27. Februar 2024 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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ZuschussangelegenheitenVergabe der Fördermittel für das Jahr 2024 (Kulturarbeit außerhalb städtischer Einrichtungen) KAStE

E 49.5/0105/WP18 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Der Vorsitzende, Ratsherr Tillmann weist darauf hin, dass man mit den erstmaligen Vorberatungen

in der Jury ein neues Terrain betreten habe. Er dankt der Jury herzlich für die geleistete Arbeit und

hebt den konstruktiven Prozess hervor.

Er führt aus, dass zu zwei Anträgen interfraktionelle Gespräche stattgefunden haben.

Zum Antrag des Mies van der Rohe Museums zum Projekt „Der junge Mies van der Rohe“ hatte es in

der Jurysitzung vom 13.02.2024 hinsichtlich der Fördersumme eine Pattsituation gegeben.Es wurde

in den Gesprächen entschieden, vom Vorschlag der Verwaltung, die eine Förderung in Höhe

von 3.000,00 € vorgeschlagen hatte, abzuweichen und 5.000,00 € zu gewähren.

Weiterhin wurde in den interfraktionellen Gesprächen vereinbart, die von der Jury vorgeschlagene

Fördersumme für das Stadtbad von 10.000,00 € auf 15.000,00 € zu erhöhen.

Ratsfrau Bergs dankt der Jury für die sehr angenehme Zusammenarbeit. Der Prozess habe von

den reichhaltigen Erfahrungen der Mitglieder profitiert. Sie lobt ausdrücklich den professionellen

Umgang der Jurymitglieder bei der Behandlung eigener Anträge. Zukünftig sei der Prozess der

Vorbereitung zu verbessern, die Kriterien seien zu schärfen und die Aufbereitung der Listen müsse

optimiert werden. Sie erklärt sich bereit, einen Vorschlag für einen nutzerfreundlicheren Aufbau der

Listen zu unterbreiten.

Ratsfrau Derichs führt aus, dass sie überrascht und erfreut sei, dass der Prozess so gut

funktioniert habe. In der Kommunikation sei einiges verbesserungsbedürftig. So hätten der Jury nicht

alle notwendigen Informationen vorgelegen. Sie moniert, dass der Antrag der Meffis weder mit

Datum versehen noch unterschrieben sei. Sie regt hierzu die Einholung einer Stellungnahme des

Fachbereichs Recht und Versicherung an.

Sie verweist auf die Unübersichtlichkeit der Listen. Zudem enthält die Liste zur kleinen KAStE

fälschlicherweise eine Spalte „Vorschlag der Jury“, obwohl diese Anträge nicht seitens der

Jury behandelt werden.

Frau Epstein beschreibt den Prozess als spannend und erfreulich. Sie sieht die Notwendigkeit einer

Schulung der Antragsteller, möglicherweise in den Sommerferien, damit die Antragstellung

optimiert werden kann. Kritisch sieht sie die Möglichkeit, über eine Antragstellung bei der kleinen

KAStE bis zu 5.000,00 € ohne Jury und Beschluss des Betriebsausschusses zu erlangen.

Ratsfrau Dr. Schmeer teilt die Bedenken zur kleinen KAStE. Sie sieht hier hinsichtlich der

Gewährungspraxis Erklärungsbedarf.

Frau Crumbach-Trommler dankt der Jury für die disziplinierte Arbeit. Sie regt an, den

Beratungstermin der Jury vorzuverlegen. Auch sie befürwortet eine Hilfestellung für die Antragsteller

in Form eines Workshops.

Ratsherr Pilgram zeigt sich erfreut über den positiven Verlauf, ist jedoch nicht überrascht über die

professionelle Arbeit der Jury. Sie habe hier die Kompetenz der freien Szene auch in Fragen der

Förderung bestätigt.

Er stellt die Frage nach einer Abbildung der geförderten Projekte im Web.

Herr Müller stellt heraus, dass die Zusammenarbeit mit der freien Szene seitens Herrn Brötz initiiert wurde. Er bedauert und entschuldigt, dass aus technischen Gründen versäumt wurde, den fristgerecht eingegangenen Antrag des Theaters Rosenfisch zu versenden. Er weist darauf hin, dass er am Folgetag übersandt werden wird. Im Hinblick auf weitere Fördermöglichkeiten, die nur auf der Grundlage eine KAStE-Förderung erfolgen können, ist hier eine Rückmeldung bis zum 01.03.2024 erforderlich.

