11. April 2024 um 17:00, Rathaus
TOP 3Öffentlich

Aktueller Sachstand Innenstadtmobilität für morgen

FB 61/0879/WP18 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Frau Rüdel präsentiert zum Thema, wofür sie von Ratsfrau Breuer lobendes Feedback erhält.

Sie stelle sich die Frage, ob es nicht sinnvoller sei, auf Grund des im Vortrag angekündigten Routenplaners entweder dessen Startzeitpunkt zu verschieben, oder aber die Häufigkeit der derzeit in der Innenstadt eingerichteten Baustellen zu reduzieren.

Frau Beigeordnete Burgdorff äußert Verständnis für die vorgetragene Sorge. Sie weist jedoch darauf hin, dass die Baustellen zu einem sehr großen Anteil technisch begründet sind, so dass ein Verschieben dieser Baustellen nicht dafür sorgen werde, dass die Anzahl sich verringere. Die Baustellen, die darüber hinaus aus Gründen der Mobilitätswende angestoßen würden, hätten einen klaren politischen Hintergrund, der die Verwaltung zum Handeln aufgefordert habe.

Ratsherr Pilgram sieht ebenfalls, dass man auf viele der Baustellen keinen Einfluss habe. Außerdem gibt er zu bedenken, dass es ebenfalls viele Menschen gebe, denen das derzeitige Tempo der Baustellen zur Mobilität deutlich zu langsam gehe. Irgendwann werde aus dem jetzigen Flickenteppich ein großes Ganzes und diese Zeit müsse man nun überbrücken. Wichtig fände er, dass man vor Ort die Bürger*innen informiere. Er regt an, an den Tiefbau-Baustellen, ähnlich wie bei vielen Hochbau-Baustellen Schilder mit näheren Informationen über den Grund und das Ziel der Baustelle zu montieren. Auch sei eine Information mittels zu scannendem QR Code denkbar.

Ratsfrau Breuer vergewissert sich noch einmal bei der Verwaltung, ob diese dabei bleibe, dass man alle geplanten Baustellen auch in jedem Fall angehen wolle.

Man werde nichts tun, was die Mobilität in die Unmöglichkeit führe, konkretisiert Frau Beigeordnete Burgdorff. Die Verwaltung halte sich in ihrem Handeln an die politischen Beschlüsse aus dem Mobilitätsausschuss.

Unterstützung dafür kommt von Ratsherr Neumann, der erläutert, man habe Gründe für diesen politischen Auftrag. Man wolle beispielsweise den inneren Grabenring extra für den ÖPNV entlasten. Er sei der Meinung, dass derzeit genau die richtigen Maßnahmen ergriffen würden um für alle Verkehrsteilnehmenden die Mobilität zu erhalten.

Beschluss

Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Es handelt sich um einen Sachstandsbericht.

Mit der Ratsvorlage FB 61/0742/WP18 (https://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=27407) hat die Verwaltung das Konzept zur „Innenstadtmobilität für morgen“ in die politische Beratung eingebracht. Sie hat damit den Wunsch des Ratsantrages Nr. 032/18 "Lebenswerte Aachener Innenstadt: Verkehr neu organisieren" aufgegriffen, ein Konzept für eine neue Innenstadtmobilität zu entwickeln, Beispiele aus anderen Städten zur Diskussion zu stellen und die neuen Vor-schläge mit der Öffentlichkeit zu diskutieren (https://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=27407).

Das Konzept wurde als ein gemeinsamer Plan für alle Verkehrsmittel grafisch aufbereitet und unter www.innenstadt-morgen.de/mobilitaet erläutert und in mehreren Informationsveranstaltungen erläutert.

Im Oktober 2023 hat der Mobilitätsausschuss grundsätzlich über das Konzept entschieden (https://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=27653). Für die Maßnahme „Neue Lenkung des Autoverkehrs“ wur-de am 13.12.2023 vom Rat der Stadt Aachen der Planungs- und Ausführungsbeschluss inkl. der Mittelbereitstellung ge-fasst (https://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=27728).

Die Verwaltung berichtet über den aktuellen Sachstand mündlich.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2024-03-06 FB 61_0879_WP18 Aktueller Sachstand SAO.pdf

11.10.2024

132.1 KB

Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
Sitzung des Mobilitätsausschusses
Gremium
Mobilitätsausschuss
Datum
Do., 11.04.2024
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 13:46