20. März 2024 um 17:00, Sitzungssaal Haus Löwenstein
TOP 4Öffentlich

Vorstellung der Integrationspreisträger*innen 2023

FB 56/0380/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Bülent Iscan stellt die Integrationspreisträgerin 2023 in der Kategorie „Ehrenpreis posthum“, Frau Beate Ergün, vor. In seiner Laudation ehrt er das Lebenswerk und das Andenken an Frau Ergün, die nach kurzer schwerer Krankheit im Juni 2023 verstarb. Frau Ergün sei eine „Freundin des kurdischen Volkes“ und Gründungsmitglied des kurdischen Volkshauses gewesen. Sie sei Tag und Nacht als Ansprechpartnerin für geflüchtete Menschen erreichbar gewesen und habe nach Aachen geflüchteten Menschen insbesondere bei der Überwindung von bürokratischen Hürden geholfen. Von überragender Bedeutung sei für die Preisträgerin immer die schulische und außerschulische Bildung gewesen. Für Frau Ergün war die Sensibilisierung der Gesellschaftfür verschiedene Kulturen und die damit verbundene Integrationsarbeit eine Berufung, die sie bis zum Ende vorgelebt und ausgeführt habe.

Herr Khalid Bounouar, Integrationspreisträger 2023 in der Kategorie „Künstler“ bedankt sich zu Beginn für den Preis und nutzt seine Vorstellung für einen Gedankenaustausch mit den Integrationsratsmitgliedern. Er bedauert, dass vom Stadtmarketing viele Initiativen von Aachener Künstler*innen zum Thema der kulturellen Bildung junger Menschen abgelehnt worden seien. Als Positivbeispiele benennt er erfolgreiche Patenschaftsprojekte mit Schulen in anderen deutschen Großstädten sowie die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Bistum Aachen bei der Heiligtumsfahrt 2023. Hier wünsche er sich auch mehr Kreativität der Stadt Aachen. Überdies sei die gesamte Aachener Künstler*innen-Community an einer besseren Zusammenarbeit mit ihrer Heimatstadt interessiert, um das kulturelle Angebot zu bereichern. Abschließend wirbt Herr Bounouar dafür, insbesondere im Rahmen der Veranstaltungen „Kurpark Classix“ und bei dem „Septemberspecial“, in Zukunft mehr auf Musiker*innen und Kulturschaffende aus Aachen zu setzen.

Er bedankt sich beim Integrationsrat für den Preis und begrüßt, dass der Preis im Rahmen der Veranstaltung in den „Vielfaltspreis“ umbenannt wurde.

Der Integrationsrat beschließt einstimmig folgenden Beschluss:

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

In der Sitzung des Integrationsrates der Stadt Aachen am 16.08.2023 wurde vorgeschlagen, dass die Preistragenden des städtischen Integrationspreises 2023 in die Sitzungen des Integrationsrates sukzessiv eingeladen werden und sich sowie ihr Engagement kurz vorstellen.

Die Stadt Aachen verleiht den Integrationspreis zur Anerkennung und Würdigung von Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Vereinen, die sich im alltäglichen Leben weit über das übliche Maß hinaus um die Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in der Stadt Aachen engagieren und für eine gegenseitige Anerkennung eintreten.

Es werden mit dem Preis vor allem Aktivitäten gewürdigt, die

  • richtungweisend sind, Vorbildcharakter haben und sich nachhaltig und dauerhaft auf die Integrationsarbeit auswirken.
  • durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Institutionen getragen werden und vernetzt sind.
  • sich durch ein gemeinsames Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturkreise auszeichnen und die Kommunikation untereinander verbessern.

In der Sitzung des Integrationsrates am 18.10.2023 hat sich der Preisträger in der Kategorie Unternehmer, Herr Rawed Akl, vorgestellt. Eine Vorstellung von Herrn Markus Reissen, stellvertretend für das Team der Katholischen-Hochschul-Gemeinde (Preistragende in der Kategorie Institution), erfolgte in der Sitzung des Integrationsrates am 29.11.2023. Für die Sitzung des Integrationsrates am 24.01.2024 wurden Herr Khalid Bounouar (Preisträger in der Kategorie Künstler) und Herr Bülent Iscan, Vorschlagender für den posthum verliehenen Ehrenpreis an Beate Ergün, eingeladen. Da beide Eingeladenen eine Teilnahme an der Sitzung des Integrationsrates am 24.01.2024 nicht einrichten konnten, erfolgten eine Einladung und zugesagte Teilnahmen zur Integrationsratssitzung am 20.03.2024.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

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0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2024-02-29 FB 56_0380_WP18 Vorstellung der Inte SAO.pdf

2.12.2024

137.1 KB

Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 20.03.2024
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 13:41