17. April 2024 um 18:00, Sitzungssaal Bürgerhaus (alt)
TOP 7Öffentlich

Bauhof Haaren- Standort und Arbeitsorganisation

E 18/0179/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Herr Bezirksbürgermeister Hecker begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Astrid Pehl vom Aachener Stadtbetrieb.

Herr Bezirksvertreter Kogel nimmt Bezug auf die Vorlage und macht deutlich, dass er nicht versteht, warum man behaupte, dass die derzeitige Konstellation keine Auswirkungen habe. Er erwartet, dass der Baubetriebshof seinen Standort in Haaren behält.

Herr Bezirksbürgermeister Hecker erkundigt sich nach dem aktuellen Sachverhalt und wann mit einer zufriedenstellenden Lösung zu rechnen ist, da die vakante Stelle auch nicht sonderlich gut bezahlt ist.

Frau Pehl führt aus, dass man an einer Lösung arbeite, verweist jedoch auch auf eine Unwucht im Tarifrecht. Bei einer Aufwertung der Stelle zu einer Meisterstelle würde die Vorarbeiterzulage entfallen. Eine Bewertung der Stelle nach Entgeltgruppe 9a werde geprüft. Der Arbeitsmarkt gebe zudem derzeit keine fertigen Meister her. Diese müsse man selber ausbilden. Pro Ausbildung müsse man mit Kosten i.H.v. 10.000-15.000 € kalkulieren.

Frau Bezirksvertreterin Vogelgesang erkundigt sich, von wem die in der Vorlage genannten positiven Rückmeldungen stammen.

Frau Pehl verweist auf andere Bezirke, in denen in ähnlich gelagerten Situationen ebenfalls ein Vorarbeiter zwei Bezirke koordiniert. Sie habe bislang von den Mitarbeitern keinerlei negative Rückmeldungen erhalten.

Herr Bezirksbürgermeister Hecker erkundigt sich, ob die Möglichkeit besteht, dass alle Mitarbeiter auch für 1-2 Tage pro Woche nach Haaren kommen könnten.

Frau Pehl entgegnet, dass dies aus organisatorischer Sicht wenig Sinn ergibt, da sich ja auch alle Fahrzeuge in Eilendorf befinden würden.

Frau Vogelgesang ergänzt, dass ja auch nur der Vorarbeiter nach Haaren kommen könnte.

Frau Pehl nimmt diesen Gedanken mit.

Herr Bezirksamtsleiter Geber führt aus, dass aus Sicht des Bezirksamtes keine Unterschiede in der Arbeitsleistung des Baubetriebshofes festgestellt werden konnten. In Teilen funktioniere die Kommunikation mittlerweile sogar noch besser, da zu jedem erteilten Auftrag auch eine Rückmeldung eingeht.

Herr Bezirksvertreter Küpper bedankt sich bei Frau Pehl und stellt klar, dass die Arbeitsleistung der Kolonne auch nicht schlecht geredet werden soll. Auch bei ihm bleibt aber eine gewisse Befürchtung, dass die Kolonnen zusammengeführt werden könnten und schlägt eine geänderte Beschlussfassung vor.

Herr Bezirksvertreter Kogel stellt ebenfalls abschließend klar, dass er lediglich verhindern möchte, dass Tatsachen geschaffen werden.

Frau Pehl stellt klar, dass bei Änderungen in der Organisationsstruktur die politischen Gremien zu beteiligen wären.

Beschluss

Die Bezirksvertretung nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung regelmäßig über den aktuellen Sachstand zu berichten und eventuelle organisatorische Änderungen im Betriebsablauf vorab mitzuteilen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.


Erläuterungen

Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Erläuterungen:

Seit dem 01.02.2024 nehmen die Mitarbeitenden der Grünkolonne Haaren ihren Dienst morgens zusammen mit denKolleg*innen der Kolonne Eilendorf am Standort Eilendorf auf.

Hierfür sind personelle und arbeitsorganisatorische Gründe maßgebend.

Die Leitungsstelle der Kolonne Haaren ist seit dem 01.02.2023 unbesetzt.

Seit Anfang 2024 ist nun auch der stellvertretende Vorarbeiter bis auf weiteres nicht im Dienst.

Wegen der räumlichen Nähe wurde daher der Leiter der Kolonne Eilendorf gebeten, zum einen als Ansprechpartner für Bestattungen etc in Haaren zur Verfügung zu stehen, darüber hinaus aber auch die Führungstätigkeiten für die Mitarbeitenden in Haaren zusätzlich zu übernehmen. Die Arbeits- und Personaleinsatzplanung, sowie die Dienst- und Fachaufsicht erfolgt nun von dort aus. Dazu ist es zielführender, wenn die Mitarbeitenden aus Haaren und Eilendorf ihren Dienst gemeinsam in Eilendorf beginnen und beenden.

Die Einsatzplanung kann anhand der arbeitstäglich tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitarbeitenden und des einsatzbereiten Equipments vorgenommen werden. Dabei müssen anstehende Arbeiten ggfs. witterungsabhängig eingeplant werden. Ebenso ist Rücksicht zu nehmen auf Leistungseinschränkungen der Mitarbeitenden sowie auf erforderliche Führerscheine oder Befähigungen zum Bedienen bestimmter Maschinen. Einsatzbesprechungen, allgemeine Informationsweitergaben und Unterweisungen sind im Kollektiv besser durchzuführen, ebenso wie Urlaubsabsprachen oder die Besprechung anderer Freistellungswünsche.

Diese Leitungstätigkeiten zunächst in einer Kolonne, dann in der nächsten durchzuführen, würde Leerlauf und Arbeitszeitverlust in mindestens der 2. Kolonne verursachen. Teamübergreifender Einsatz von Mitarbeitenden und/oder Maschinen wäre gar nicht möglich. Beides kann aber zu Synergieeffekten beitragen.

Der Bauhof in Haaren steht den in Haaren eingesetzten Mitarbeitenden als Aufenthaltsraum und Pausenraum im Rahmen der täglichen Arbeit weiterhin zur Verfügung. Auch Verbrauchsmaterialien werden hier weiterhin gelagert.

Als Ansprechpartner für den Bezirk Haaren steht nach wie vor Herr Blankenheim im E 18 für alle Anliegen zur Verfügung.Insgesamt hat und wird also die organisatorisch notwendige Maßnahme keine Auswirkungen auf die Arbeitsleistung des E 18 vor Ort haben. Die Kolonne Haaren ist weiterhin ganztags im Bezirk Haaren im Einsatz. Die bisherigen Erfahrungen und Rückmeldungen seitens der Bezirksamtsleitung sowie des Aachener Stadtbetriebes sind positiv.

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: 11 Ablehnung: 0 Enthaltung: 0
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2024-04-02 E 18_0179_WP18 Bauhof Haaren- Stand SAO.pdf

12.12.2024

112.5 KB

Metadaten

TOP
Ö 7
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Haaren
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Haaren
Datum
Mi., 17.04.2024
Uhrzeit
18:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 18 - Aachener Stadtbetrieb
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 13:52

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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