11. April 2024 um 17:00, Rathaus
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Parksituation am Uniklinikum Aachen während der Umbauphase;hier - Tagesordnungsantrag der Fraktion von Büdnis90/DIE GRÜNEN und SPD vom 6.3.24

FB 61/0888/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Frau Beigeordnete Burgdorff berichtet von der derzeit sehr angespannten Situation am Uniklinikum.

Durch den Bau des Parkhauses hätten sich die Zahl der Parkplätze nicht verringert, gleichwohl sei es so, dass sich weniger in unmittelbarer Nähe befünden. Dass dies ein Problem für ältere und geheingeschränkte Menschen sei, sei unbestritten. Man wolle nun erst einmal die Beruhigung der Baustellensituation abwarten und evaluieren, wie die Auslastung des Parkhauses sei.

Es sei wichtig zu wissen, dass genügend Parkplätze zur Verfügung stünden, so Herr van den Hurk. Er erkundigt sich jedoch explizit nach den sogenannten Kiss and Ride Parkplätzen, die aus seiner Sicht äußerst wichtig seien. Hier solle zudem einmal geprüft werden, ob die Beschilderung in Ordnung sei.

Sie werde die Anregungen an Frau Bekaan von der Uniklinik weiterleiten, verspricht Frau Beigeordnete Burgdorff.

Frau Reufsteck berichtet, dass es derzeit sehr schwierig am Uniklinikum sei. Man habe zwar mehr Parkplätze da als gebraucht, allerdings sei die Unzufriedenheit bei den Mitarbeitenden zum Beispiel da, weil sie nun einen längeren Fußweg hätten. Der Kiss and Ride Bereich sei derzeit wegen der Baustelle nur eingeschränkt.

Frau Driessen ergänzt, dass dies dazu führe, dass der Kiss and Ride dann auf die Haltestellen ausweiche und dort den Ablauf der ASEAG behindere.

Frau Strack findet es schade, dass jetzt nur noch die Hälfte der Behindertenparkplätze zur Verfügung stünden. Aus ihrer Sicht müsste dringend eine Lösung für ältere und kranke Menschen gefunden werden.

Herr Demmer berichtet aus persönlicher Erfahrung von chaotischen Zuständen um aus dem Parkhaus wieder raus zu kommen. Er regt an, mit der Klinikverwaltung zu sprechen um Unfälle zu vermeiden.

Dies sieht auch Ratsherr Hecker so. Es sei wirklich schwer, den richtigen Weg zur Ausfahrt zu finden. Hier müsse man dringend nachbessern.

Man habe tatsächlich nicht viel mehr Möglichkeiten, so Frau Reufsteck. Es sei fast dauernd jemand von der APAG vor Ort, allerdings änderten sich die Gegebenheiten ständig.

Um ein wenig Verständnis für eine der größten und komplexesten unterirdischen Baustellen wirbt Frau Beigeordnete Burgdorff. Sie habe jedoch die Mail mit den ganzen Anregungen und Hinweisen zeitgleich schon an Frau Bekaan geschickt.

Frau Strack möchte gerne wissen, ob Menschen mit Behinderung jetzt für das Parken zahlen müssten. Dies sei vorher nicht der Fall gewesen.


Da die Frage vor Ort nicht beantwortet werden kann, verspricht Frau Beigeordnete Burgdorff das Ganze mitzunehmen.

Bei einer solchen Vielzahl an Akteuren wünscht sich Ratsherr Fischer, dass die Stadt Aachen die Führung übernehme, soweit es in ihrer Macht stehe. Nur mit einer Steuerungsfunktion könnte alles eingefangen werden.

Beschluss

Der Mobilitätsausschuss nimmt den Sachstandsbericht zur Parksituation am Uniklinikum während der Umbauphase zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Mobilitätsausschuss nimmt den Sachstandsbericht zur Parksituation am Uniklinikum während der Umbauphase zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

  1. Anlass

Die Fraktionen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und der SPD haben mit Datum vom 06.03.24 den Antrag gestellt, das Thema „Parksituation am Uniklinikum Aachen während der Umbauphase“ auf die Tagesordnung des Mobilitätsausschusses am 11.04.24 zu setzen (vgl. Anlage 1).

Anlass für den Antrag war der Eindruck, dass durch die aktuelle Umbauphase Parkplätze am Uniklinikum entfallen, aktuell kein Kiss & Ride-Parkplatz zur Verfügung steht und der Schneebergweg im Umfeld des Klinikums zugeparkt wird.

