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Städtische katholische Grundschule Karl-Kuck-Schule: Vorstellen der Konzeptstudien und Planungsauftrag für den Erweiterungsbau - Ergänzungen

FB 45/0499/WP18-1 · Entscheidungsvorlage

Städtische katholische Grundschule Karl-Kuck-Schule: Vorstellen der Konzeptstudien und Planungsauftrag für den Erweiterungsbau - Ergänzungen

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Beratungsergebnis:vertagt

Beratung

Herr Becker empfindet den OGS-Ausbau als große Herausforderung und ist daher erfreut, dass die Karl-Kuck-Schule nun auch eine OGS-Betreuung anbieten möchte. Allerdings dürfe an dieser Stelle auch die beschlossene Prioritätenliste zur Flächenraumorientierung nicht außer Acht gelassen werden. Aus seiner Sicht bestehe durchaus Handlungsbedarf für die Schule doch es müsse eine faire und transparente Bewertung vorgenommen werden, wie dringend dieser Ausbau im Verhältnis zu anderen Schulen mit ähnlichen Fehlbedarfen sei. Im Hinblick auf die Gesamtentwicklung des Stadtteils Brand und den entsprechenden Hinweis aus der Bezirksvertretung könnten zudem eine Mehrklassenbildung in der Zukunft erforderlich sein und dies sollte bei der Baumaßnahme dann ebenfalls Berücksichtigung finden.

Herr Auler bestätigt, dass die Bezirksvertretung insgesamt einen Mehrbedarf an Schulplätzen in Brand sehe, jedoch sei über die Formulierung des Beschlusses noch einmal nachgedacht worden. So sei es aus seiner Sicht eher sinnvoll über eine Mehrklassenbildung an der Karl-Kuck-Schule nachzudenken, als über eine Zügigkeitserhöhung. Die Möglichkeit der Erweiterung der Schule sollte aus seiner Sicht daher trotzdem nicht verpasst werden. Darüber hinaus sei die Mensa aktuell im Untergeschoss angesiedelt, was eine Anlieferung für den Caterer aus Sicht des Arbeitsschutzes erschwere und daher sei ein Betrieb in den aktuellen Räumlichkeiten seiner Meinung nach kaum mehr tragbar. Bevor im schlimmsten Fall die Betriebserlaubnis für den Mensabetrieb erloschen würde, müsse die Baumaßnahme schnellstmöglich umgesetzt werden, um den OGS-Betrieb überhaupt zu sichern.

Frau Wenzel begrüßt ebenfalls den Ausbau der OGS, jedoch habe der Ausschuss in 2021 auch die Prioritätenliste für Ausbaumaßnahmen beschlossen, um objektiv und transparent die unterschiedlichen Bedarfe abarbeiten zu können. Bereits damals habe sich die Verwaltung an den vorhandenen Flächen orientiert und den Schwerpunkt auf die Mensen-Situation gelegt. Nun bestünde das Dilemma, dass die Karl-Kuck-Schule nun OGS anbiete und daher einer neuen Betrachtung unterzogen werden müsste. Daher bittet sie die Verwaltung um eine Einschätzung, an welcher Stelle der Prioritätenliste die Schule liegen würde, wenn die veränderten Gegebenheiten berücksichtigt würden. Sie könne dies heute nicht einschätzen und daher auch keinen Beschluss fassen.

Herr Fischer dankt der Verwaltung, dass an dieser Schule schnell auf die neue Situation reagiert worden sei. Zudem habe das Gebäudemanagement festgestellt, dass die Pavillons nicht weiter nutzbar seien und daraus ergebe sich eine veränderte Grundlage. Er würde sich der Empfehlung aus der BV Brand anschließen und die Schule zumindest aufstockbar planen, um auf mögliche steigende Bedarfe in der Zukunft schnell reagieren zu können.

