18. Januar 2024 um 17:00, Rathaus
TOP 4Öffentlich

Theaterplatz i.R. Innenstadtkonzept 2022hier Sachstandsbericht zur Planung des Kapuzinergrabens

FB 61/0802/WP18 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Auf Nachfrage von Herrn Allemand erläutert Frau Burgdorff die Überlegungen der Verwaltung zur Führung des Paubachs und kündigt an, dass man vor den Sommerferien eine grundsätzliche Entscheidung dazu herbeiführen wolle.

Für die Fraktion der Grünen kündigt Frau Dörter Zustimmung zu Variante 3 an. Man versuche hier, viele Belange in einem begrenzten Straßenraum unterzubringen, und Variante 3 werde diesem Anspruch am besten gerecht. Zum Paubach könne man sich eine Führung durch die Hartmannstraße durchaus vorstellen. Im Gegensatz zum Kapuzinergraben, wo der Bach in einem hochgenutzten Verkehrsraum eher eine untergeordnete Rolle spielen werde, könne er in einer Nebenstraße womöglich einen größeren Wert für die Aufenthaltsqualität entfalten. Diese Entscheidung werde man allerdings erst nach einer gesonderten Beratung treffen.

Für die Fraktion Die Linke vertritt Herr Beus die Auffassung, dass Variante 2 die bessere Alternative biete, da hier mehr Bäume erhalten bleiben könnten. Man beantrage daher, diese Variante zur Weiterverfolgung zu beschließen. Anregen wolle man zudem, eine Lösung für die Verlegung der Straßenbahnschienen zu finden, bei der der Radverkehr möglichst wenig gefährdet werde. Bei der Bachoffenlegung tendiere man ebenfalls zu einer Führung über die Hartmannstraße, da eine Führung über den Kapuzinergraben nur einen relativ begrenzten Mehrwert bei verhältnismäßig hohem Aufwand habe.

Für die Fraktion Die Zukunft signalisiert Herr Allemand Zustimmung zur Variante 3. Hinsichtlich der Lage des Taxistands bitte man jedoch noch zu prüfen, ob dieser nicht besser auf der anderen Seite des Theaters platziert werden könne.

Für die CDU-Fraktion erklärt Herr Baal, dass man ebenfalls Variante 3 unterstütze, da diese den besten Kompromiss biete. Auch wenn die Planung noch einige Unwägbarkeitenbeinhalte, beispielsweise im Hinblick auf die Erhaltung der Bäume und die Abstimmung mit der Feuerwehr, berücksichtige sie doch viele Interessen und sei auf gute Resonanz gestoßen. Es sei gut, über einen so wichtigen Baustein für die Gesamtplanung schon früh Klarheit zu schaffen.

Frau Burgdorff sagt die Prüfung der vorgebrachten Anregungen zu, weist jedoch darauf hin, dass eine Veränderung in dieser hochkomplexen Planung schwierig werde. Jede zusätzliche Nutzung, die untergebracht werden müsse, bringe das Gesamtsystem ins Wanken.

Der Ausschuss fasst den folgenden

Beschluss

Der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss auf Grundlage der vorgelegten Unterlagen die Verwaltung mit der weiteren Prüfung von Variante 3 zu beauftragen und eine Vorlage zur Entscheidung über die zukünftige Straßenraumaufteilung im Kapuzinergraben vorzubereiten.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte / der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss auf Grundlage der vorgelegten Unterlagen die Verwaltung mit der weiteren Prüfung von Variante 3 zu beauftragen und eine Vorlage zur Entscheidung über die zukünftige Straßenraumaufteilung im Kapuzinergraben vorzubereiten.

Der Mobilitätsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung auf Grundlage der vorgelegten Unterlagen mit der weiteren Prüfung von Variante 3 und damit, eine Vorlage zur Entscheidung über die zukünftige Straßenraumaufteilung im Kapuzinergraben vorzubereiten.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Siehe Anlage.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

X

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

X

nicht bekannt

Begründung

Eine zukünftig veränderte Verkehrsführung für den durchfahrenden Autoverkehr, die perspektivische Berücksichtigung der Regio-Tram sowie Verbesserungen der Radverkehrsführung am Grabenring und Kapuzinergraben werden zu einer Erhöhung des Radverkehrsanteils und zu einer Reduzierung der Kfz-Nutzung führen. Damit wird der Umweltverbund gestärkt und infolge dessen CO2 in derzeit nicht bezifferbarer Höhe eingespart werden.

Die Bedeutung für den Klimaschutz kann aktuell jedoch nicht genau ermittelt werden kann.

Abstimmungsergebnis

einstimmig bei einer Enthaltung durch die Fraktion Die Linke
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-11-16 FB 61_0802_WP18 Theaterplatz i.R. in sao

11.10.2024

16.1 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
Sitzung des Planungsausschusses
Gremium
Planungsausschuss
Datum
Do., 18.01.2024
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 13:09