monaten sichtbar sein.
Herr Kämpfe (Senior*innenrat) bedankt sich ebenfalls für Herrn Simons‘ Vortrag und den Wettbewerb, fragt nach Ideen für die Einbeziehung Älterer und bittet, bei einem etwaigen nächsten Wettbewerb gern auch den Senior*innenrat darüber zu informieren. An diesem Wettbewerb nahmen Ältere nicht teil laut Herrn Simons, was aber möglich gewesen wäre. Über den nächsten Wettbewerb werde die Verwaltung den Senior*innenrat gezielt informieren.
Herr Pilgramgibt den Beschlussentwurf zur Abstimmung.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Wie aktiviert man die schlauen Köpfe Aachens, um smarte Lösungen für die Stadt der Zukunft umzusetzen? Wie kann die Kreativität der zivilen Stadtgesellschaft - also aller Bürger*Innen, Unternehmer*Innen und Wissenschaftler*innen - genutzt werden, um bahnbrechende digitale Lösungen für unser Aachen der Zukunft zu generieren? Wie schafft man ein motivierendes und kollaboratives Umfeld, in dem sich innovative Ansätze entfalten und entwickeln lassen?
Der Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa (FB 02) der Stadt Aachen stellte sich genau diese Fragen und initiierte federführend einen stadtweiten Smart City Ideenwettbewerb. Dies geschah in enger Kooperation mit dem Thinktank Smart City, einem Zusammenschluss aus Mitgliedern des digitalHUB Aachen, namentlich der STAWAG, Innoloft, dem städtischen Dezernat VII sowie dem Fachbereich 61 und dem digitalHUB selbst.
Vom 02.08.2023 an waren engagierte Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, kleine Initiativen und Vereine genauso wie Hochschulen, Start-ups oder Unternehmen aufgerufen, ihre visionären Projektideen einzureichen. Ob es um den Einsatz intelligenter Technologien für Klima‐ und Ressourcenschutz geht, die Wiederbelebung des lokalen Einzelhandels, innovative Geschäftsmodelle, die Förderung der digitalen Teilhabe älterer Menschen oder die Revolutionierung von Energieversorgung und Mobilität: alle Ideen waren willkommen, solange sie einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen.
Der Ideenwettbewerb verlief in drei Phasen.
- Projekt einreichen
Bewerber*innen hatten während eines 8-wöchigen Beteiligungszeitraumes die Möglichkeit, ihre Projektideen auf der Plattform smart.aachen.digital vorzustellen. Um eine hohe Vielfalt an Teilnehmer*innen sicherzustellen, bot die Plattform während dieser ersten Phase außerdem die Möglichkeit, ein Partnergesuch für die Umsetzung der eigenen Projektidee zu schalten oder aber sich auf ein solches Partnergesuch zu bewerben. Zusätzlich gab es wöchentliche Sprechstunden für Fragen im OecherLab und digitalHUB.
- Public Voting und Nominierung
Nach Ablauf des Beteiligungszeitraumes wurde ein 2-wöchiges Public Voting auf smart.aachen.digital für die eingereichten Ideen gestartet. Der Think Tank Smart City wählte im Anschluss fünf Ideen aus den Projekteinreichungen mit den meisten Likes für eine finale Runde aus und stellte 2.500 € für die weitere Ausarbeitung zur Verfügung.
- Weg ins Finale und Juryentscheidung
Die Einreichenden der fünf nominierten Ideen erhielten nicht nur 2.500 €, sondern auch ein Business-Mitgliedspaket im digitalHUB für die Dauer der Ausarbeitungsphase von weiteren 4 Wochen. Die dritte Phase endete mit einer Veranstaltung im digitalHUB, bei der eine Jury die Ergebnisse bewertete. Die drei Gewinner*innen erhielten jeweils einen Zuschuss von 10.000€ für die Umsetzung ihrer Projektidee.
Mit dieser erstmaligen Durchführung des Wettbewerbs knüpft der FB 02 an Aktivitäten des OecherLabs, des Wissenschaftsbüros und der Start-Up-Förderung an, die das Aachener Innovationsökosystem in seiner Entwicklung unterstützen und seine Kreativität für die Stadt nutzbar machen. Gefördert wurden hier digitale Ideen, deren Umsetzung einen konkreten Mehrwert für Aachens Entwicklung zu einer Smart City versprechen. In enger Zusammenarbeit mit dem Think Tank Smart City konnten mit dieser Aktion Innovationstreibende aus allen lokalen Gesellschaftsschichten Ideen einbringen und aktiv werden. Gemeinsam knüpfte man wichtige Kontakte, vernetzte Akteure miteinander und legte den Grundstein für neue Kooperationen und Projekte.
Über die konkreten Wettbewerbsergebnisse wird im Ausschuss mündlich berichtet.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
x | nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 122810
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=122810
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2023-11-09 FB 02_0280_WP18 Ergebnisse des Smart SAO.pdf
17.11.2024
146.4 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 7
- Sitzung
- Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung
- Gremium
- Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung
- Datum
- Do., 30.11.2023
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 20:40
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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