Herr Kaldenbach erläutert, dass bei der Aufstellung der Prioritätenliste über die ersten 15 Schulen hinaus kein weiteres Ranking stattgefunden habe, da dies zu kleinteilig gewesen wäre. Auch unter OGS-Bedingungen sei die Karl-Kuck-Schule nicht unter den ersten 15 Schulen einzuordnen. Er bestätigt, dass damals ein besonderes Augenmerk auf die Mensen-Situation gelegt worden sei, jedoch hätten auch viele andere Schulen in diesem Bereich Optimierungsbedarf. Die Bitte aus dem Ausschuss nach einer erneuten Einordnung der Schule nehme er gerne mit. Bei der Karl-Kuck-Schule seien vielmehr die akut abgängigen Pavillons der Grund gewesen, weshalb die Maßnahme nun losgelöst von der Prioritätenliste vorangetrieben worden sei. Aus wirtschaftlichen Gründen sei es sinnvoll, dann auch die Versorgungssituation mit in den Blick zu nehmen. Dies wäre auch bei jeder anderen denkbaren Schule so praktiziert worden.

Herr Becker dankt Herrn Kaldenbach für die weiteren Erklärungen. Er sieht jedoch weiterhin auch die Bedarfe der übrigen Schulen und empfindet es daher als schwierig für die Politik eine Entscheidung zu treffen. Eine erneute Einordnung der Karl-Kuck-Schule anhand der Mensa-Situation würde da gegebenenfalls helfen.

Frau Griepentrog betont, dass die Flächenraumorientierung und die Prioritätenliste beschlossen worden seien, damit diese nicht immer wieder durch andere Maßnahmen ausgehebelt würden. Daher bleibe die politische Bewertung schwierig. Zwar gebe es bei dieser Schule nun eine komplexe Gemengelage aus den abgängigen Pavillons, der unzureichenden Mensa-Situation und der möglichen Erweiterung, dennoch würden die Bedarfe der anderen Schulen dadurch nicht kleiner oder weniger beachtenswert.

Herr Kaldenbach vermutet, dass auch eine erneute Einordnung der Schule mit speziellem Blick auf die Mensen, keine höhere Priorisierung bedeuten und das Problem der abgängigen Pavillons trotzdem noch weiter bestehen würde.

Auch Herr Brötz bittet den Ausschuss, dem Beschlussvorschlag der Verwaltung heute zu folgen, da es insbesondere aus ökonomischen Gründen sinnvoll sei, zwei Bedarfe mit einer Maßnahme anzugehen. Außerdem habe die Verwaltung ebenfalls kein Interesse daran, die Prioritätenliste nicht zu beachten, doch in dieser speziellen Situation erfordere es auch einer gesonderten Herangehensweise.

Herr Auler plädiert an den Ausschuss, der Bitte der Verwaltung nachzukommen, und den Planungsbeschluss heute zu fassen.

Frau Griepentrog lässt darüber abstimmen, dass die Verwaltung bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung eine Neuordnung der Prioritätenliste anhand der Mensen-Situationen der Schulen erarbeitet und die Karl-Kuck-Schule entsprechend in diese Liste einordnet. Eine Beschlussfassung wird für die heutige Sitzung vertagt.

Abstimmungsergebnis: 10 Zustimmung, 6 Ablehnung

mehrheitlichangenommen

Beschluss

Die Beschlussfassung wird vertagt

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis. Er beauftragt die Verwaltung, mit der Fortschreibung der Planung in den Leistungsphasen 1 bis 3 (gemäß HOAI) einschließlich der Kostenberechnung.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Ausgangslageund Empfehlung der Verwaltung

Dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung wurde mit VorlageFB 45/0499/WP18 am 18.04.2024 die Konzeptstudie zur Baumaßnahme an der KGS Karl-Kuck-Schule zur Beschlussfassung des Planungsauftrags vorgestellt. Der Ausschuss hatte hierzu noch Beratungsbedarf und bat um erneute Vorlage in der kommenden Sitzung. Weiterhin hat der Ausschuss die Verwaltung damit beauftragt, die KGS Karl-Kuck-Schule nachträglich in die Prioritätenliste (Flächenraumorientierung) einzuordnen, da diese zum Zeitpunkt der Festlegung der Reihenfolge noch keine offene Ganztagsgrundschule war. Zudem wurde um Übersendung der im Rahmen des Vortrags gezeigten Planungen gebeten.