Hinsichtlich der Frage des Ratsherrn Pilgram zur Präsentation im Web weist er auf den Austausch mit dem zuständigen Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing hin.

Zur Frage der Ratsfrau Derichs nach der Datierung des Antrags der Meffis verweist er an Herrn Gluth, der bestätigt, dass der Antrag fristgerecht per Email am 11.11.2023 eingegangen sei.

Herr Brötz schließt sich den positiven Rückmeldungen zur Zusammenarbeit mit der Jury in einem

transparenten Prozess an. Er bestätigt, dass ein Workshop zur Schulung der Antragsteller stattfinden

wird. Vor der Sommerpause werden in einem Termin die Richtlinien zur KAStE

evaluiert, insbesondere wird auch das Profil der drei unterschiedlichen Fördersäulen

Projektförderung, Spielstättenförderung und Investitionskostenförderung geschärft.

Der Vorsitzende, Ratsherr Tillmann, fasst zusammen, dass inklusive der interfraktionell

abgestimmten Erhöhungen von 7.000,00 € (Erhöhung der Projektförderung für „Der junge Mies

Van der Rohe“ um 2.000,00 € und Erhöhung der Fördersumme für das Stadtbad um 5.000,00 €)

insgesamt 1.078.000,00 € verplant seien. Es verbleibe ein verfügbarer Betrag von 122.000,00 €.

Er regt an, den Antrag der Meffis im nichtöffentlichen Teil zu beraten.

Der Beschlussvorschlag wird entsprechend geändert.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Kultur und Theater beschließt einstimmig die in der Anlage vorgeschlagenen Zuschüsse für die Kulturarbeit außerhalb städtischer Institutionen und Einrichtungen. Weiterhin beschließt er einstimmig, die Förderung für das Stadtbad auf 15.000,00 € und für das Projekt „Der junge Mies van der Rohe“ auf 5000,00 € zu erhöhen sowie den Antrag der Meffi.s im nichtöffentlichen Teil zu behandeln.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Kultur und Theater beschließt die in der Anlage vorgeschlagenen Zuschüsse für die Kulturarbeit außerhalb städtischer Institutionen und Einrichtungen.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Für das Jahr 2024 stehen an KAStE Mitteln 1.200.000,- € zur Verfügung.

Die Richtlinien für die Förderung der Kulturarbeit außerhalb städtischer Einrichtungen (KAStE) vom 14.09.2023 sehen drei verschiedene Fördersäulen vor:

  1. Projektförderung
  2. Spielstättenförderung
  3. Investitionskostenförderung

Hierbei ist gem. Richtlinien zwischen der großen KAStE (>5.000,00 Euro) und der kleinen KAStE

(< 5.000,00 Euro) zu unterscheiden.

Gliedert man die 85 aktuellen Vorgänge (neu eingereichte Anträge sowie bereits bewilligte mehrjährige Zuwendungsbescheide) anhand dieser Säulen, so ergibt sich folgendes Bild:

Projektförderunggroß:35

  1. bestehende mehrjährige Zuwendungsbescheide:10

a)2022 – 2024

Haus der Märchen und Geschichten e.V.

CulturBazar e.V.

Kaleidoskop Filmforum in Aachen e.V.

music loft(Erhöhungsantrag)

Die kleine Theaterfabrik

b)2023 - 2025

Förderverein Kunst und Internet e.V.

Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V. (Erhöhungsantrag)

(DFKI) Institut Francais Aachen (Erhöhungsantrag)

DAS DA THEATER gGmbH

c)2023 - 2024

speGtra(geändert in Neuantrag 2024 – 2025)

  1. neue mehrjährige Zuwendungsbescheide:5

a)2024 – 2025

SOSH Die Schule des sanften Herzens e.V.

Theaterschule Aachen

b)2024 - 2026

ARTbewegt e.V.

Literaturbüro in der Euregio Maas-Rhein e.V.

EuregioKultur e.V.

  1. einjährige Anträge: 20

BBK Aachen / Euregio e.V.

Not Human UG (haftungsbeschränkt)

Raum für Gäste

Musikbunker Aachen e.V. - Lothringair

Musikbunker Aachen e.V.

