Erster Quartalsbericht 2024 des Gebäudemanagements der Stadt Aachen
E 26/0168/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Herr Dipl. Betriebswirt (FH) Hauschild, Kaufmännischer Geschäftsführer des Gebäudemanagements, ergänzt die eingebrachte Vorlage anhand einer Präsentation und stellt wesentliche Eckpunkte der betriebswirtschaftlichen Entwicklung im I. Quartal 2024 dar.
Die Präsentation ist als Anlage beigefügt.
Herr Hauschild erläutert, dass er die Darstellung der ausgewerteten Gegenüberstellung von Plandaten zu den zum I. Quartal 2024 vorliegenden Ist-Daten von dem bislang angewandten Kreisdiagramm umgestellt hat auf ein Balkendiagramm, um so einen besseren Vergleich dieser Daten zu generieren und transparenter zu gestalten.
Er führt aus, dass zum Zeitpunkt der Auswertung des I.Quartals 2024 zum Stichtag 31.03.2024 bezüglich der Erträge sowie Aufwendungen die Plandaten zu den Ist-Daten weitestgehend identisch sind; Abweichungen sind nur in den Teilbereichen zu verzeichnen, wo bereits Ist-Daten verbucht worden sind.
Herr Hauschild erläutert detailliert die Veränderungen der jeweiligen Positionen der Erträge sowie Aufwendungen.
Er betont, dass die Einmalzahlung der Stadt an den Betrieb unverändert ist und T€ 41.204beträgt.
Herr Hauschild führt aus, dass sich zum Auswertungsstand I. Quartal 2024 (31.03.2024) zum 31.12.2024 das operative Ergebnis verschlechternde Veränderungen in Höhe von 340 T€ergeben, die im Wesentlichen auf die Kostensteigerungen im Bereich der Bewirtschaftungskosten „Fremdreinigung“ und Kostenerhöhungen im Bereich der Serviceleistungen für die Stadt „Anmietungen Sonstige intern“ zurückzuführen sind.
Daraus resultierendverschlechtere sich voraussichtlich das operative Jahresergebnis auf rd. -1,164 Mio. € und das Jahresergebnis insgesamt auf rd. - 13,164 Mio.€. Im Vergleich zur Prognose zum Vorjahreszeitraum ergebe sich eine positive Veränderung in Höhe von 1,463 Mio. €.
Im Weiteren stellt Herr Hauschild die Umsetzung des Investitionsvolumens mit gesonderter Ausweisung des Volumens des Neuen Kurhauses dar.
Er weist nochmals darauf hin, dass – wie zur Vorlage zum Wirtschaftsplan 2024 bereits erläutert – in Abstimmung mit Dezernat Finanzen und Recht ( Dezernat II) Investitionsmaßnahmen im Gebäudebestand aus dem konsumtiven Bereich mit einem Volumen von 1,5 Mio EUR in den investiven Bereich verlagert wurden.
Zudem weist er auf geplante und im Wirtschaftsplan 2024 budgetierte Investitionsmaßnahmen hin, die insgesamt zu einer erheblichen Erhöhung des Investitionsvolumens beitragen.
Ergänzend stellt Herr Hauschild die Flächenentwicklung dar und die sich daraus haushalterisch ergebende Bedeutung.
Wortmeldungen liegen nicht vor.
Ratsfrau Brinner ist ab Beginn des TOP 4 anwesend.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den ersten Quartalsbericht 2024 des Gebäudemanagements der Stadt Aachen zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Erster Quartalsbericht 2024
Gebäudemanagement
der Stadt Aachen
Erläuterungen
Der Wirtschaftsplan 2024 wurde – mit Ausnahme des Investitionsbereichs – vom Betriebsausschuss am 11.01.2024 beraten und am 31.01.2024 vom Rat beschlossen. Auf der Basis des abschließend politisch beschlossenen Haushaltsplans für 2024 wurde der Wirtschaftsplan des Gebäudemanagements entsprechend angepasst.
Erläuterungen zur Erfolgsplanung (Anlage 1)
Der Erfolgsplan ist wie folgt gegliedert:
Angepasster Plan an die nachträglichen Veränderungen im Haushalt | |
Buchungs-Stand zum 31.03.2024 | |
Prognose zum 31.12.2024 | |
Abweichung (Spalte 3 zu 1) |
Erläuterungen zu den Ertragspositionen
Externe Erträge
Im Bereich der externen Erträge ergeben sich saldiert Mehrrerträge in Höhe von 23 T EUR.
