5. Dezember 2023 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
TOP 8Öffentlich

Start eines Verwaltungskräfteprogramms - Ratsantrag der Fraktionen Die Grüne und SPD vom 24.01.2023 (321/18)

FB 45/0448/WP18 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Schmitt-Promny erläutert die Intention der beiden antragstellenden Fraktionen, die KiTas bei anfallenden Verwaltungstätigkeiten nach Möglichkeit zu unterstützen und zu entlasten. Gleichzeitig dürfe aber auch nicht aus dem Blick geraten, dass bestimmte Aufgaben auch an eine Leitungsstätigkeit gebunden seien. Um Missverständnissen vorzubeugen, erläutert sie, dass nicht jede KiTa eine eigene Verwaltungskraft erhalte, sondern dass hier bedarfsentsprechend und der jeweiligen Trägerstruktur angepasst ein Einsatz erfolgen solle. Wie der Einsatz erfolgen könne, werde nun durch die Verwaltung erarbeitet.

Herr Tillmanns verweist auf eine Formulierung in der Vorlage, dass der Einsatz vorbehaltlich der dafür notwendigen verfügbaren Haushaltsmittel erfolgen solle. Er erkundigt sich, ob die genannten 30.000 Euro bereits im Haushalt hinterlegt seien oder diese noch im Rahmen der Haushaltsberatungen von Seiten der Politik beschieden werden müssten.

Herr Kaldenbach erläutert, dass der Haushaltsentwurf erst in der kommenden Woche vorgelegt werde. Erst dann zeige sich, ob der Betrag bereits hinterlegt sei. Sei dies nicht der Fall, müsse er politisch eingebracht werden.

Beschluss

Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

  1. Ausgangslage

Mit Ratsantrag vom 24.01.2023 der Fraktionen SPD und Bündnis Grüne (Ratsantragsnummer: 321/18) wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für ein Verwaltungskräfteprogramm für Kindertageseinrichtungen (KiTas) zu erstellen. Die Verwaltungskräfte sollen die Fachkräfte in den KiTas von Aufgaben entlasten, die nicht im direkten Kontakt zu Kindern zu erledigen sind. Im Rahmen des Konzeptes sollen die personellen und finanziellen Bedarfe in KiTas der Stadt und von freien Trägern aufgezeigt werden.

  1. Konzepterarbeitung

Um einen genaueren Überblick über potenzielle Aufgabenbereiche zu erhalten, die durch Verwaltungskräfte übernommen werden könnten, wurden in einem ersten Schritt gemeinsam mit Vertreter*innen städtischer KiTas und Vertreter*innen freier Träger einzelne Tätigkeitsfelder in den Blick genommen. Dabei konnten in verschiedene Bereichen Aufgaben identifiziert werden, die für eine Übertragung an Verwaltungskräfte in Betracht kämen, u.a.:

-Allgemeine Sekretariatstätigkeiten

-Wiedervorlagemanagement

-Unterstützung bei der Platzvergabe

-Antragsstellungen BTHG, BuT usw.

-Budgetverwaltung

-Bearbeitung allgemeiner Fragestellungen

Um eine Entlastung mit dem Einsatz zusätzlicher Verwaltungskräfte im System KiTa erzielen zu können, bedarf es jedoch einer genaueren Betrachtung der Prozessabläufe, potenzieller Schnittstellen und deren Ausgestaltung sowie einer Betrachtung der individuellen zeitlichen Bedarfe für einzelne Tätigkeiten. Nur so ist es möglich, belastbare Aussagen zu personellen und finanziellen Umfängen treffen zu können und eine wirkliche Entlastung zu erzielen.

Seitens der Verwaltung wird für sinnvoll erachtet, im Rahmen eines Pilotprojektes die erforderlichen Informationen und Datengrundlagen zu erheben, gleichzeitig aber auch die jeweiligen Prozesse zu betrachten und für eine zielführende Einbindung potenzieller Verwaltungskräfte ggfs. notwendige Anpassungen abzubilden bzw. technisch zu unterstützen. Hierfür soll über einen Zeitraum von 6 Monaten – vorbehaltlich der dafür notwendigen verfügbaren Haushaltsmittel (ca. 30.000 Euro) - für mehrere städtische KiTas der Einsatz einer Vollzeitkraft erfolgen, die seitens des Fachbereiches Personal und Organisation und des Fachbereiches Kinder, Jugend und Schuleeng begleitet wird.

Ziel wärees, im kommenden Jahr darzustellen, ob bzw. in welchen Bereichen eine Entlastung des pädagogischen Personals in KiTasmit dem Einsatz von Verwaltungskräften gelingen kann und welche Rahmenbedingungen hierfür gegeben sein müssen.

Notwendige finanzielle und personelle Ressourcen sollen ebenfalls aufgezeigt werden, um auf dieser Basis eine Entscheidung über einen dauerhaften Einsatz entsprechender Kräfte sowohl in städtischen Kitas als auch in Einrichtungen in Freier Trägerschaft zu ermöglichen.

Die notwendigen Rahmenbedingungen sollen bis Ende des Jahres verwaltungsintern definiert und abgestimmt werden, so dass ein Projektstart Anfang 2024 realisiert werden könnte.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung: Einstimmig.
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-11-15 FB 45_0448_WP18 Start eines Verwaltu SAO.pdf

11.10.2024

133.9 KB

Metadaten

TOP
Ö 8
Sitzung
Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses
Gremium
Kinder- und Jugendausschuss
Datum
Di., 05.12.2023
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
Zusätze
Die Unterlagen wurden nachgereicht.
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 20:43

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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