  1. Sachstand

Aktuell befindet sich das Gesamtprojekt Neubau der zentralen Operationssäle mit seinen Vorprojekten im Zeitplan. Dabei sind die Vorprojekte Medientrasse, Ausbau Kullenhofstraße und Errichtung des Parkhauses Pariser Ring abgeschlossen. Es folgen die Teilprojekte ÖPNV/Bushaltestellen, Vorplatz und Kurzzeitparken sowie der Umbau der Notaufnahme. Zurzeit wird der Bauabschnitt ÖPNV-Fläche mit der Baufeldfreimachung und dem 1. Bauabschnitt der zentralen Operationssäle umgesetzt. Die Fertigstellung der ÖPNV-Fläche ist bis zum 3. Quartal 2025 vorgesehen.

Zu Beginn der Baumaßnahmen standen 2.111 Stellplätze auf den Parkflächen P1 und P2 zur Verfügung. Mit dem Parkhaus erhöhte sich die Anzahl der Stellplätze auf 3.465 (P1: 629 Stellplätze, P2: 1.482 Stellplätze und Parkhaus 1.354 Stellplätze). In den unterschiedlichen Bauabschnitten variiert die Anzahl, die Aufteilung und die Zugänglichkeit der Stellplätze P1 und P2, da für die Baustelleneinrichtung, die Baufelder und provisorische Zufahrten Flächen vorgehalten werden müssen. Aktuell stehen in den drei Parkflächen folgende Anzahl an Stellplätzen zur Verfügung:

  • P1-Ost 117 Stellplätze (112 Mitarbeiter-/Besucherstellplätze, 3 Cambio-Stellplätze sowie 2 Stellplätze für die Kinderklinik),
  • P1-West 179 Stellplätze (145 Mitarbeiter-/Besucherstellplätze, 29 Sonderparkplätze und 5 Kiss &Ride-Stellplätze) und
  • P2 ca. 670 Stellplätze.

Insgesamt stehen somit aktuell mit dem Parkhaus am Uniklinikum ca. 2.120 Stellplätze zur Verfügung. Die Anzahl der Stellplätze ändert sich bis zur Fertigstellung der ÖPNV-Fläche nicht. Im Endzustand der gesamten Baumaßnahme werden gemäß Baugenehmigung 2.555 Stellplätze zur Verfügung stehen.

2021 wurde das Bewohnerparken in den an das Klinikum angrenzende Wohngebiert „Kullen“ erfolgreich eingeführt. Die Evaluationsergebnisse vom 24.08.23 zeigen einen Rückgang von durchschnittlich 30 % der Kfz im öffentlichen Raum. Zum Zeitpunkt der höchsten Belegung stehen rund 110 freie Parkstände im öffentlichen Raum zur Verfügung. Die Parkstande werden Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr bewirtschaftet.

Eine Erfassung der Parksituation am Schneebergweg konnte aktuell nicht durchgeführt werden. Um dennoch eine Abschätzung über das Parkverhalten treffen zu können wurden die Parkverstöße im Bereich Schneebergweg ermittelt. Im Zeitraum vom 01.01.23 bis 31.12.23 29 wurden 29 Verfahren erfasst. Im Vergleich dazu wurden im Zeitraum vom 01.01.24 bis 10.03.24 bereits 37 Verfahren aufgenommen.

Die Verwaltung wird zu den o.g. Punkten in der Sitzung des Mobilitätsausschusses mündlich berichten.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

x

nicht

nicht bekannt

Parkraummanagement kann in Verbindung mit Maßnahmen der Verkehrslenkung und des Verkehrsmanagements Mobilitätsverhalten wirksam verändern und somit u.a. zu weniger Park-Such-Verkehren führen. Es ist davon auszugehen, dass sich durch gezielte Informationen zum Parken oder die Einrichtung von Bewohnerparkzonen Park-Such-Verkehre verringern und sich diese Maßnahmen positiv auf das Klima auswirken.

Abstimmungsergebnis

Einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2024-03-12 FB 61_0888_WP18 Parksituation am Uni SAO.pdf

23.10.2024

711.8 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 12
Sitzung
Sitzung des Mobilitätsausschusses
Gremium
Mobilitätsausschuss
Datum
Do., 11.04.2024
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 13:46