Städteregion Vermietung
Es ergibt sich eine Ertragsveränderung bei den Betriebskosten in Höhe von - 17 T EUR.
Intern
Es ergeben sich Ertragsveränderungen in der Position „Sonstige Erträge aus Kostenerstattung“, die mit den entsprechenden Aufwandspositionen korrespondieren. Bei der Position „Mieten und BK Eigenbetriebe/kostenrechnenden Einrichtungen“ und „Erstattung Abendschule“ ergeben sich durch An- und Abmietungen Veränderungen saldiert in Höhe von 16 T EUR.
Direkte Verrechnung mit dem Haushalt
Auch hier ergibt sich eine höhere Erstattung, der in gleicher Höhe zusätzlicher Aufwand gegenüber steht.
Periodenfremde Erträge
Hier sind zum Stichtag rd. 23 T EUR Erträge zu verzeichnen, im Wesentlichen aus dem Bereich der Betriebskostenabrechnungen.
Zusammenfassung zur Ertragsentwicklung
Insgesamt erhöhen sich die Erträge im Vergleich zur Planung um rd. 275 T EUR. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf Erträge zurück zu führen, denen korrespondierenden höheren Aufwendungen gegenüberstehen und somit ergebnisneutral sind.
Erläuterungen zu den Aufwandspositionen
Bewirtschaftungsaufwand
Es ergeben sich insbesondere im Bereich der Fremdreinigung Mehrausgaben aufgrund von Kostensteigerungen und zahlreichen Kündigungen in Höhe von insgesamt rund 285 T EUR.
Serviceleistungen für die Stadt
Die Aufwandserhöhungen bei den Serviceleistungen für die Stadt resultieren im Wesentlichen auf höhere Kosten für die Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine. Den Aufwendungen stehen in gleicher Höhe Kostenerstattungen / Erträge gegenüber.
Desweiteren ergeben sich durch Anmietung von Verwaltungsflächen Mehraufwendungen, die durch die Kostenerstattung „Einmalzahlung Haushalt an den Betrieb“ neutralisiert werden
Zinsaufwand Richtericher Modell
Es ergeben sich aufgrund von Zinsanpassungen Mehrausgaben in Höhe von 13 T EUR.
Periodenfremde Aufwendungen
Diese liegen zum Stand 31.03.2024 bei 24 T EUR.
Zusammenfassung zur Aufwandsentwicklung
Insgesamt erhöhen sich die Aufwendungen um rd. 615 T EUR.
Resumee Erfolgsplan
Das insgesamt durch den Betrieb umzusetzende Volumen im konsumtiven Bereich – ohne Abschreibungen und Zinsen und bereinigt um den Verwaltungskostenbeitrag – ist im Laufe der Jahre kontinuierlich und teilweise erheblich gestiegen und liegt in 2024 bei rd. 89,1 Mio. EUR (Vorjahr 79,4 Mio. EUR).
Nach derzeitigem Kenntnisstand ergeben sich zum 31.12.2024 das operative Ergebnis verschlechternde Veränderungen in Höhe von 340 T EUR. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf Kosteneigerungen im Bereich der Bewirtschaftungskosten „Fremdreinigung“.
Somit verschlechtert sich voraussichtlich das operative Jahresergebnis auf rd. – 1,164 Mio. EUR und das Jahresergebnis insgesamt auf rd. – 13,164 Mio. EUR. Im Vergleich zur Prognose zum Vorjahreszeitraum ergibt sich eine Veränderung in Höhe von 1,463 Mio. EUR.
Die Sachaufwendungen, die im Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterbringung Ukraine entstehen, sind für den Wirtschaftsplan neutral, da sie in gleicher Höhe dem Betrieb erstattet werden.
Erläuterungen zur Vermögensplanung (Anlage 2)
Der Buchungsstand der Maßnahmen wurde mit Datum zum 31.03.2024 ausgewertet.
Neue und Fortführungsmaßnahmen im Wirtschaftsplan (Zeilen 1 bis 81)
Zum 31.03.2024 sind von den insgesamt zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von rund 120 Mio. EUR zuzüglich rd. 12,5 Mio. EUR Investitionszuschüsse (insgesamt 132,5 Mio. EUR) 18,51 % im Bereich der Investitionsmittel und 27,96 % im Bereich der Investitionszuschüsse verfügt.