Eine Überprüfung der Raumsituation der Karl-Kuck-Schule ergab, dass die Schule auch unter OGS Bedingungen zunächst nicht unter den ersten 15 Schulen liegt, bei denen Handlungsbedarf gesehen wird.

Dennoch ist aus Sicht der Verwaltung Handlungsbedarf gegeben.

Im Rahmen der Einordnung zur Priorisierung ergibt sich aus Sicht der Verwaltung ein Handlungsbedarf vorrangig aus Gründen einer nicht adäquaten Küchen- und Mensasituation für eine OGS sowie zur Flächenerhaltung.

Aus Sicht des Schulträgers sollte der Verpflegungsbereich mit seinen Kommunikations- und Versorgungsfunktionen ein integraler Bestandteil des Schulstandortes und damit der Schulkultur sein. Der derzeitig genutzte Küchen- und Mensabereich im Untergeschoss bietet auf Dauer keine adäquaten Rahmenbedingungen für die wachsende Essensversorgung der Schülerinnen und Schüler an der offenen Ganztagsschule. Neben den Überlegungen, wie eine angemessene Mensasituation geschaffen werden kann, gab es die Mitteilung des Gebäudemanagements, dass der vorhandene Pavillon der Schule abgängig ist und hier bautechnisch Handlungsbedarf gegeben ist. Eine Sanierung wäre unwirtschaftlich. Ohne den vorhandenen Pavillon würde die Schule im Vergleich zum Ist-Zustand deutlich an Fläche verlieren, die jedoch aktuell hauptsächlich für die Nachmittagsbetreuung genutzt wird.

Aus Sicht der Verwaltung sollten daher Synergien genutzt werden, um dem Bedarf der Schule nach einer adäquater Küche/Mensa zu begegnen und die derzeit vorhandenen Flächen durch einen Ersatzbau zu erhalten sowie sich daraus ergebende Neuverteilungen vorzunehmen, auch wenn diese grundsätzlich nicht zu priorisieren wären.

Aus diesem Grund wurde das Gebäudemanagement mit der Durchführung einer entsprechenden Machbarkeitsstudie beauftragt. Da es sich, bezogen auf die Baufläche, um einen Ersatzbau für einen baufälligen Gebäudeteil handelt, wird hierin seitens der Verwaltung keine Abweichung von der Prioritätenliste gesehen.

Die Verwaltung empfiehlt, die Planung auf Basis der durchgeführten Machbarkeitsstudie in den Leistungsphasen 1 bis 3 (gemäß HOAI) einschließlich der Kostenberechnung fortzuführen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

5-030101-900-00100-990-7, 78650000

Investive Auswirkungen

Teilansatz

2024

Fortgeschriebener Teilansatz 2024

Teilansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Teilansatz2025 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

288.000

288.000

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0

0

5.923.000*

Ergebnis

-288.000

-288.000

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0

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-5.923.000

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2024

Fortgeschriebener Ansatz 2024

Ansatz 2025 ff.

Fortgeschriebener Ansatz 2025 ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

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0

0

0

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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0

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0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

* Die derzeit noch nicht etatisierte Summe von 5.923.000 € wird im Rahmen der Haushaltsanmeldungen für 2025 entsprechend auf der §13er-Liste vermerkt.


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2024-04-25 FB 45_0499_WP18-1 Staedtische katholisc SAO.pdf

11.10.2024

1.8 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 12.1
Sitzung
Gemeinsame Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses zusammen mit dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung
Gremium
Kinder- und Jugendausschuss
Datum
Di., 14.05.2024
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
Zusätze
Die Unterlagen wurden nachgereicht
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 14:02

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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