11. Juni 2024 um 17:00, Verwaltungsgebäude Marschiertor
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Sachstandsbericht des Gebäudemanagements der Stadt Aachen zum Schulreparaturprogramm 2024

E 26/0158/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Dipl. Betriebswirt (FH) Hauschild, Kaufmännischer Geschäftsführer des Gebäudemanagements, gibt zunächst einen zusammenfassenden Rückblick zu den wesentlichen Eckdaten des Schulreparaturprogramms.

Er erläutert ergänzend und zusammenfassend zur eingebrachten Vorlage, dass im Rahmen des Schulreparaturprogramms insgesamt 66,5 Mio Eur abzuarbeiten waren, bis 2023 60,5 Mio EUR bereits abgearbeitet wurden, so dass noch 6 Mio EUR für umzusetzende Maßnahmen verbleiben.

Herr Hauschild führt aus, dass eine Fortführung des Programms in Abstimmung mit dem Finanzdezernat (DEZ. II) vorgesehen ist, um weiterhin dringend notwenige Maßnahmen projekthaft umsetzen zu können. Er teilt mit, dass die entsprechenden Mittel von jährlich 4 Mio. € im Haushalt respektive Wirtschaftsplan des E26 für die Jahre 2025 ff eingeplant sind.Er weist darauf hin, dass auch der Finanzausschuss diesbezüglich beraten wird.

Es liegen keine Wortmeldungen vor.

Beschluss

1. Beschluss für den Betriebsausschuss Gebäudemanagement Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den Sachstandsbericht des Gebäudemanagements zum Schulreparaturprogramm 2024 zur Kenntnis. 2. Beschlussvorschlag für den Ausschuss Schule und Weiterbildung Der Ausschuss Schule und Weiterbildung nimmt den Sachstandsbericht des Gebäudemanagements zum Schulreparaturprogramm 2024 zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschläge:


1.Beschlussvorschlag für den Betriebsausschuss Gebäudemanagement

Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den Sachstandsbericht des Gebäudemanagements zum Schulreparaturprogramm 2024 zur Kenntnis.

2.Beschlussvorschlag für den Ausschuss Schule und Weiterbildung

Der Ausschuss Schule und Weiterbildung nimmt den Sachstandsbericht des Gebäudemanagements zum Schulreparaturprogramm 2024 zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Ausgangspunkt dieses Programms war der in 2002 dem Rat vorgestellte Bericht über den „Baulichen Zustand der Aachener Schulen - Unterhaltungsstaubericht 2002 “. In diesem Bericht wurden die Auswirkungen der zu geringen Instandhaltungsmittel dargestellt und der sich hierdurch ergebende Instandhaltungsstau monetär bewertet.

Die Ausgangslage war gekennzeichnet durch einen jährlichen Bedarf an Instandhaltungsmitteln in Höhe von 1,2 % der Gebäudewiederbeschaffungswerte gemäß Empfehlung der KGSt aus 1984. Der Arbeitskreis“Kommunale Gebäudewirtschaft“, Städtetag NRW, empfiehlt, diesen Wert auf 1,5 % anzuheben.

Dem gegenüber stand eine Bereitstellung von 0,6 - 0,7 %, also lediglich ca. 50 % des Soll - Wertes.

Der Rat der Stadt Aachen hat aus dem Bericht Konsequenzen gezogen und ab 2003 zusätzliche jährliche Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um den dokumentierten Instandhaltungsstau im sog. Schulreparaturprogramm aufzuarbeiten. Von diesem Instandhaltungsstau an Schulgebäuden konnten bis Ende 2023 rd. 60,6 Mio. Euro abgearbeitet werden. Ein Volumen von ca. 5,9 Mio. Euro ist noch abzuarbeiten.

Im Kalenderjahr 2025 wird das in 2002 festgelegte Wertvolumen des Instandhaltungsstaus erreicht sein. Um weiterhin dringend notwendige Maßnahmen projekthaft umsetzen zu können, ist eine Fortführung des Programms in Abstimmung mit dem Finanzdezernat vorgesehen. Die entsprechenden Mittel in Höhe von jährlich 4 Mio. Euro sind im Haushalt respektive Wirtschaftsplan des Gebäudemanagements der Stadt Aachen für die Jahre 2025 ff eingeplant.

In Fortführung des Schulreparaturprogramms sind auch in diesem Jahr Maßnahmen an den verschiedenen Schulen vorgesehen. Hierfür wurden im Haushalt 4,0 Mio. € zur Verfügung gestellt.

Die Einzelmaßnahmen sind der beigefügten Liste zu entnehmen. Teil derer ist die dringend erforderliche Instandsetzung der Turnhallendächer des Schulzentrums Laurensberg, die einen erheblichen Anteil des Budgets bindet. Der ermittelte Kostenrahmen für diese Maßnahme bedarf noch einer Validierung durch ein externes Planungsbüro. Die Ausschreibung der Planungsleistung wird derzeit vorbereitet. Unwägbarkeiten und Kostenrisiken der Maßnahme sind angesichts des Planungsstandes berücksichtigt.

Hinsichtlich der Klimaschutzrelevanz ist die Gesamtheit der Sanierungsmaßnahmen als positiv zu bewerten, da in der Regel nach dem aktuellen Stand der Technik saniert wird und mit energetischen Vorteilen zu rechnen ist.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: 13 Ablehnung: 0 Enthaltung: 0
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2024-03-15 E 26_0158_WP18 Sachstandsbericht de SAO.pdf

16.11.2024

161.9 KB

Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
Gremium
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Datum
Di., 11.06.2024
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 14:13