Der Umsetzungsstand in Prozent ist nur bedingt aussagekräftig, da in größerem Umfang bei Maßnahmen Mittel zur Verfügung im Haushalt und somit Wirtschaftsplan stehen, jedoch aus verschiedenen Gründen noch nicht verausgabt werden können:
| teilweise fehlen die Grundlagen, um Planungen beginnen zu können (z.B. Grundstücksfrage und/oder Bedarf unklar) oder die Maßnahmen bedürfen weiterer Klärung aufgrund von neuen Erkenntnissen, u.a. Überlegungen zur Durchführung im Rahmen von Investorenmodellen, Umstellung der Umsetzungsverfahren u.ä.; diese werden in den jeweiligen Berichten mit „ruht“ gekennzeichnet |
| Maßnahmen in erheblichem Umfang befinden sich noch in den Planungsphasen, der maßgebliche Mittelabfluss tritt mit zeitlicher Verzögerung während der Bauphase ein |
Sanierung Spielcasino Monheimsallee (Neues Kurhaus)
Durch den Betrieb ist die Maßnahme in Dienstleistung für den Eurogress zu erbringen. Hier beträgt der Bearbeitungsstand der bislang für die Maßnahme zur Verfügung gestellten Mittel 67,22 %.
Zusätzliche energetische Sanierungen im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKSK)
Eine Besonderheit seit dem Haushalt 2023 und Folgejahre stellen die neu hinterlegten Sondermittel für energetische Sanierungen dar. Durch den Finanzausschuss in der Sitzung vom 02.03.2021 wurde der Beschluss gefasst, die dem Wirtschaftsplan in Vorjahren zweckgebunden für Maßnahmen im Zusammenhang mit Verwaltungsgebäuden zur Verfügung gestellten 9,2 Mio. Euro nunmehr auch für energetische Sanierungen im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKSK) verwenden zu können.
Unter der Annahme, dass die 9,2 Mio. EUR ausschließlich für diesen neuen Zweck verwendet werden sollen, ist vor dem Hintergrund eines realistischen Umsetzungszeitraums von einer mehrjährigen Umsetzung in verschiedenen Einzelmaßnahmen auszugehen. Entsprechende Verlagerungen zu den Einzelmaßnahmen werden vorgenommen.
Für 2024 steht der fortgeschriebene Ansatz aus Vorjahren in Höhe von 8,5 Mio. EUR zur Verfügung.
Maßnahmen für andere eigenbetriebsähnliche Einrichtungen und Fachbereiche (Anlage 2a)
Darüber hinaus sind durch den Betrieb weitere rd. 13,12 Mio. EUR zu verarbeiten, die aus Mitteln anderer eigenbetriebsähnlicher Einrichtungen oder Fachbereichen zur Verfügung gestellt werden. Hier beträgt der Umsetzungstand zum 31.03.2024 31,9 %.
Nach wie vor finden nicht alle Dienstleistungen des Gebäudemanagements und die dafür erforderlichen Personalkapazitäten ihren Niederschlag in den umzusetzenden Mitteln der Wirtschaftsplanung. Beispielhaft genannt seien umfangreiche Voruntersuchungen im Auftrag von anderen Fachbereichen (z.B. in den Bereichen Kindertagesstätten, im Bereich OGS und für Feuerwehrvorhaben), Nutzerwünsche und Varianten-Untersuchungen, durch die erhebliche personelle Kapazitäten gebunden wurden.
Resümee
In 2024 verbleibt es bei einem als hoch einzustufenden zu verarbeitenden Investitionsvolumen und vielfältigen Zusatzaufgaben.
Entwicklung der durch den Betrieb zu betreuenden Flächen
Der Aufwand in der Gebäudewirtschaft (Sach- und Personalaufwand) hängt in hohem Maße von den zu betreuenden Flächen ab. Aus diesem Grund gehört die Betrachtung der Entwicklung der Flächen zu den strategischen Größen in der Haushalts- und Wirtschaftsplanung.
Zum 31.12.2023 liegt die Summe der zu betreuenden Flächen bei 1.334.210 m² (31.12.2022: € 1.325.733 m²). Die Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr resultiert u.a. aus Anmietungen für die Flüchtlingsunterbringung „Ukraine“.
Der Bestand zum 31.03.2024 beträgt 1.330.904 m².
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 126637
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=126637
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2024-05-17 E 26_0168_WP18 Erster Quartalsberic SAO.pdf
18.11.2024
901.9 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 4
- Sitzung
- Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
- Gremium
- Betriebsausschuss Gebäudemanagement
- Datum
- Di., 11.06.2024
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 26 - Gebäudemanagement
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 14:13
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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