25. Januar 2024 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
TOP 5Öffentlich

Theaterplatz i.R. Innenstadtkonzept 2022hier Sachstandsbericht zur Planung des Kapuzinergrabens

FB 61/0802/WP18 · Entscheidungsvorlage

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Herr Kistner spricht der Verwaltung seinen Dank aus. Man sehe der Vorlage an, wie schwer es manchmal sei, alle Belange unterzubringen. Er stellt den geänderten Beschlussvorschlag der Koalition vor.

Seine Fragen seien alle beantwortet, so Herr Lindemann im Hinblick darauf, dass der TOP in der letzten Sitzung wegen Beratungsbedarfs geschoben worden war.

Seine Bedenken bezüglich der Trassierung hätten sich durch das Abbiegen in die Franzstraße erledigt, wo deutlich mehr Platz für eine Haltestelle sei. Er komme nach Ansicht der verschiedenen Varianten ebenfalls zu der von der Verwaltung vorgeschlagenen Variante drei. Den in dem geänderten Beschlussvorschlag angesprochenen Beidrichtungsradweg halte er so für stellenweise gefährlich und werde dem entsprechend nicht folgen.

Den Beidrichtungsradweg habe man eingebracht, weil dies aus seiner Sicht in Kombination mit dem Grabenring als Radverteilerring sehr charmant sein könne, so Ratsherr Fischer. An Engstellen könne und werde man selbstverständlich von solchen grundsätzlichen Lösungen abweichen. Auch er folge dem Vorschlag der Variante 3, wolle aber die Bitte formulieren, weiter zu schauen.

Eben die Variante 3 sei auch für ihn der einzige Weg, dem er zustimmen werde, so Ratsherr Blum.

Er mache sich sonst auch oft stark für die Bachoffenlegung, sehe aber dafür an dieser Stelle keine Möglichkeit.

Ratsfrau Breuer möchte dazu gerne die Einschätzung von Frau Driessen hören.

Bei den Beidrichtungsradwegen sei es immer eine Frage, wo sie lägen, erörtert diese. Direkt am Theater, oder aber in den Schleppkurven der Busse könne sich das durchaus als schwierig erweisen.

Es sei in jedem Fall wichtig, die Übergänge zu betrachten, findet Herr Lindemann. Allerdings treffe man hier im weiteren Verlauf auf eine Fahrradstraße, was einen Beidrichtungsradweg noch einmal schwieriger mache, weil dann die Radfahrenden erneut kreuzen müssten.

Herr Nositschka findet die Idee des Beidrichtungsradweges charmant, vor allem was das Überholen angehe. Mit der Variante 3 hingegen tue er sich schwer, weil hier bei Bäume gefällt werden müssten.

Frau Strack weist darauf hin, dass auch sie Variante 3 favorisiere, man müsse jedoch an ausreichende Querungen über den Radverteilerring denken. Außerdem appelliert sie an die Einrichtung von Behindertenparkplätzen in ausreichender Anzahl und dafür, sich ein generelles Konzept zu überlegen, wie auch ältere Menschen bestimmte Plätze mit Ärzten etc. noch gut erreichen könnten. Sollte eine Variante mit Bachoffenlegung geplant werden, müsse diese natürlich barrierefrei sein.

Man habe den Beidrichtungsradweg nicht gefordert, konkretisiert Ratsherr Breuer, sondern lediglich die Verwaltung mit der Prüfung beauftragt. Wenn dabei entsprechende Einwände vorgetragen würden, müsse man diese selbstverständlich prüfen.

Herr Winkler möchte von der Verwaltung wissen, ob und inwieweit die Planungen die spätere Regiotram berücksichtigten.

Frau Roder erläutert, dass es für die Tram am wichtigsten sei, dass im Untergrund, unter der Trassenführung genügen freier Raum sei. Dies versuche man bei den vorbereitenden Maßnahmen schon weitmöglich mitzudenken, allerdings könne es trotzdem noch zu notwendigen Einzelarbeiten kommen. Dem pflichtet Herr Müller in Bezug auf die oberirdischen Planungen bei.

Frau Ausschussvorsitzende Wenzel lässt über die zwei Ergänzungen zum Beschlussvorschlag derVerwaltung getrennt abstimmen.

Der erste Teil mit der Prüfung der Anschlüsse in Richtung Alexianergraben/ Franzstraße und Richtung Elisenbrunnen bei der weiteren Planung wird dabei einstimmig, der zweite Teil zur Prüfung eines separaten Beidrichtungsradweges mehrheitlich bei 6 Ablehnungen angenommen.

Beschluss

Der Mobilitätsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung auf Grundlage der vorgelegten Unterlagen mit der weiteren Prüfung von Variante 3 und damit, eine Vorlage zur Entscheidung über die zukünftige Straßenraumaufteilung im Kapuzinergraben vorzubereiten. Die Verwaltung wird beauftragt die Anschlüsse Richtung Alexianergraben/Franzstraße und Richtung Elisenbrunnen bei der weiteren Planung zu berücksichtigen und mit den Planungen zum Radverteilerring zu koordinieren. Zudem bittet der Ausschuss um die Prüfung eines separaten Beidrichtungsradweges.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte / der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss auf Grundlage der vorgelegten Unterlagen die Verwaltung mit der weiteren Prüfung von Variante 3 zu beauftragen und eine Vorlage zur Entscheidung über die zukünftige Straßenraumaufteilung im Kapuzinergraben vorzubereiten.

Der Mobilitätsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung auf Grundlage der vorgelegten Unterlagen mit der weiteren Prüfung von Variante 3 und damit, eine Vorlage zur Entscheidung über die zukünftige Straßenraumaufteilung im Kapuzinergraben vorzubereiten.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Siehe Anlage.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

X

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

X

nicht bekannt

Begründung

Eine zukünftig veränderte Verkehrsführung für den durchfahrenden Autoverkehr, die perspektivische Berücksichtigung der Regio-Tram sowie Verbesserungen der Radverkehrsführung am Grabenring und Kapuzinergraben werden zu einer Erhöhung des Radverkehrsanteils und zu einer Reduzierung der Kfz-Nutzung führen. Damit wird der Umweltverbund gestärkt und infolge dessen CO2 in derzeit nicht bezifferbarer Höhe eingespart werden.

Die Bedeutung für den Klimaschutz kann aktuell jedoch nicht genau ermittelt werden kann.

Abstimmungsergebnis

Mehrheitlich bei 6 Ablehnungen
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2023-11-16 FB 61_0802_WP18 Theaterplatz i.R. in sao

11.10.2024

16.1 MB

Betroffene Straßen

Karte wird geladen…

Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
Sitzung des Mobilitätsausschusses
Gremium
Mobilitätsausschuss
Datum
Do., 25.01.2024
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 13:14