Sachstandsbericht zur geplanten Baumaßnahme Franzstr., Aachen– Rückbau des Bestandes und Neubau 2-er unterirdischer Einfeldsporthallen mit einer mindestens 5-gruppigen KiTa -
E 26/0162/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Zu Beginn der Beratung erklärt Frau Hester, Gebäudemanagement, auf Nachfrage von Herrn Hangarter, dass zwei Einfeldhallen geplant seien, die durch einen Vorhang getrennt, jedoch auch zusammen nutzbar seien.
Frau Prömpler ergänzt, dass dies ein wesentlicher Bestandteil des Wettbewerbs gewesen sei. Hintergrund sei u.a., dass insbesondere im Schulsport eine Lehrkraft auch zwei Schulklassen beaufsichtigen könne.
Herr Offermann und Herr Dr. Nadzeyka zeigen sich über den angezeigten Zeitplan enttäuscht und hätten sich gewünscht, dass die Baumaßnahme schneller umgesetzt werde.
Frau Hesterteilt mit, dass die einzuhaltenden Rahmenbedingungen (Genehmigungsverfahren, Ausschreibungen, etc.) keine noch schnellere Umsetzung zulassen. Weiterhin gab es im Wettbewerb Schwierigkeiten, weil das erste Angebot des Siegerentwurfes nicht verwertbar gewesen sei. Hier hätte aufwändig und zeitintensiv mit Unterstützung durch den Fachbereich Recht nachverhandelt werden müssen, um zu verhindern, dass der ganze Wettbewerb wiederholt werden müsse.Dies hätte sonst einen Zeitverlust von mehr als einem Jahr bedeutet. Dennoch arbeite das Gebäudemanagement mit Hochdruck an dem Projekt, damit keine weiteren Verzögerungen eintreten.
Herr Hucke bedankt sich für den Bericht über das Projekt und sagt, dass es hier ein Informationsbedürfnis seitens der Politik gebe. Er bat darum, regelmäßig den jeweiligen Gremien einen Sachstandsbericht vorzulegen. Der angesprochene Zeitplan sei aus planerischer Sicht gut begründet und nachvollziehbar. Dem Gebäudemanagement seien aufgrund der rechtlichen Vorgaben die Hände gebunden. Diese Regelungen werden auf Landes- oder Bundeebene gemacht. Daher wäre es ratsam, innerhalb der Fraktionen den entsprechenden Abgeordneten einen Hinweis zu geben, dass hier nachgebessert werden müsse.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschläge:
Beschlussvorschlag für den Kinder- und Jugendausschuss:
Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis.
Beschlussvorschlag für den Sportausschuss:
Der Sportausschuss nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis.
Beschlussvorschlag für den Planungsausschuss:
Der Planungsausschuss nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Rückbau Bestandsgebäude:
Auf Wunsch des Bedarfsträgers Fachbereich Sport (FB 52) soll die bestehende Sporthalle solange wie möglich in Nutzung bleiben. Der Rückbau wird daher so spät als möglich vor dem Baubeginn des Neubaus terminiert.
Auf dem Nachbargrundstück plant ein Investor, die Vivawest, den Neubau von Wohnungen. Auf Grund der gemeinsamen Grenzbebauung stehen wir im Austausch mit der Vivawest u.a. zu den Themen Gründung an der gemeinsamen Grenze, Verbau, Rückverankerungen und notwendige Baumfällungen auf dem städtischen Grundstück. Ein vorgezogener Teilrückbau des noch bestehenden Schulgebäudes ist ebenfalls im Gespräch. Synergieeffekte sollen soweit wie möglich genutzt werden. Die Vergabe der Ingenieurleistung „selektiver Rückbau, Schadstoffsanierung und Rückbaustatik“ wurde bereits submittiert und befindet sich in der weiteren Bearbeitung.
Neubau 2-er unterirdischer Einfeldsporthallen mit einer mindestens 5-gruppigen KiTa:
In einem Realisierungswettbewerb konnte sich das Aachener Architekturbüro kadawittfeldarchitektur mit seinem Entwurf gegen 10 weitere Bewerber durchsetzen und hat den 1. Preis erhalten. Der Siegerentwurf sieht die Errichtung von 2 Einfeldsporthallen im Untergeschoss mit einer 6-gruppigen KiTa verteilt auf 3 Obergeschosse vor. Das Erdgeschoss dient beiden Nutzungseinheiten als Erschließungsebene. Auszüge aus dem Wettbewerb sind im Anhang (Anlage 01) beigefügt.
Auf Basis weiterer Bedarfsanalysen, Prüfung durch das Architekturbüro und Abstimmung im Rahmen eines Nutzerworkshops im September 2023 mit den Bedarfsträgern - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule (FB 45) und Fachbereich Sport (FB 52) - wird die Planung der KiTa nun als 7-gruppige Einrichtung fortgeführt.
Leider hat die Beauftragungszeit der notwendigen Fachplanerleistungen bei dieser Maßnahme ungewöhnlich lange gedauert. Im Rahmen des Vergabeverfahrens gab es aufgrund von fehlerhaften Bieterdokumenten die Notwendigkeit einer umfangreichen, komplexen vergaberechtlichen Prüfung, um das Verfahren vor einer Aufhebung und Wiederholung „retten“ zu können. Nach Abstimmung mit dem Fachbereich Recht (FB 30), Fachbereich Rechnungsprüfung (RPA - FB 14) und dem Fachbereich Vertrags-, Vergabe- und Fördermittelmanagement (FB 60) wurde das Verfahren auf einen früheren Verfahrensstand zurückgesetzt.
Neben dieser Verzögerung wurde die erneute Durchführung von Vergaben anderer Planungsdisziplinen erforderlich, da im Rahmen der Verfahren keine Angebote eingingen.
Nach erfolgreicher Vergabe aller relevanten Fachplanerleistungen ist der Planungsprozess nun mit dem Kick-Off am 13.03.2024 in die LPH 1 gestartet.
Eine Darstellung über den weiteren zeitlichen Ablauf ist in der Anlage (Anlage 02) beigefügt.
Zentrale Planungsaufgabe ist neben der wirtschaftlichen, kostensicheren, termingerechten und energiesparenden Architekturqualität die Nachhaltigkeit. Neben der angestrebten DGNB Gold Zertifizierung sollen mit Blick auf die „Circular Economy“ möglichst viele Materialen aus dem Bestandsgebäude wiederverwendet werden. Für den Neubau an der Franzstr. sind hierfür u.a. die Ziegelfassade, Glasbausteine, Fensterbänke, Waschbecken und Holzbeläge vorgesehen.
Dieses konzeptionelle Vorgehen der Wiederverwendung von Baumaterialien hat bereits erste positive Auswirkungen und erfährt schon praktische Umsetzung:
für das Projekt „Gut Branderhof - Umbau und Sanierung zu einem Quartiers- und Nachbarschaftszentrum im Rahmen des ISEK Beverau“ wurden bereits Materialien (Parkettboden und Basaltstufen) zur Wiederverwendung ausgebaut.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Technische Details
ID: 126065
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=126065
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2024-04-18 E 26_0162_WP18 Sachstandsbericht zu SAO.pdf
11.10.2024
1.6 MB
Metadaten
- TOP
- Ö 6
- Sitzung
- Sitzung des Sportausschusses
- Gremium
- Sportausschuss
- Datum
- Di., 14.05.2024
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 26 - Gebäudemanagement
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 14:01