Mitteilung über die Stellenbedarfe der Schulsozialarbeit für das Jahr 2024
FB 45/0463/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau van der Meulen dankt der Verwaltung für die Ausführungen und die in der Vorlage dargelegten Zahlen. Auf Grundlage der von Seiten der Schulen gemeldeten Bedarfe habe die Verwaltung insgesamt 9 notwendige Vollzeitäquivalente (VZÄ) ermittelt. Dies habe die Fraktion Die Linke zum Anlass genommen, einen entsprechenden Antrag im Rahmen der Haushaltsberatungen von KJA und ASW zu stellen. Herr Fischer habe den Antrag in der ASW-Sitzung am 01.02.2024 ebenfalls vorgetragen. Sie verweist auf die Bedeutsamkeit und dringende Notwendigkeit von Schulsozialarbeit im System Schule. Insbesondere in Krisensituationen sei es nicht ausreichend, wenn die Fachkräfte nur an ausgewählten Tagen pro Woche in der Schule anwesend seien. Um eine gute Beratung und Unterstützung leisten zu können, sei eine tägliche Anwesenheit erforderlich.
Frau Scheidt weist darauf hin, dass diese Vorlage lediglich zur Kenntnis genommen werde. Die Anträge zur Ausweitung der aktuellen Stellenanteile würden unter TOP Ö 13 (Haushaltsberatungen) beraten.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
- Der Ausschuss Schule und Weiterbildung nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.
- Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
- Ausgangslage
In der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse Schule und Weiterbildung sowie Kinder- und Jugend am 24.10.2023 wurde im 8. Sachstandsbericht der Schulsozialarbeit der Bedarf an Ausweitung der vorhandenen Schulsozialarbeitsstellen dargestellt.
In der Sitzung wurden die gute und erfreuliche Entwicklung der Schulsozialarbeit und der gelungene Start der Schulsozialarbeit mit Umfeldarbeit am Beispiel des Schulverbandes Aachen-Ost hervorgehoben. Außerdem wurde der Wunsch geäußert, eine differenzierte Auflistung eingegangener Erweiterungsanträge vorzulegen.
- Bedarfsmeldungen
Folgende Schulen haben bis zum 07.12.2023 einen Antrag auf Ausweitung der Schulsozialarbeit gestellt. Im Falle einer vollständigen Bedienung aller hier benannten Anträge wären insgesamt 9 VZÄ erforderlich.
Derzeitiger Stellenumfang im Bereich Schulsozialarbeit der antragstellenden Schulen:
Schulen | Kommunale Stellen (Stundenumfang) | Landesstellen (Stundenumfang) |
Ev. Grundschule Annaschule | 19,5 | |
GGS Gut Kullen | 19,5 | |
GGS Schönforst (Schulsozialarbeit mit Umfeldarbeit) | 19,5 +19,5 Umfeld | |
GGS Michaelsbergstraße | 19,5 | |
KGS Am Fischmarkt | 19,5 | |
KGS Feldstraße | 19,5 | |
KGS Luisenstraße | 19,5 | |
KGS Marktschule Brand | 19,5 | |
Couven-Gymnasium | 19,5 | |
Hugo-Junkers-Realschule | 39 | |
Inda-Gymnasium | 19,5 | |
Maria-Montessori-Gesamtschule | 39 | 39 |
St. Leonhard-Gymnasium | 19,5 | |
GHS Aretzstraße | 39 | 39 |
Schulverband Aachen-Ost (Schulsozialarbeit mit Umfeldarbeit) | 19,5 Umfeld |
Die vorläufige Ermittlung der notwendigen Stellenanteile von insgesamt 9 VZÄ erfolgte auf Grundlage
erster Gespräche mit den jeweiligen Schulleitungen bezüglich der geschilderten Bedarfe.
Eine erste Analyse des vorhandenen Stellenkontingents und den noch notwendigen Erweiterungsbedarfen anhand des beschriebenen Kriterienkataloges erfolgte ebenfalls.
Grundsätzlich wird der hohe Bedarf aller Schulen an Schulsozialarbeit auf Grund der Herausforderungen gesehen und soll unter Berücksichtigung der zur Verfügung gestellten Stellenanteile auf die jeweiligen Schulen sinnvoll verteilt werden.
Eine adäquate Zuteilung der Stellen(-anteile) wird nach fachlicher Überprüfung vorgenommen und wird anhand von folgenden Kriterien nach einem vorangegangenen Gespräch mit der jeweiligen Schulleitung vorgenommen:
- Anzahl der Schüler*innen
- Berücksichtigung von kindeswohlgefährdenden Aspekten
(Schulabsentismus, psychische Auffälligkeiten der Schüler*innen etc.) - Ergebnisse aus dem Grundschulfonds
(Vergleichszahlen Bildungs- und Teilhabepaket, Ergebnisse aus den Schuleingangsuntersuchungen) - Berücksichtigung belastender Faktoren für das Schulleben
(Mobbing, Konfliktfälle, akute Kriseninterventionen) - Notwendigkeit des Ausbaus von Präventivangeboten
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
x |
Sachstandsbericht, keine finanziellen Auswirkungen
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 124213
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=124213
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2024-01-09 FB 45_0463_WP18 Mitteilung ueber die SAO.pdf
11.10.2024
142.6 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 8
- Sitzung
- Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses
- Gremium
- Kinder- und Jugendausschuss
- Datum
- Di., 06.02.2024
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 13:22
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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