Jazz Kiste Aachen e.V.

Kultursyndikat e.V.

Stefan Michalke

MozARTe e.V.

Aachener Wohnzimmerkonzerte e.V.

Simon Paulzen

Big Bandits

Musikkollektiv Aachen e.V.

Frankenbuerger e.V.

Olga Blank

Aachener Kunstroute

Mies van der Rohe Museum

Alt Aachener Bühne

Theaterpädagogik Aachen Fränkel

Meffis e.V.siehe hierzu beiliegende Anlage

Spielstättenförderung: 11

A.bestehende mehrjährige Zuwendungsbescheide

a)2023 – 2025

AHA Atelierhaus Aachen e.V.

Neuer Aachener Kunstverein (NAK) (Erhöhungsantrag)

DAS DA THEATER gGmbH(Erhöhungsantrag)

KuKuk e.V.(Erhöhungsantrag)

b)2024 - 2026

Theater K(Erhöhungsantrag)

c)einjährige Anträge

The Base e.V.

Büchel Museum Aachen

Tuchwerk Aachen e. V.

Mies van der Rohe Museum

AKuT e.V./ Theater 99

Stadtbad

Investitionsförderung: 7

music loft

DAS DA THEATER gGmbH

Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V.

KuKuk e.V.

Theater K.

ARTbewegt e.V.

Musikbunker Aachen e.V.

Darüber hinaus wurden fünf Anträge verfristet (d. h. nach dem 15.11.2023) eingereicht (alle aus der Säule Projektförderung groß).

Meffis e.V./Georg Helmes

Aachen Bigband

Franz / Khamosh & Koo, Kunst und Kultur

Hotel Europa/Soundschwestern

KingzCorner e.V.

Gemäß den Richtlinien für die Förderung der Kulturarbeit außerhalb städtischer Einrichtungen (KAStE) vom 14.09.2023 wurde erstmalig zur Beratung der Anträge der großen KAStE eine Jury eingerichtet. Diese setzt sich zusammen aus den sechs kulturpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen und sechs Vertreter*innen aus der freien Szene, also insgesamt zwölf Personen.

Alle Förderempfehlungen wurden seitens der Jury mehrheitlich oder einstimmig gefasst.

Nur in einem Fall (Mies van der Rohe Museum – „Der junge Mies van der Rohe“ / in der Liste große Projekt KAStE lfd. Nr. 36) wurde seitens der Verwaltung eine Fördersumme von 3.000,00 € vorgeschlagen. Im Rahmen der Diskussion wurde eine Förderung in Höhe von 5.000,00 € erwogen. Bei der Abstimmung kam es hier zu einer Pattsituation. Folglich ist eine Entscheidung durch den Betriebsausschuss Kultur und Theater erforderlich.

Es wurde seitens der Jury entschieden, über die zu spät eingegangenen Anträge in der Sitzung des Betriebsausschusses Kultur und Theater am 07.05.2024 zu entscheiden.

Nachrichtlich wird die Liste der kleinen KAStE (27 Anträge) als Anlage beigefügt.

Der Antrag „Zukunft der Meffis“ vom 11.11.2023 war fristgerecht eingegangen, wurde aber seitens der Verwaltung irrtümlich nicht bearbeitet. Er lag der Jury in der Sitzung am 13.02.2024 nicht vor, wurde den Mitgliedern aber zwischenzeitlich übermittelt. Seitens der Jury wurde am 13.02.2024 entschieden, den Antrag in der Sitzung des BAKuT am 27.02.2024 zu behandeln. Der Antrag sowie die Stellungnahme der Verwaltung ist beigefügt.

Wie der beigefügten Zusammenfassung zu entnehmen ist, beträgt bei einem Gesamtbudget von 1.200.000,00 € die zur Bewilligung beantragte Summe für das Jahr 2024 1.071.000,00 €, so dass sich Restmittel i. H. v. 129.000,00 € ergeben.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2023

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

1.071.000

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

1.071.000

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2024-02-19 E 49.5_0105_wp18 zuschussangelegenhei sao

11.10.2024

867.9 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
Sitzung des Betriebsausschusses Kultur und Theater
Gremium
Betriebsausschuss Kultur und Theater
Datum
Di., 27.02.2024
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
Kulturservice
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 13:29